Originaltitel: Et si on vivait tous ensemble?
Frankreich/Deutschland 2011
Jane Fonda
Daniel Brühl
Pierre Richard
Regie: Stéphane Robelin
Verleih: Pandora
Fünf Oldies, zwei Paare und ein leidenschaftlicher Frauenfreund, ziehen zusammen, um gemeinsam Krankheit und Alter die Stirn zu bieten. Die lebenslustigen Senioren müssen sich zusammenraufen und werden nicht nur mit aktuellen Problemen wie Pünktlichkeit und Kochdienst konfrontiert, sondern auch mit Affären aus der Vergangenheit, die in der Gegenwart noch für Frustration und Eifersucht sorgen. Bald stellen kleinere Dramen und größere Katastrophen die Freundschaft auf die Nagelprobe.

Heiter-melancholische Tragikomödie über fünf Oldies, die in einer Wohngemeinschaft den Widrigkeiten des Alters trotzen.
Diese Fünf sind Individualisten durch und durch: Annie und Jean, sie bürgerlich und angepasst, er immer noch ein Politaktivist, der sich wie anno 1968 gerne mit der Polizei anlegt, Jeanne und Albert, sie feministisch orientiert, er ein Bonvivant mit Faible für guten Wein, und Claude, trotz schwachem Herz immer noch ein Freund der Frauen, auch wenn der Sex nur noch mit Hilfe blauer Pillen und Prostituierten klappt. Als für alle der Alltag schwieriger wird, fällt beim 75. Geburtstag von Claude der folgenschwere Satz "Würden wir zusammenziehen, hätten wir solche Probleme nicht". Und bald lebt das Quintett unter einem Dach, im großen und verwunschenen Anwesen von Anne. Die lebenslustigen Senioren müssen sich zusammenraufen und werden nicht nur mit aktuellen Problemen wie Pünktlichkeit und Kochdienst konfrontiert, sondern mit Affären aus der Vergangenheit, die in der Gegenwart noch für Frustration und Eifersucht sorgen. Bald stellen kleinere Dramen und größere Katastrophen die Freundschaft auf die Nagelprobe.
Ohne jegliche Peinlichkeit zieht Stéphane Robelin in seinem erst zweiten Spielfilm die Geschichte mit großer Emotionalität und ohne billige Gags durch und bringt dabei legendäre Schauspieler wie Jane Fonda, Pierre Richard und Geraldine Chaplin zusammen, scheut auch vor prekären Themen wie Demenz, Krankheit und Tod nicht zurück. Die junge Generation ist durch Daniel Brühl vertreten, der erst als Hundesitter engagiert, bald seine Feldstudien für seine Doktorarbeit über die Situation der Alten in Europa betreibt und mit der Videokamera fleißig dokumentiert und ganz nebenbei einiges über das Leben und die Liebe lernt. Der leichte und humorige Ton wird immer wieder unterbrochen durch eine ernsthaftere Färbung, persönliche Desaster und Schwierigkeiten beim Gemeinschaftsexperiment. Sogar bei der Bestattung im pinkfarbenen Sarg unterm Rosenhain kriegt der Film die Kurve von zuckersüßer Sentimentalität zu charmantem Sentiment, lautet doch die tröstliche Botschaft: "with a little help from my friends" geht alles besser. mk.
| Darsteller: | Jane Fonda | als Jeanne | |
|---|---|---|---|
| Daniel Brühl | als Dirk | ||
| Pierre Richard | als Albert | ||
| Geraldine Chaplin | als Annie | ||
| Claude Rich | als Claude | ||
| Guy Bedos | als Jean | ||
| Bernard Malaka | |||
| Camino Texeira | |||
| Gwendoline Hamon | |||
| Shemss Audat | |||
| Gustave de Kervern | |||
| Regie: | Stéphane Robelin | ||
| Drehbuch: | Stéphane Robelin | ||
| Produzent: | Christophe Bruncher | ||
| Philippe Gompel | |||
| Aurélia Grossmann | |||
| Peter Rommel | |||
| Koproduzent: | Frédérique Dumas-Zajdela | ||
| Kamera: | Dominique Colin | ||
| Schnitt: | Patrick Wilfert | ||
| Musik: | Jean-Philippe Verdin | ||
| Produktionsdesign: | David Bersanetti | ||
| Kostüme: | Jürgen Doering | ||
| Maske: | Fabienne Gervais | ||
| Karina Gruais | |||
| Ton: | Florent Blanchard | ||
| Mourad Louanchi | |||
| Stephane De Rocquigny | |||
Oscar-Preisträgerin und Polit-Aktivistin, Charakterdarstellerin und Fitness-Idol, Gattin eines mächtigen Medientycoons und Tochter von Hollywood-...
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