Während die Mutter für den Mord an ihrem Lebensgefährten eine Haftstrafe verbüßt, sucht ein 13-jähriger Teenager nach einer neuen Familie und nach sich selbst. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz50/z0250556/b150x150.jpg Weißer Oleander

Filmdetails

Weißer Oleander

Während die Mutter für den Mord an ihrem Lebensgefährten eine Haftstrafe verbüßt, sucht ein 13-jähriger Teenager nach einer neuen Familie und nach sich selbst.


Weißer Oleander
Start: 06.02.2003

Originaltitel: White Oleander

Drama

USA 2002
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Alison Lohman
Michelle Pfeiffer
Robin Wright

Regie: Peter Kosminsky
Verleih: Tobis

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Ein Hauch von märchenhafter Magie liegt über der Kindheit von Astrid (Alison Lohman) im Hause ihrer allein erziehenden Mutter, der ebenso schönen wie starken Kunstmalerin Ingrid (Michelle Pfeiffer). Das (scheinbare) Idyll nimmt jedoch ein jähes Ende, als Ingrid ihren Liebhaber ermordet und ins Gefängnis wandert. Für die 13-jährige Astrid beginnt nun eine teilweise traumatische Odyssee quer durch die USA von Pflegefamilie zu Pflegefamilie.

Hollywoods geballte Frauenpower von Michelle Pfeiffer über Renee Zellweger bis zu Robin Wright Penn verleiht diesem auf dem gleichnamigen Bestseller von Jane Fitch basierenden Drama Kraft, Eleganz und psychologische Tiefe.


Kritik

Brisantes Mutter-Tochter-Drama: Hollywoods Frontfrauen Michelle Pfeiffer, Renée Zellweger und Robin Wright Penn garantieren grandioses Gefühlskino.

Erdrückende Liebe: Michelle Pfeiffer und Filmtochter Alison Lohman

Erdrückende Liebe: Michelle Pfeiffer und Filmtochter Alison Lohman

Mit ihren blonden langen Haaren erinnert sie an einen Engel, aber sie geht durch die Hölle. Die 15-jährige Astrid wächst bei ihrer exzentrischen Mutter, der Malerin Ingrid Magnussen auf, die sich nicht um den Kleinkram im Alltag kümmert, sondern radikal ihre Vorstellung von Leben durchsetzt. Eine normale Kindheit - Fehlanzeige. Als die Mama gar den unwilligen Liebhaber ermordet und in Handschellen abgeführt wird, muss das Mädchen innerhalb einer Viertelstunde seine Siebensachen packen. Auftakt zu einer Odyssee durch Pflegefamilien und Heime.

Die Pflegemütter wechseln, die Sehnsucht nach Zuneigung und einem festen Platz im Leben bleiben. Nach bitteren und wenig guten Erfahrungen entzieht sich Astrid dem Einfluss der Mutter, die auch aus dem Gefängnis jeden ihrer Schritte mit Argusaugen verfolgt. Sie tritt aus deren Schatten heraus, setzt die Bruchstücke des kaputten American Dream neu zusammen zu ihrem ureigenen Traum von Unabhängigkeit, wagt ein neues Leben und eine neue Liebe.

Aus Janet Fitchs Bestseller macht Peter Kosminsky ein aufregendes Mutter-Tochter-Drama, emotionsgeladen, verstörend, aber immer voll unterhaltend. Der Titel "Weißer Oleander" ist Programm. Denn diese Pflanze ist wunderschön, aber heimtückisch, produziert gefährliches Gift, um sich zu schützen. So wie Ingrid Magnussen, die mit Menschen umspringt wie mit Marionetten und erst sehr spät erkennt, dass sie Mutterliebe mit Machtlust verwechselt. Alle Figuren sind spannend und mit Psychologie erzählt.

Frisch verliebt: Astrid und der<br /> nette Paul

Frisch verliebt: Astrid und der
nette Paul

Da strandet Astrid erst in der Pampa um Los Angeles bei einer Schlampe mit religiösem Fimmel (Robin Wright Penn), die eifersüchtig über ihren noch verheirateten Lover wacht und ausrastet, als sie merkt, dass sich zwischen ihm und Astrid etwas anbahnt. Dann schließt sie im feinen Malibu Freundschaft mit Claire (Renée Zellweger), einer Schauspielerin auf dem absteigenden Ast, deren Mann als Filmproduzent in der Welt herumjettet. Aber schnell kriegt sie die Eifersucht der Mutter zu spüren, die Claire bei einem Treffen im Knast so fertig macht, dass die nach einem Streit mit dem Ehemann Selbstmord begeht.

Trotz ihrer Verletzbarkeit gewinnt Astrid eine unglaubliche Stärke und innere Kraft - ob sie sich im Heim gegen gewalttätige Latinas behauptet oder bei einer russischstämmigen Heavy Metal-Anhängerin lernt, schnellen Reibach auf dem Flohmarkt zu machen. Ein Lichtblick: Der nette Paul (Patrick Fugit aus "Almost Famous") aus dem Heim, ein angehender Comic-Zeichner, in den sie sich zögerlich verliebt. Den Namen Alison Lohman sollten wir uns merken. Die Newcomerin nimmt es mühelos mit der geballten Starpower von Michelle Pfeiffer, Robin Wright Penn und Renée Zellweger auf, drei Hollywood Frontfrauen, die grandioses Gefühlskino garantieren.

Weißer Oleander

Darsteller:  Alison Lohman   als Astrid Magnussen
  Michelle Pfeiffer   als Ingrid Magnussen
  Robin Wright   als Starr Thomas
  Renée Zellweger   als Claire Richards
  Svetlana Efremova   als Rena Crushenka
  Patrick Fugit   als Paul Trout
  Billy Connolly   als Barry Kolker
  Cole Hauser   als "Onkel" Ray
  Noah Wyle   als Mark Richards
  Amy Aquino   als Miss Martinez
  Liz Stauber   als Carolee
  Kali Rocha   als Susan Valeris
  Charles Constant   als Jerry
  Marc Donato   als Davey
  James Lashly   als Reverend Daniels
  Taryn Manning   als Nikki
  Allison Munn   als Hannah
  Samantha Shelton   als Yvonne
  M. Elizabeth Barrett   als Gebärdensprache- Übersetzter
  Brian Mulligan   als Gerichtsvollzieher
  Bree Michael Warner   als Mädchen in Apartment
 
Regie:  Peter Kosminsky  
Drehbuch:  Mary Agnes Donoghue  
Produzent:  Hunt Lowry  
  John Wells  
Ausf. Produzent:  Kristin Harms  
  Patrick Markey  
  Stacy Cohen  
  Ed K. Gaylord II  
Buchvorlage:  Janet Fitch  
Kamera:  Elliot Davis  
Schnitt:  Chris Ridsdale  
Musik:  Thomas Newman  
Produktionsdesign:  Donald Graham Burt  
  Anthony R. Stabley  
Kostüme:  Susie DeSanto  
Ton:  Steve Bowerman  

Dr. Carter verlässt den "Emergency Room"

H&auml;ngt den Kittel an den Haken: Noah Wyle

Hängt den Kittel an den Haken: Noah Wyle

Der Kapitän geht zuletzt von Bord. In der Kittelserie "ER" wäre das demnach Noah Wyle: Sein Dr. Carter ist die letzte Figur, die seit Serienstart 1994 ununterbrochen operierte. Doch auch der personifizierte "Nice Guy" will die Hit-Serie nach der nächsten US-Staffel verlassen:

"Erstens ist es nicht gerade die aufregendste Rolle in 'ER'. Zum anderen finde ich an dieser Figur nicht mehr viel Neues. Deshalb wird mein Wunsch, mal etwas völlig anderes zu machen, mit der Zeit immer stärker."

Dabei hatten die Macher Dr. Carter einmal mit einem Messer angreifen lassen und ihm gar ein massives Drogenproblem auf den Kittel geschrieben.

In der laufenden US-Staffel hat auch Chefarzt Dr. Greene (Anthony Edwards) seinen letzten Zugang gelegt. Nicht zuletzt deswegen war "ER" in der Zuschauergunst hinter die Pathologen-Show "CSI" zurückgefallen.

Vielleicht findet Wyle dann demnächst mehr Zeit für seine Kino-Ambitionen. In "White Oleander" und "Genug" reichte es zuletzt nur für Nebenrollen.

Star

Alison Lohman

* 18.09.1979

Star

Michelle Pfeiffer

Michelle Pfeiffer, geboren in Santa Ana, Kalifornien, belegte schon in der Highschool "Drama" als Hauptfach. Als typisches...

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