Psychothriller mit Robert De Niro als Verlierertyp Gil Renard, der zumindest seinem Baseball-Idol auf die Beine helfen möchte. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz34/z0234082/b150x150.jpg The Fan

Filmdetails

The Fan

Psychothriller mit Robert De Niro als Verlierertyp Gil Renard, der zumindest seinem Baseball-Idol auf die Beine helfen möchte.


The Fan
Start: 03.10.1996

Thriller

USA 1996
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Robert De Niro
Wesley Snipes
Ellen Barkin

Regie: Tony Scott
Verleih: Constantin

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Der Messervertreter Gil Renard verliert in Folge seinen Job, das Besuchsrecht für seinen Sohn und schließlich seinen Sinn für die Realität. Er entwickelt eine Obsession für den neuen Baseballstar der San Francisco Giants, Bobby Rayburn. Um seinem Idol aus einem Spieltief zu helfen, ermordet Gil dessen Teamkonkurrenten und kidnappt schließlich Rayburns Sohn, als der Renard die Bluttat nicht danken will. Im Baseballstadium kommt es schließlich zum sintflutartigen Finale...


Kritik

The Fan

Seinem beeindruckenden Repertoire an perfiden Psychopathen kann Ausnahmedarsteller Robert DeNiro nunmehr mit seinem Part als obsessiver Baseballfanatiker mit einer krankhaften Fixerung auf Wesley Snipes ein weiteres Highlight hinzufügen. Am Steuer der mit Reizen nicht geizenden Inszenierung des schnittigen Psychothrillers sitzt der Hochglanz-Virtuose Tony Scott, der seine polierte Werbefilm-Ästhetik nach Blockbustern wie "Top Gun", "Tage des Donners" oder zuletzt "Crimson Tide" auch hier effektvoll zum Einsatz bringt.

Ein Boxoffice-Homerun steht trotz der beteiligten Namen nicht hundertprozentig in den Kinokarten, da sich die auf dem von Peter Abrahams Roman basierende Story nach vielversprechender Anfangsphase doch allzu sehr damit zufrieden gibt, als eher vorhersehbares Genreprodukt für formelhaften Grusel zu sorgen. Scotts Problem ist es, daß seine Produktion so aufdringlich perfekt ist, daß sie den Schauspielern kaum den nötigen Raum gibt, um ihre Charaktere in all ihren Facetten zu entfalten. Da bedarf es schon eines Robert DeNiro, um dem dicken Mainstream Kontur zu verpassen.

DeNiros deformierter Psycho ist eine perfekte Kombination seiner Scorsese-Antihelden: Mit Travis Bickle aus "Taxi Driver" verbindet ihn die beinahe anrührende Verletzlichkeit des getretenen Outcasts, gleich Rupert Pupkin aus "King of Comedy" versucht er seine eigenen Unzulänglichkeiten mit einer Starfixierung zu verdrängen, und an Max Cady aus "Kap der Angst" erinnert seine schonungslose Brutalität und Kaltblütigkeit. Und doch ist sein Messerverkäufer Gil Renard ein völlig neuer Typ, ganz als wäre Willy Loman plötzlich die Hauptfigur in "Falling Down".

Die Opening-Szene (spekulativ mit "Sympathy for the Devil" unterlegt) zeigt Gil und den neuen Star des Baseballteams der San Francisco Giants, Bobby Rayburn (Wesley Snipes) im Gegenschnitt, wie sie sich auf dem Weg in ihre Arbeit via einer Radiosportshow erstmals telefonisch unterhalten. In seinem Arbeitsalltag ist Gil konstanten Demütigungen ausgesetzt und versucht verzweifelt, ein Verkaufstief zu überwinden. Rayburn glaubt indes, die in ihn gesetzten Erwartungen auf dem Spielfeld nicht erfüllen zu können, da seine angestammte Teamnummer bereits an den Spieler Primo (Benicio del Toro) vergeben ist. Als Gil schließlich seinen Job und das Besuchsrecht für seinen kleinen Sohn verliert, sieht er rot . Er ermordet Primo, erschleicht sich Rayburns Vertrauen und setzt aus Enttäuschung über seine mangelnde Dankbarkeit mit dem Kidnapping von Bobbys Sohn die Kneifzange an.

In dem Moment, in dem bei Renard der Wahnsinn überhand nimmt, verliert auch der Film seine Power: War "The Fan" zuvor noch eine pervers komische Charakterstudie, in der man bereit war, De Niro seine Sympathien entgegenzubringen, verliert der Film bei seinem Schritt hin zum Horrorfilm à la "Eine verhängnisvolle Affäre". So raffiniert die letzte halbe Stunde mit ihrem aufregenden Showdown mitten auf dem Baseballfeld auch angelegt ist, so mechanisch spult Scott gleichzeitig die Thriller-Klischees ab, die wie in einem Vakuum verpuffen. Letztlich bleibt sein ambitionierter Film so schizophren wie sein Antiheld. ara.

The Fan

Darsteller:  Robert De Niro   als Gil Renard
  Wesley Snipes   als Bobby Rayburn
  Ellen Barkin   als Jewel Stern
  John Leguizamo   als Manny
  Benicio Del Toro   als Juan Primo
  Patti D'Arbanville   als Ellen Renard
  Chris Mulkey  
  Andrew J. Ferchland  
  Brandon Hammond  
  Charles Hallahan  
  Dan Butler  
  Kurt Fuller  
  Frank Medrano  
  Michael Jace  
  Don S. Davis  
  John Kruk  
  Brad Henke  
  Stoney Jackson  
  Drew Snyder  
 
Regie:  Tony Scott  
Drehbuch:  Phoef Sutton  
Produzent:  Wendy Finerman  
Ausf. Produzent:  Bill Unger  
  James W. Skotchdopole  
  Barrie M. Osborne  
Buchvorlage:  Peter Abrahams  
Kamera:  Dariusz Wolski  
Schnitt:  Christian Wagner  
  Claire Simpson  
Musik:  Hans Zimmer  

Julia Roberts: Hochzeit am 4. Juli?

Diesmal nicht<br />&quot;Die Hochzeit meines besten Freundes&quot;,<br />sondern die eigene

Diesmal nicht
"Die Hochzeit meines besten Freundes",
sondern die eigene

Der Unabhängigkeitstag könnte für Julia Roberts eher der Tag für eine feste Bindung werden: Die bildschöne Actrice scheint für den 4. Juli die Hochzeit mit Kameraassistent Daniel Moder ("The Fan") zu planen.

Jedenfalls lässt Julia für ihre Party in Taos, New Mexico sage und schreibe 50 Gäste einfliegen, und Moder drängt seine Eltern, dass sie unbedingt dabei sein sollen - obwohl die der Verbindung mit dem Filmstar bisher höchst skeptisch gegenübergestanden waren. Ein Vertrauter:

"Danny hat seinen Eltern gesagt, dass sie da sein MÜSSEN, und alle rechnen mit einer Hochzeit. Die beiden haben immer gesagt, dass sie heiraten werden, sobald Daniels Scheidung durch ist. Dannys Eltern waren gegen Julia, weil sie seine Ex-Frau Vera sehr mochten. Aber jetzt haben sie endlich akzeptiert, dass Julia und Danny sich lieben und heiraten wollen."

Julias Ex, Schauspieler Benjamin Bratt ("Miss Undercover"), würde Danny wahrscheinlich abraten: Er trennte sich von der "Pretty Woman", weil er "diesen ständigen Rummel um Julia nicht mehr ertragen konnte." Bratt heiratete im April kurzerhand Bond-Girl Talisa Soto - auch nicht gerade ein Mauerblümchen.

Star

Robert De Niro

Ausnahmeschauspieler, Chamäleon, legitimer Nachfolger des Jahrhundertmimen Marlon Brando: Für den 1943 in New York geborenen Robert De Niro...

Star

Wesley Snipes

Gnadenloser Vampirjäger ("Blade" und zwei Sequels), Automechaniker auf der Flucht ("Auf der Jagd"), eingefrorener Schwerverbrecher, der in...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.