Filmhandlung und Hintergrund

Halbdokumentarischer Film, in dem eine alte Frau aus dem Volk der Nenet in der sibirischen Tundra von ihrem Schicksal als Gottesbraut erzählt.

In der Tundra Nordfinnlands lebt das Volk der Nenet und huldigt seinen überlieferten Traditionen - wie zum Beispiel jener, in gewissen Zeitabständen ein kleines Mädchen zur Braut des Himmelsgottes Nurn zu deklarieren. Diese muss ihre Existenz fortan ganz dem Supernaturalen widmen und darf, ähnlich wie eine katholische Nonne, keinen Mann lieben und auch keine Kinder bekommen. Im Dialog zwischen einer alten Himmelsbraut und einem kleinen, blinden Mädchen wird solch eine Lebensgeschichte lebendig.

Die Filmemacherin Anastasia Lapsui entstammt selbst dem Volk der Nenet und verarbeitet, was sie als Kind von einer solchen Himmelsbraut erfuhr, in diesem mit Laiendarstellern an Originalschauplätzen gedrehten, halbdokumentarischen Spielfilm.

Eine alte, einsame Frau aus dem Volk der Nenet in der sibirischen Tundra erzählt einem kleinen blinden Mädchen ihre Lebensgeschichte, die davon bestimmt ist, dass sie als Kind zur Braut des Himmelsgottes Nurn auserwählt wurde. Was bedeutet, dass sie ihr Leben lang allein bleiben musste, weder Mann noch eigene Kinder haben durfte.

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Darsteller und Crew

  • Angelina Saraleta
    Angelina Saraleta
  • Wiktoria Hudi
    Wiktoria Hudi
  • Ljuba Filipova
    Ljuba Filipova
  • Jewgenj Hudi
    Jewgenj Hudi
  • Gennadj Puikko
    Gennadj Puikko
  • Anastasia Lapsui
    Anastasia Lapsui
  • Markku Lehmuskallio
    Markku Lehmuskallio
  • Kristiina Pervilä
    Kristiina Pervilä
  • Juho Gartz
    Juho Gartz
  • Leena Joutsenlahti
    Leena Joutsenlahti
  • Anna-Kaisa Liedes
    Anna-Kaisa Liedes

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • A Bride of the Seventh Heaven: Halbdokumentarischer Film, in dem eine alte Frau aus dem Volk der Nenet in der sibirischen Tundra von ihrem Schicksal als Gottesbraut erzählt.

    Anastasia Lapsui, die seit 1993 gemeinsam mit dem Finnen Lehmuskallio Filme dreht, entstammt selbst dem Volk der Nenet und erfuhr als Kind von einer alten Himmelsbraut von deren Lebens- und Leidensgeschichte. Den auf diesen Erzählungen basierenden Spielfilm haben die Filmemacher mit Laiendarstellern an Originalschauplätzen gedreht und verleihen den Ereignissen dadurch eine nüchterne, fast dokumentarische Präzision und durch den Verzicht auf dramaturgische Mittel und Filmmusik eine bedächtige Ruhe.

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