Filmhandlung und Hintergrund

Schräge Westernkomödie von und mit dem Macher von "Ted" als feigem Farmer. Running Gag: ständig stirbt jemand - denn es gibt "eine Million Arten, wie man im Westen draufgehen kann..."

Schafzüchter Albert hasst sein Leben in Old Stump, riskiert gerne eine dicke Lippe, geht aber Schlägereien und Schießereien konsequent aus dem Weg. Deswegen wird er auch von seiner Freundin verlassen. Da kommt ein schönes Cowgirl in das staubige Wildwest-Kaff. Albert fühlt sich sofort zu ihr hingezogen, für Anna würde er sogar mutig sein. Und das muss er früher unter Beweis stellen, als er gedacht hat. Denn der eifersüchtige, schießwütige Mann seiner Traumfrau, der berüchtigte Outlaw Clinch taucht bald in der High Street auf und fordert ihn zum Duell.

Schafzüchter Albert riskiert gerne eine dicke Lippe, geht aber Gefahren konsequent aus dem Weg, weshalb er auch von seiner Freundin verlassen wird. Als ein schönes Cowgirl in das staubige Wildwest-Kaff Old Stump kommt, fühlt Albert sich sofort zu ihr hingezogen. Für Anna will er sogar mutig sein. Das muss er früher unter Beweis stellen, als er gedacht hat. Denn der eifersüchtige, schießwütige Mann seiner Traumfrau, der berüchtigte Outlaw Clinch, taucht bald in der High Street auf und fordert ihn zum Duell.

Um einem Mädchen im Wilden Westen zu imponieren, will der notorische Feigling Albert seinen Mut unter Beweis stellen. Anarchische Western-Parodie vom Macher von „Ted“, die auf Bad Taste und bösen Humor setzt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Kann denn Schwachsinn Sünde sein?!
    2. A Million Ways to Die in the West: Schräge Westernkomödie von und mit dem Macher von "Ted" als feigem Farmer. Running Gag: ständig stirbt jemand - denn es gibt "eine Million Arten, wie man im Westen draufgehen kann..."

      Nach dem Riesenerfolg von „Ted“ setzt Seth MacFarlane auch in seinem neuen Film auf schräge Comedy und definiert mit frechem Humor das uramerikanischste aller Genres neu, den Western. Das Comedy-Multi-Talent - er erfand schon „Family Guy“ und schickt demnächst wieder Mark Wahlberg und seinen Plüschkumpel in „Ted 2“ vor die Kameras - agiert hier nicht nur als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, sondern zeigt auch in der Hauptrolle, wie gut perfekt getimter Witz sein kann. Er spielt Schafzüchter Albert, das schwarze Schaf in einem gottverlassenen Kaff, der zwar ein loses Mundwerk hat, aber ansonsten träge ist und friedfertig - geht gar nicht im Wilden Westen. Seine enttäuschte Freundin (Amanda Seyfried) hat sich längst einen mutigeren Cowboy geangelt. Als die schöne Anna (Charlize Theron) in der Stadt auftaucht, erwachen schlagartig Alberts verborgene Lebensgeister. Allerdings ist Annas Gatte (Liam Neeson) ein ebenso schießwütiger wie eifersüchtiger Bandit, der Alberts gerade erst entdeckten Mut herausfordert. Seth MacFarlane und eine Top-Darstellerriege auf den Spuren von Michael Bully Herbigs „Der Schuh des Manitu“: So wild und witzig kann Western sein!

      Fazit: Von dem Typ, der „Ted“ gemacht hat: abgedrehte Western-RomCom von und mit Seth MacFarlane.
      1. "A Million Ways to Die in the West": Der Titel ist Seth MacFarlanes zweitem Kinofilm nach "Ted" (2012) Programm. In seiner Westernkomödie sterben die Leute oft und unerwartet. Sie werden von Stieren niedergetrampelt, gehen beim Fotografieren in Flammen auf oder werden von einem riesigen Eisblock erschlagen, mit dem im Saloon die Drinks gekühlt werden. Und natürlich werden sie erschossen, wie sich das für einen Western gehört.

        Fest steht, der Wilde Westen war kein Zuckerschlecken. Der Schafzüchter Albert hasst ihn. Er hasst den Dreck, die Krankheiten, die wilden Tiere, die allgegenwärtige Gewalt und die rauen Umgangsformen. Gespielt wird Albert von Seth MacFarlane selbst, und man sieht ihm auf dem ersten Blick an, dass er nicht hierher passt, an die amerikanische Frontier im ausgehenden 19. Jahrhundert. Er ist so ziemlich das Gegenteil von einem toughen Cowboy: ein Feigling mit viel zu großem Mundwerk, viel zu nachdenklich für das harte Leben im Wilden Westen, viel zu schlau für seine Mitmenschen, die Konflikte immer gleich mit dem Colt lösen wollen.

        Abgesehen von all den pubertären Witzen, die auf Blähungen basieren, bezieht der Film seinen Humor größtenteils aus diesem Spannungsverhältnis zwischen den archaischen Sitten im Wilden Westen und einer viel zu zivilisierten Hauptfigur. Das funktioniert – nicht zuletzt, weil Seth MacFarlane, der kreative Kopf hinter "Family Guy" und "American Dad", Albert als durchaus liebenswerten Charakter spielt. Unterstützt wird der Regisseur und Hauptdarsteller von einer Reihe guter Schauspieler, allen voran Charlize Theron ("Monster", "Prometheus") als Gangsterbraut Anna, die im Gegensatz zu Albert tough genug für den Wilden Westen ist. Aber auch Liam Neeson ("Schindlers Liste", "Non-Stop") als gefürchteter Gunslinger, Neil Patrick Harris ("Doogie Howser", "How I Met Your Mother") als schmieriger Geschäftsmann und Giovanni Ribisi ("Avatar", "Ted") als Alberts bester Freund machen ihre Sache wirklich gut.

        Problematisch ist allerdings, dass "A Million Ways to Die in the West" nicht wirkt, als wäre von Western-Fans für Western-Fans gemacht. Denn der Film reitet zu sehr auf der Idee herum, dass es im Wilden Westen nicht so idyllisch oder heroisch zuging, wie vor allem frühe Western das jahrelang propagiert haben. Wer sich jedoch ein bisschen im Genre auskennt, wer Sam Peckinpahs "The Wild Bunch", Clint Eastwoods "Unforgiven" oder Sergio Leones Italowestern gesehen hat, weiß das längst.

        Dennoch funktioniert der Film als derbe Komödie, die gerade bei einigen Slapstick-Einlagen ein gutes Gespür für Timing beweist und die von einem starken Ensemble lebt. Seth MacFarlane und Charlize Theron geben ein sympathisches Paar ab, das den Zuschauer schnell auf seine Seite zieht, und Liam Neeson beweist als Bösewicht, dass er auch Rollen spielen kann, für die er eigentlich nicht gebucht wird. Wer die ultimative Westernkomödie erwartet, wird allerdings enttäuscht werden, weil "A Million Ways to Die in the West" recht oberflächlich nur die gängigsten Western-Klischees bedient.

        Fazit: Seth MacFarlanes hervorragend besetzte Westernkomödie "A Million Ways to Die in the West" funktioniert als derbe Komödie - bleibt allerdings ein bisschen hinter den Erwartungen zurück.

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