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Club der roten Bänder

Club der roten Bänder Poster
Userwertung (35)
  1. Ø 4.9

Handlung und Hintergrund

Club der roten Bänder: Adaption der katalanischen TV-Serie "Polseres vermelles" nach den Erlebnissen des Autors Albert Espinosa.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (3)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine Krankenhaus-Serie ganz ohne Ärzte: Die erste Eigenproduktion von Vox erzählt von sechs jungen Langzeitpatienten, die eine ungewöhnliche Freundschaft schließen.

    Weil die Patienten kommen und gehen, spielen in Krankenhausserien naturgemäß Ärzte die Hauptrolle. Nicht nur deshalb fällt “Club der roten Bänder” aus dem Rahmen, denn hier stehen jugendliche Langzeitpatienten im Mittelpunkt: Zwei Jungs haben Krebs und jeweils ein Bein verloren, ein dritter liegt im Langzeitkoma, ein vierter hat einen schweren Herzfehler. Die Serie erzählt die Geschichte einer eigentlich unmöglichen Freundschaft, denn die Clubmitglieder haben völlig unterschiedliche soziale Hintergründe; allein ihre Krankheiten machen sie zu Schicksalsgefährten. Die Fortsetzungsgeschichte basiert auf den Jugenderinnerungen, die der Katalane Albert Espinosa in seinem autobiografischen Roman “Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt” beschrieben hat. Er selbst hat aus seiner Geschichte eine Serie (mit allerdings jüngeren Protagonisten) gemacht, die mit großem Erfolg im spanischen Fernsehen gelaufen und als Formatadaption international mehrfach verkauft worden ist. Während die deutschen Autoren dafür gesorgt haben, dass die Figuren eine Tiefe haben, die über die offenkundigen Klischees hinausgeht, liegt die Leistung der Regie vor allem in der Führung der Schauspieler. Gänzlich unerfahren ist keiner aus dem Sextett, die Filmografien sind angesichts ihrer Jugend sogar recht eindrucksvoll, aber die vorerst zehn Folgen stellen natürlich eine ganz besondere Herausforderung dar. Nicht nur in der RTL-Familie drückt man Vox die Daumen; in letzter Zeit sind einfach zu viele Serien von Privatsendern gefloppt, darunter auch die Vorabend-Soap “Mila”. “Club der roten Bänder” läuft um 20.15 Uhr und setzt sich auf diese Weise deutlich von den Dailies ab. Andererseits verbindet sich mit dem Termin automatisch eine höhere Erwartungshaltung. Unterm Strich also ein Experiment mit ungewissem Ausgang; die Serie hätte es verdient, ihr Publikum zu finden. tpg.

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