30 Minuten oder weniger

   Kinostart: 24.11.2011
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Filmhandlung und Hintergrund

Krimikomödie um zwei Möchtegern-Gangster, die ausgerechnet einen harmlosen Pizzaboten dazu zwingen, eine Bank auszurauben - in weniger als 30 Minuten.

Der arglose Pizzabote Nick gerät in die Fänge des Ganovenduos Dwayne und Travis. Um die für einen Auftragskiller benötigten 100.000 Dollar zu besorgen, schnappen sich die beiden ausgerechnet Nick, stecken ihn in eine mit einer Bombe versehene Weste und zwingen ihn, für sie eine Bank auszurauben. Er bekommt zehn Stunden Zeit. Sonst wird er in die Luft gesprengt.

Ein Pizzabote muss binnen zehn Stunden eine Bank ausrauben, will er nicht, dass ein Sprengstoffgürtel in die Luft geht. Frenetische Actionkomödie von den Machern von „Zombieland“, in der Jesse Eisenberg zu großer Form aufläuft.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Mit bewährtem Hauptdarsteller Jesse Eisenberg legt Ruben Fleischer einen in Amerika weitaus weniger erfolgreichen Nachfolger zu seinem Hit „Zombieland“ vor. Dabei basiert die Exposition auf einem authentischen Fall mit tödlichem Ausgang, was der flotten Actionkomödie einen makaberen Beigeschmack verleiht. Konnte Fleischer beim Vorläufer auf zahlreiche prominente Namen wie Woody Harrelson bauen, die dem etwas zerfasertem Road Movie-Plot Würze verliehen, besetzte er dieses Mal weniger bekannte Komödianten wie der aus mehreren Adam Sandler-Filmen vertraute Nick Swardson oder Danny McBride, der hier nicht so stark nervt wie bei „Tropic Thunder“. Dafür wirkt Aziz Ansari als Nicks hysterisch-schriller Buddy, als würde er permanent für den Eddie-Murphy-Nachwuchspreis trainieren

      Der Titel „30 Minuten oder weniger“ bezieht sich auf den Werbeslogan von Nicks unsensiblem Arbeitgeber, der eine kostenlose Ware verspricht, falls die bestellte Pizza nicht innerhalb einer halben Stunde angeliefert wird. Für den wenig ambitionierten Jugendlichen sorgen dieser Slogan und zickige Kunden für reichlich Stress in einem ansonsten sorglosen Alltag, der mittels ausufernder Diskussionen mit seinem Freund Chet etwa über Actionstreifen ausgefüllt wird. Ebenso liefern die derben Dialoge zwischen Dwayne und Travis, die als ähnliche, wenn auch skrupellosere Slacker charakterisiert werden, manche Pointe. Bei diesen Anspielungen und Verweisen, etwa auf Eisenbergs „The Social Network“, winkt ebenso wie bei den Verkettungen tragikomischer Zufälle im Verlauf Quentin Tarantino aus der Ferne, ohne dass Fleischer und seine Autoren dessen Brillanz erreichen.

      Im Gegensatz zum Vorläufer „Zombieland“ erscheint die Inszenierung sogar weniger episodenhaft, der Spannungsbogen ist besser getimt, und einige der albernen Gags fallen recht komisch aus. Ein Problem der Story liegt darin, dass mit der zehnstündigen Zeitspanne das Limit für den (natürlich reichlich amateurhaft ausgeführten) Banküberfall zu weit gesetzt wurde und die Bedrohung daher kaum allgegenwärtig wirkt. Zudem erweisen sich die beiden frustrierten Gangster als zu tölpelhaft, um wirklich Angst einzuflößen. Trotzdem kann man sich bei „30 Minuten und weniger“ kurzweilig-anspruchslos unterhalten, wobei schon die geringe Laufzeit keinen Leerlauf aufkommen lässt. Von einem kleineren Studio produziert, wäre Fleischers zweiter Kinofilm, bei dem der schräge Werbespot für Dwaynes Callgirlcenter erst nach dem Nachspann läuft, allerdings direkt auf dem DVD-Markt gelandet.

      Fazit: Eine halbwegs akzeptable, wenig innovative Krimikomödie mit makaberem Hintergrund
    2. 30 Minuten oder weniger: Krimikomödie um zwei Möchtegern-Gangster, die ausgerechnet einen harmlosen Pizzaboten dazu zwingen, eine Bank auszurauben - in weniger als 30 Minuten.

      Für seinen zweiten Film legt Ruben Fleischer, der mit seinem Debüt „Zombieland“ eine Kultkomödie verbuchte, mit einer temporeichen Krimi-Buddykomödie nach.

      Erneut mit an Bord ist „Zombieland“-Star Jesse Eisenberg, der zwischenzeitlich eine Oscar-Nominierung für „The Social Network“ erhielt. Nach dem Drehbuch des Skript-Novizen Michael Dilberti mimt Eisenberg Pizzabote Nick, der seine besten Zeiten in der Highschool hatte. Nicks bester Freund ist der indische Aushilfslehrer Chet (Aziz Ansari bringt ein gewisses „Harold und Kumar“-Flair ins Spiel), in dessen Zwillingsschwester Nick seit langem verliebt ist. Parallel werden Dwayne (Danny McBride aus „Your Highness“ schwelgt in seiner gewohnten Trailer-Trash-Masche) und sein devotes Anhängsel Travis vorgestellt. Dwayne will seinen autoritären Vater (Fred Ward als Macho-Marine) loswerden und heuert einen Hitman an. Um ihn bezahlen zu können, benötigt er 100.000 Dollar. So hecken Dwayne und sein Kumpan den Plan aus, einen Fremden in eine mit einer Bombe versehende Weste zu stecken und ihn zu einem Banküberfall zu zwingen. Dieser Unglücklicher ist kein anderer als Nick, der zufällig den Weg der beiden sadistischen Slacker-Spitzbuben kreuzt. Nick hat zehn Stunden Zeit eine Bank auszurauben oder er geht wortwörtlich in die Luft.

      Fleischer inszeniert souverän einen frenetischen Wettlauf gegen die Zeit mit zahlreichen Komplikationen, zu denen hartnäckige Cops und ein gereizter Auftragskiller gehören. Besonders unterhaltsam sind die Actionsequenzen, die sich durch trockenen Humor auszeichnen. Desweiteren haben beide Buddy-Paare ein angespanntes Verhältnis miteinander, was ebenfalls für einige Lacher gut ist. Unterlegt ist die saloppe Bromance im schmutzig-verwaschenen Budget-Look mit einem eklektisch zusammengestellten Soundtrack, dessen Songs von den Beastie Boys über Billy Squier hin zu R. Kelly reichen. In den ohne Musik angelegten Szenen kommen die improvisiert klingenden Dialoge mehr zum Tragen. In dieser Hinsicht fühlt man sich an den insgesamt nicht unähnlichen „Ananas Express“ (in dem sich McBride ebenfalls die Ekel-Ehre gab) erinnert. Allerdings ist die Lauflänge mit 83 Minuten im Vergleich wesentlich kompakter ausgefallen und somit leicht zu genießen. ara.

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