Originaltitel: Forbrydelsens element
Dänemark 1984
Michael Elphick
Me Me Lai
Esmond Knight
Regie: Lars von Trier
Verleih: RealFiction
In der nicht mehr allzu fernen Alptraumzukunft reist der desillusionierte, vom Leben gehärtete Bulle Fisher (Michael Elphick) vom warmen Süden in den kalten Norden, um in einer Stadt, in der es ständig regnet und nie die Sonne aufgeht, die Spur eines diabolischen Kindermörders aufzunehmen. Die Taten des Killers erinnern sehr an eine ähnliche Mordserie Jahre zuvor, und schon bald stellt Fisher sich die Frage, ob deren damaliger Verursacher, ein nunmehr toter Unhold namens Harry Grey, sein Ableben vielleicht nur vorgetäuscht hat.
Orwellsche Motive in bestem Zeitgeist, New Wave Endzeitästhetik und allerhand Kinozitate von Melville über Scott bis Tarkowski sind im Spielfilmdebüt des dänischen Kino-Innovators Lars von Trier aus dem Orwell-Jahr 1984 zu finden.

Das bildgewaltige Spielfilmdebüt Lars von Triers ist der erste Teil seiner Europa-Trilogie, mit der der Filmemacher vor allem seine formale Experimentierfreudigkeit unter Beweis stellte. "The Element of Crime" ist eine faszinierende Hommage an das deutsche expressionistische Kino und den Film noir mit alptraumhafter und surrealer Atmosphäre.
| Darsteller: | Michael Elphick | als Fischer | |
|---|---|---|---|
| Me Me Lai | als Kim | ||
| Esmond Knight | als Osborne | ||
| Jerold Wells | als Kramer | ||
| Preben Lerdorff-Rye | als Großvater | ||
| Astrid Henning-Jensen | als Haushälterin | ||
| Gotha Andersen | als Richter | ||
| Ahmed El Shenawi | als Therapeut | ||
| János Herskó | als Leichenbeschauer | ||
| Stig Larsson | als Assistenz Leichenbeschauer | ||
| Harry Harper | als Portier | ||
| Roman Moszkowicz | als Portier | ||
| Regie: | Lars von Trier | ||
| Drehbuch: | Lars von Trier | ||
| Niels Vørsel | |||
| Produzent: | Per Holst | ||
| Kamera: | Tom Elling | ||
| Schnitt: | Tomas Gislason | ||
| Musik: | Bo Holten | ||
| Ton: | Tomas Gislason | ||
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