Warmherzige Komödie um die Freundschaft zwischen einem Gelähmten und seinem neuen Pfleger, die aus verschiedenen sozialen Schichten stammen.
Furioser französischer Erfolgshit über die bewegende Freundschaft zwischen zwei total gegensätzlichen Männern und den Mut zum Leben.
Das hat es seit den Sch'tis nicht mehr gegeben: Fünf Mio. Zuschauer stürmten innerhalb von zwölf Tagen in Frankreich die Kinos, um diese herzergreifende Tragikomödie zu sehen, um zu lachen, zu weinen und das ganz große Kinogefühl zu spüren. Diese zwei Männer würden sich normalerweise nie begegnen, der eine ist weiß und reich, der andere schwarz und arm, der eine residiert im vornehmen Pariser Stadtpalais, der andere kommt aus der heruntergekommenen Banlieue, der eine hat viel verloren, der andere hat nichts zu verlieren. Und dennoch werden sie "ziemlich beste" Freunde.
Der arbeitslose Driss will nur einen Stempel für die Arbeitslosenunterstützung und bewirbt sich deshalb pro forma als Pfleger beim adeligen Philippe, der seit seinem Absturz beim Gleitschirmfliegen vom Hals ab gelähmt ist. Ausgerechnet das unverschämte Großmaul mag der Grandseigneur und bietet ihm den Rund-um-die-Uhr-Job an. Nicht gerade begeistert aber mangels Bleibe nimmt der gerade aus dem Knast Entlassene das Angebot nach einer Bedenkzeit an. Statt mit dem Behindertenauto düsen die beiden bald mit dem Maserati durch Paris, rauchen Joints und laden schon mal zwei Prostituierte nicht nur zur Ohrläppchenmassage ein. Dass der Rollstuhl hochgetunt wird, versteht sich von selbst.
Was sich wie ein unerträglich kitschiges Behindertenmärchen anhört, ist bei Olivier Nakache und Eric Toledano eine Reflexion darüber, was es heißt, nicht mehr die Kontrolle über den Körper zu haben und von der Hilfe Anderer abhängig zu sein, Anteilnahme fühlen und sich gegen Mitleid wehren zu müssen. Inspiriert vom Schicksal des Philippe Pozzo di Borgo, Ex-Chef der Champagnerfirma Pommery, und Abdel Sellou, einem jungen Mann aus der Vorstadt, erzählt das Regieduo mit viel (Galgen)Humor, aber auch mit Ernsthaftigkeit und ohne Larmoyanz, Pathos oder einen falschen Ton vom Zusammenprall der Klassen und von der immensen Kraft, das Leben zu nehmen, so wie es ist. Der feine François Cluzet und der forsche Omar Sy ergänzen sich, spielen souverän auf der Klaviatur der Emotionen. "Ziemlich beste Freunde" kann man auch als eine soziale Metapher verstehen, auf der einen Seite das alte in seinen Privilegien paralysierte Frankreich, auf der anderen ein neues Frankreich, dessen Vitalität und Zukunft auf jungen Bürgern mit Migrationshintergrund beruht. Die Weinsteins planen schon ein mögliches Remake des bereits in über 40 Länder verkauften Films.
mk.
Der arbeitslose und frisch aus dem Knast entlassene Driss bewirbt sich pro forma als Pfleger beim querschnittsgelähmten reichen Erbe Philippe, um den Stempel für die Arbeitslosenunterstützung zu bekommen. Gegen jede Vernunft engagiert ihn der reiche Aristokrat, weil er spürt, dass dieser farbige Junge aus der Banlieue ihm nicht mit Mitleid begegnet. Statt mit dem Behindertenauto düsen die beiden bald mit dem Maserati durch Paris, rauchen Joints, laden schon mal zu einer Orgie ein. Beide respektieren sich, und Philippe gewinnt neue Kraft für das, was ihm vom Leben bleibt.
| Originaltitel | Intouchables |
| OV | Ja |
| OmU | Ja |
| Genre | Komödie / Drama |
| Filmpreis |
|
| USA-Start | 25.05.2012 |
| Kinostart (D) | 05.01.2012 |
| Besucher (D) | 9.000.539 |
| Einspielergebnis (D) | € 63.125.686 Bes. (EDI) 9.000.539 Bes. (FFA) 8.936.440 |
| FSK | ab 6 Jahre |
| WWW | - |
Absa Dialou Toure
Mina
Christian Ameri
Albert
Grégoire Oestermann
Antoine
Marie-Laure Descoureaux
Chantal
Dominique Daguier
Freund von Philippe
François Caron
Freund von Philippe
Emilie Caen
Galeristin
Olivier Nakache
Regisseur
Olivier Nakache
Drehbuch
Nicolas Duval-Adassovsky
Produzent
Yann Zenou
Produzent
Laurent Zeitoun
Produzent
François Emmanuelli
Produktionsdesi gn
Mathieu Vadepied
Kamera
Dorian Rigal-Ansous
Schnitt
Ludovico Einaudi
Musik
Isabelle Pannetier
Kostüme
Pascal Armant
Ton
Gigi Akoka
Casting
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