Originaltitel: Love Actually
Großbritannien 2003
Hugh Grant
Chiwetel Ejiofor
Andrew Lincoln
Regie: Richard Curtis
Verleih: UIP
London in der Vorweihnachtszeit. Der neue Premierminister (Hugh Grant) tritt sein Amt an und verliebt sich gleich am ersten Tag Hals über Kopf in das Mädchen, das ihm den Tee serviert (Martine McCutcheon). Zum Glück ist er unverheiratet. Auch die Schwester des Premierministers (Emma Thompson) hat mit Herzensangelegenheiten zu tun, ebenso acht weitere Menschen im näheren Umkreis. Pünktlich zu Weihnachten kreuzen sich ihre Wege.
Zehn verschiedene Liebesgeschichten, charmant serviert von Britannias zuständiger Romantik-Fachkraft Richard Curtis ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Notting Hill", "Bridget Jones"). Stars von Colin Firth und Rowan Atkinson bis zu Piratenbraut Keira Knightley und Germanys Heike Makatsch standen Schlange für das definitive Dating-Movie der Weihnachtssaison.
Heiligabend allein? Nein danke. Charmeur Hugh Grant kriegt als britischer Premierminister in letzter Minute die Kurve und findet seine Liebste.
Liebe, Chaos und ein Tränchen. Weihnachten kommt immer alles zusammen, da packt uns jedes Jahr die Sehnsucht nach Streicheleinheiten, wer sitzt schon gerne alleine unter dem Tannenbaum.
Um die Lust auf Gefühle in der oft gar nicht so stillen Zeit dreht sich Richard Curtis' heftiger Liebesreigen.
Der smarte Engländer, Drehbuchautor von romantischen Kassenknüllern wie "Notting Hill", "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" und "Bridget Jones", lässt Englands absolute Stargarde aufmarschieren, die mit Herz und Schmerz bei der Sache ist.
Bester Ort, sich in die Arme zu fallen, ist der Flughafen beim Abschied oder beim Ankommen. Bis die einzelnen Glückssucher sich am Ende wieder dort treffen, stolpern oder schweben sie durchs Leben.
Allen voran Bill Nighy als Schlagersänger auf dem absteigenden Ast, der seinen alten Love-Song in einen Weihnachts-Hit umwandelt und vor keiner Peinlichkeit zurückschreckt.
Dazu ein buntes Trüppchen wie Schriftsteller Colin Firth, der sich nach einer Enttäuschung in Frankreichs Süden flüchtet und in das portugiesische Hausmädchen verliebt, Verleger Alan Rickman, der fast den Reizen von Heike Makatsch erliegt und seine Gattin (Emma Thompson) misstrauisch macht, Liam Neeson, der nach dem Tod der Frau durch seinen Stepke-Stiefsohn wieder Tritt fasst, sowie die schöne Keira Knightley, die vom Freund ihres Mannes heiß verehrt wird.
Allem die Krone auf setzt "Premierminister" Hugh Grant, der sich in sein Hausmädchen verguckt, dem US-Präsidenten (Billy Bob Thornton) die Zähne zeigt und Heiligabend dem Ruf des Herzens folgt.
Magische Fäden verbinden die suchenden Seelen in zehn mal melancholischen, mal heiteren Geschichten: "All you need is love..."
Es ist eine altehrwürdige Universität im britischen Oxford, mit großer Tradition. Entsprechend langweilig sind dort die Festivitäten - findet zumindest Hugh Grant ...
Zu Ehren des Stars aus "Mitten ins Herz" und "Tatsächlich ... Liebe" hatte die Elite-Uni ein feierliches Dinner veranstaltet. Schließlich hat Hugh Grant dort in den 70ern Kunstgeschichte studiert. Doch auch damals hatte Hugh schon mehr die Theatergruppe im Sinn als die Frage, ob Vincent van Gogh oder Paul Gauguin von größerer Bedeutung für die moderne Malerei waren.
Unzählige Komödienauftritte als typischer Brite und eine öffentliche Affäre mit einer Prostituierten später lässt Hugh Grant den Respekt vor der Institution Oxford erst recht vermissen. Der Superstar war vom förmlichen Dinner derart gelangweilt, dass er danach schnurstracks zur College-Bar wechselte. Dort feierte eine Horde junger Studenten gerade das bestandene Vordiplom.
Hugh Grant fackelte nicht lange: Er überreichte dem Barkeeper mit großer Geste seine Kreditkarte und orderte Drinks für alle. Doch dummerweise akzeptierte der Oxford-Schankwirt nur Bares. Daraufhin besorgte Hugh kurzentschlossen Tickets für einen Nachtclub in der Nähe und lud die Studenten dorthin ein. Später schwang Hugh Grant auch noch den Queue und spielte eine Runde Pool Billard mit den begeisterten Hochschülern.
"Er fand das alles super", fasst einer der Studenten den Abend zusammen. Der Dekan von Oxford war dagegen dem Vernehmen nach "absolutely not amused!"
Selbst ein Skandal konnte dem Mann mit den guten Manieren und dem gewissen Lächeln nichts anhaben. Als er 1995 am Rande des Santa Monica Boulevard...
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Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.