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11:14: Schwarze Komödie über eine Nacht, deren turbulente Ereignisse um 11 Uhr 14 in drei Unfällen mit zwei Toten gipfeln.

Angetrunken fährt Jack (Henry Thomas) am Freitagabend ziemlich genau um 11 Uhr 14 einen Mann auf dem Highway über den Haufen. Jedenfalls glaubt er das, bis ihn eine zornige Mutter bezichtigt, ihre Tochter getötet zu haben. Daran kann sich Jack allerdings überhaupt nicht erinnern. Es stellt sich heraus, dass es einen weiteren Unfall mit Todesfolge gab, an dem noch eine ganze Reihe weiterer Personen beteiligt war.

Rabenschwarzer Humor und jede Menge kuriose Todesfälle in einer nach jüngster Filmsitte durch einen Autounfall verknüpften Episodengeschichte geradewegs aus der amerikanischen Kleinstadt-Spießerwelt.

Freitagabend, 11 Uhr 14, führt der Zufall vier unabhängige Ereignisse verhängnisvoll zusammen. Ein betrunkener Autofahrer kollidiert mit einer Leiche, ein anderer mit einem jungen Mädchen, ein Quickie auf einem Friedhof endet tödlich, ein Überfall auf eine Tankstelle kläglich. Was einem verdutzten Cop zumindest beruflich eine unvergessliche Nacht beschert.

Eine stinknormale Kleinstadtnacht um 11:14. Beinahe. Doch um genau diese Zeit prallt der besoffene Jack mit seinem Wagen auf einen Körper. Zeitgleich bereitet ein weiterer Unfall dem Leben einer verlogenen Teenie-Schlampe ein frühzeitiges Aus. Damit hat der Synchronismus aber noch lange kein Ende, denn auch ein paar andere Leute sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Die Supermarktkassiererin Buzzy etwa, die von ihrem besten Freund überfallen wird. Oder drei Jungs, deren Lebenslust ihnen zum Verhängnis wird.

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Kritikerrezensionen

  • Gerechtigkeit für alle garantiert Greg Marcks raffiniert gepuzzelte schwarze Komödie über die Macht des Zufalls und die Ohnmacht seiner Opfer. Durch eine tödliche Körper-Kraftwagen-Kollision verhängnisvoll miteinander verbunden, bekommen der betrunkene Fahrer, drei übermütige Verkehrsterroristen, ein Grabschänder, ein verliebt-verblendeter Slacker und eine manipulative Teenspinne das, was sie verdienen. Solch kybernetische Harmonie zwischen Regelabweichung und Systemstabilisierung gibt es als Weltpremiere zunächst im Fantasy Filmfest, ab Februar nächsten Jahres als regulärer Kinostart zu sehen.

    Linear erzählt, wären die einzelnen Ereignisse, die sich innerhalb von zwanzig Minuten in einer Kleinstadtnacht abspielen, nicht zwingend spielfilmreif. Aber Autor-Regisseur Marcks entfaltet sie durch Rückwärtschronologie, lässt die Handlungsstränge dabei beiläufig überlappen und zeigt ein Gespür für Situationskomik, die richtig dosiert und nicht mit einem Ausrufezeichen markiert ist. Alles beginnt um 11 Uhr 14 in einer Freitagnacht, als Jack (Henry Thomas) und Freund Jim Beam über den Highway rauschen, bis die Windschutzscheibe mit dem Körper eines Mannes kollidiert. Ein schnell am Tatort eintreffender Cop verhaftet den Unglücksfahrer nach kurzer Flucht, an deren Ende eine verzweifelte Mutter Jack die Hölle androht, weil er ihre Tochter (!) vor wenigen Minuten viel zu früh in den Himmel schickte. Nach dieser Erstverwirrung von Protagonist und Zuschauer liefert der Film die Erklärung nach, dass nahezu gleichzeitig eine weitere Motor-Mensch-Kollision das Leben einer verlogenen Kleinstadt-Lolita kostete. Die ursprünglich angenommene Fahrlässigkeit der Täter entpuppt sich später als Dummheit des Opfers, das mit dem anderen Crash ursächlich, aber ahnungslos in Verbindung steht. Denn die Konkurrenzleiche war einer ihrer vielen Lover, der beim Quickie auf dem Friedhof durch einen instabilen Grabstein sein Ende fand, dort von ihrem Vater entdeckt und schließlich durch ihn von einer Brücke auf den Highway entsorgt wurde. Wo die Leiche wiederum ins Leben des unglückseligen Jack trat.

    Die Annäherung an dieses Zentralereignis sehen wir jeweils aus der Perspektive einer anderen Nebenfigur, die alle in dieser Nacht zu dem Fazit gelangen, dass der Titel des Discofilmoldies “Gottseidank, es ist Freitag” für sie keine Relevanz hat. Die Stärken von “11:14″ liegen in der komplexen, aber souverän kontrollierten Struktur, im Puzzlecharakter, der Neugier weckt, im respekt-, aber nicht geschmacklosen Humor und einem Casting, das Jung- (Hilary Swank, Rachael Leigh Cook) und Altstars (Patrick Swayze) Möglichkeiten zur Sprengung ihrer Rollengefängnisse lässt. kob.

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