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Scum: Alan Clarke („Made in Britain“), neben Peter Watkins vielleicht Englands provokantester Filmemacher, gab mit diesem bitteren Sozialkommentar voll erbarmungsloser Härte 1979 sein viel beachtetes Debüt, das vom Auftraggeber BBC jahrelang verboten wurde. Die schonungslose, nüchterne, deprimierende Entlarvung unmenschlicher Zustände in Jugendhaftanstalten waren keine Utopie, sondern bezogen sich auf Tatsachen. Ray Winstone...

Handlung und Hintergrund

Nachdem er einen Ordnungshüter attackiert hat, landet Carlin in einer Besserungsanstalt für Jugendliche, wo Leitung und Wärter ein eisenhartes Regime führen, das nur von der Brutalität der Insassen übertroffen wird. Als er zusammen mit Archer und Davis eintrifft, erlebt er bald am eigenen Leib, dass hier Gewalt mit Gewalt kuriert werden soll. Carlin reagiert und steigt unaufhaltsam zum Herrscher seines Gefangenenflügels auf, der die täglichen Erniedrigungen, Vergewaltigungen und Exzesse für sich nutzt.

In einer berüchtigten Jugendhaftanstalt gibt es nur an der Spitze der Hackordnung eine Überlebenschance. Hartes Sozialdrama und Fundamentalkritik an der Unmenschlichkeit des damaligen britischen Strafsystems.

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Alan Clarke
Produzent
  • Davina Belling,
  • Clive Parsons
Darsteller
  • Ray Winstone,
  • Mick Ford,
  • Julian Firth,
  • John Blundell,
  • Phil Daniels,
  • John Fowler,
  • Ray Burdis
Drehbuch
  • Roy Minton
Kamera
  • Phil Meheux
Schnitt
  • Michael Bradsell
Buchvorlage
  • Roy Minton

Kritikerrezensionen

  • Alan Clarke („Made in Britain“), neben Peter Watkins vielleicht Englands provokantester Filmemacher, gab mit diesem bitteren Sozialkommentar voll erbarmungsloser Härte 1979 sein viel beachtetes Debüt, das vom Auftraggeber BBC jahrelang verboten wurde. Die schonungslose, nüchterne, deprimierende Entlarvung unmenschlicher Zustände in Jugendhaftanstalten waren keine Utopie, sondern bezogen sich auf Tatsachen. Ray Winstone, das spätere „Sexy Beast“, brilliert als unbarmarmherziger Gefangener.
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