96 Hours - Taken 2

  1. Ø 3.5
   2012
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Filmhandlung und Hintergrund

96 Hours - Taken 2: Fortsetzung des Überraschungshits "96 Hours", die Star Liam Neeson in Istanbul die Rache skrupelloser albanischer Mädchenhändler spüren lässt.

18 Monate nach der blutigen Befreiung seiner Tochter Kim aus den Händen albanischer Gangster nutzt Ex-CIA-Agent Mills einen Personenschutzauftrag in Istanbul für einen Kurzurlaub mit seiner Familie. Doch das Glück währt nicht lange. Männer, deren Söhne Mills bei seiner Rettungsaktion das Leben nahm, wollen Mills mit Frau und Tochter nach Albanien entführen, dort grausam Rache nehmen. Erstmals gerät Mills selbst in Gefangenschaft, doch nun hilft ihm Tochter Kim, das albanische Problem ein für alle Mal zu lösen.

Ein Agent auf Reisen gerät mit der Familie ins Visier von Feinden, die noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen haben. Effektvolles Actionspektakel aus Hollywood, Liam Neeson einmal mehr in der Rolle des toughen CIA-Agenten Mills.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vor vier Jahren avancierte Liam Neeson mit "96 Hours - Taken" über Nacht zum Actionstar. Einen Ruf, den der Ire in den letzen Jahren mit Filmen wie "Unknown Identity" und "The Grey" gehörig ausbauen konnte. Im Interview mit Cinefacts verrät er lachend, dass er sich dennoch nicht als Actionstar sieht. Trotzdem wird "96 Hours - Taken 2" den Ruf wohl noch einmal kräftig untermauern.

    Regie führt diesmal der Franzose Olivier Megaton ("Colombiana"). Mit einem Budget, das von 25 Millionen beim ersten Teil auf gut 80 Millionen Dollar für das Sequel aufgestockt wurde, konnte er sich bei seiner Inszenierung actionmäßig voll und ganz ausleben. So wirkt die Fortsetzung noch ein bisschen brisanter als der Vorgänger und flimmert mit einem bis zum Ende ungebremsten Tempo über die Leinwand.

    Wer Gewalt scheut, wird an "96 Hours - Taken 2" wenig Freude haben. Zwar inszeniert Regisseur Megaton seinen Kugelhagel noch nicht ganz so cartoonhaft wie etwa "Expendables 2", friedlich geht es aber dennoch nicht zu. Der Film, von Luc Besson produziert, will weder besonders originell noch realistisch sein. In erster Linie geht es um Action. Sprich: Schießereien, Verfolgungsjagden, Nahkämpfe gibt es en Masse, und eine Granaten werfende Tochter darf über die Dächer von Istanbul steigen, um Papa aus den Fängen der Bösewichte zu befreien. Die Story ist zwar etwas weit hergeholt und weist einige Logikfehler auf, aber solide. Originalität ist hier allerdings Fehlanzeige.

    Dennoch, wer den ersten Teil mochte und Liam Neeson gerne wieder in Action sehen will, der wird der Fortsetzung etwas abgewinnen können.

    Fazit: In "96 Hours - Taken 2" schlüpft Liam Neeson erneut in die Rolle des Bryan Mills und scheut auch diesmal den Nahkampf nicht. Ein unterhaltsamer Film für Actionfreunde und Fans des ersten Teils.
  • In der Fortsetzung seines europäischen Überraschungshits gerät Liam Neeson in Istanbul ins Visier rachsüchtiger albanischer Gangster.

    Mit einem Einspiel von 145 Millionen Dollar war „96 Hours“ die mit großem Abstand erfolgreichste Produktion Luc Bessons an den amerikanischen Kinokassen. Verständlich, dass die Fortsetzung dieses auch in Deutschland populären Hits unter Wiederholungsdruck steht. Vor allem für den US-Markt haben Besson und Koautor Robert Mark Kamen, Drehbuchlieferanten vieler französischer Actionhits der letzten 15 Jahre, den Bedrohungsfaktor durch ein muslimisch geprägtes Milieu noch erhöht. Verglichen damit wirkt Paris, zentraler Schauplatz des Vorgängers, wie vertrautes Touristenterritorium, zumal jetzt eine komplette amerikanische Kleinfamilie in der Fremde ums Überleben kämpfen muss. Etwa 25 Minuten lässt sich „96 Hours – Taken 2“ Zeit, um zwei Handlungsstränge zusammenzuführen.

    Während in Albanien der Vater eines von Ex-CIA-Agent Mills (Neeson) im Vorgänger getöteten Mädchenhändlers Rache schwört und den heimischen Boden mit dem Blut des Amerikaners tränken will, hat Mills in der Heimat Probleme des Bürgertums zu meistern, weil Tochter Kim (Maggie Grace) einen Lover, immer noch keinen Führerschein und eine Mutter in akuter Ehekrise hat. Als die Familie Mills‘ Personenschutz-Auftrag in Istanbul für einen gemeinsamen Kurzurlaub nutzt, warten am europäisch-asiatischen Schnittpunkt bereits die Killer, um das Mills-Trio nach Albanien zu entführen. Dass hier kein sofortiger Tötungsauftrag erfolgt, ermöglicht erst die Entwicklung eines weiteren Abräumszenarios, in dem Neesons Figur von Beginn an im Visier des Feindes und zunächst auch dessen Gefangener ist. Die passive Rolle, die Kim im Vorgänger hatte, fällt jetzt Mills Frau zu, um deren Leben wie auch das eigene Vater und Tochter nun gemeinsam kämpfen.

    Olivier Megaton, zuletzt Regisseur des unter Wert geschlagenen „Colombiana“, inszeniert mit klaustrophobisch-schmutziger Atmosphäre, ist aber in den hektisch geschnittenen Actionszenen mitunter zu nah am Mann, auch um seinen 60-jährigen Star mobiler wirken zu lassen. Doch Neesons Figur, dieser kreative Kontrollfreak mit MacGyver-Genen, der selbst gefesselt die telefonisch kontaktierte Tochter mit Handgranaten, Landkarte und Schnürsenkel zu geographischen Spontanortungen treiben kann, ist auch in dieser Fortsetzung ein kompromisslos attackierender Pitbull, der die Fankurve begeistern wird. kob.
  • Rundherum enttäuschende Fortsetzung, die alle Zutaten des starken Vorgängers nur noch zu einem geschmacklosen Brei verrührt.
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