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House of Cards

House of Cards Poster
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Handlung und Hintergrund

House of Cards: Politthriller-Serie mit Kevin Spacey als Kongressabgeordneter Francis Underwood, der gegen seine eigene Partei intrigiert.

Der Demokrat Francis Underwood (Kevin Spacey), von allen Frank genannt, kennt sich als langjähriger Kongressabgeordneter in den Machtspielen Washingtons bestens aus. Als der neue Präsident Garrett Walker (Michael Gill) vereidigt wird, sieht er endlich seine Chance gekommen, sein politisches Refugium als Außenminister zu erweitern. Doch Walker bricht sein Versprechen, nominiert einen anderen und zieht dadurch insgeheim den Zorn von Underwood auf sich. Dieser plant nun gemeinsam mit Ehefrau Claire (Robin Wright) seine Rache, um systematisch durch Intrigen an die Macht zu gelangen und Walker seines Amtes zu entheben. Die Mittel und Wege sind ihm dabei gleich, sodass er zunächst die Reporterin Zoe Barnes (Kate Mara) – jung, engagiert und bestrebt die Karriereleiter zu erklimmen – für seine Zwecke nutzt, um belastende Informationen über Walker und seinen Staatsapparat zu verbreiten. Auch Peter Russo (Corey Stoll), der in seiner Vergangenheit des öfteren auf die schiefe Bahn geraten ist, schwört Frank seine Loyalität. Im Gegenzug würde Frank seine Ernennung zum Gouvernor erleichtern. Als ausführendes Organ von Underwoods Plänen fungiert jedoch seine rechte Hand und Stabschef Doug Stamper (Michael Kelly), der sich bedingungslos in seinen Dienst stellt und ihn vor möglichen Problemen und Gefahren in seinen Handlungen warnt. Doch die Machtspiele und zwielichtigen Loyalitätsbekundungen warten an jeder Ecke des Weißen Hauses und des Capitols auf die Underwoods. Jeder ist sich selbst der nächste im strategischen Kampf um die Erfüllungen ihrer persönlichen Agenda und den Weg an die Spitze des Landes.

Hintergründe zur „Netflix“-Produktion

Als am 01.02.2013 die gesamte erste Staffel der US-Adaption „House of Cards“ (2013-) beim Streaming-Anbieter Netflix veröffentlicht wurde, rechneten die Verantwortlichen der Serie bereits mit ihrem Erfolg. Für den Streaming-Anbieter sollte mit der US-Adaption eine neue Sehgewohnheit eingeführt werden, bei welcher den Zuschauern fern von festen Spielzeiten eine gesamte Staffel gleichzeitig zur individuellen Rezeption zur Verfügung stehe. Nach Auswertung ihrer Streaming-Statistiken standen Filme des Regisseurs David Fincher („Sieben“) und des Schauspielers Kevin Spacey („American Beauty“) hoch im Kurs der Nutzer, sodass man andere Interessenten wie HBO und AMC schnell ausstach und Kevin Spacey als Hauptdarsteller und David Fincher als Produzent und Regisseur für die ersten zwei Folgen gewann. Anders als für Sendungen im Free-TV üblich, wurden direkt zwei Staffeln der Serie bestellt. Die Grundlage für das Serienkonzept liefert die britische Miniserie „Ein Kartenhaus“ (im Original „House of Cards“) des Jahres 1990, die erst spät in den USA ihren Erfolg feierte. Ikonisch für die Serie war der Bruch der vierten Wand, also das direkte Ansprechen der Zuschauer durch den Protagonisten über seine Gedankenwelt. Um die Serie an das moderne, amerikanische Publikum anzupassen, wurde Beau Willimon als Showrunner engagiert. Er fungierte zuvor als politischer Berater von Hillary Clinton und weiteren Politikern. Der Erfolg bei Kritikern und Zuschauern sollte den Verantwortlichen Recht geben: Bei den Golden Globes wurde die erste Staffel mit vier Nominierungen bedacht und gewann dank Robin Wrights Darstellung den ersten Preis für eine Web-Serie überhaupt. Hier findet ihr “House of Cards” im Stream.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Regisseur David Fincher und Autor Beau Willimon entlarven den Washingtoner Politbetrieb als finstere Löwengrube, in der jeder jeden bekriegt und schaffen damit ein faszinierendes Szenario für diese fesselnde Polit-Thriller-Serie. Dazu kommt ein Schauspielerensemble zum Niederknien, allen voran Oscar-Preisträger Kevin Spacey in der Rolle des machthungrigen Politprofis, der die Klaviatur des politischen Ränkespiels so perfekt beherrscht, dass der Zuschauer nicht weiß, ob er ihn bewundern oder verabscheuen soll. Robin Wright gibt Spaceys knallharte Ehefrau, die ihrem Gatten in Sachen Machtgier und Skrupellosigkeit in nichts nachsteht. “House of Cards” wurde 2013 neun Mal für den Emmy nominiert. Drei Auszeichnungen gingen schließlich an die Serie, darunter die für die Beste Regie an David Fincher.

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