Brandon Routh
Kate Bosworth
James Marsden
Regie: Bryan Singer
Verleih: Warner
Fünf Jahre war Supermann alias Clark Kent (Newcomer Brandon Routh) auf Identitätsfindung im All unterwegs. Nun ist er wieder da und zurück im Redakteurssessel beim Daily Planet. Einiges hat sich geändert. So ist Lois Lane (Kate Bosworth) inzwischen mit einem anderen zusammen und hat mit diesem auch einen kleinen Sohn. Als Supermann ihr das Leben rettet, erwacht zwar alte Zuneigung, damit verbunden aber auch Schuldgefühle. Zum Glück sorgen alte Feinde wie Lex Luthor (Kevin Spacey) und Kitty Kowalski (Parker Posey) für Abwechslung.
Bryan Singer verzichtete auf die Fortsetzung der "X-Men"-Saga zugunsten des lang erwarteten Leinwand-Update des neben Mickey Mouse wohl bedeutendsten amerikanischen Comic-Klassikers.
Endlich kehrt der beliebteste aller Superhelden auf die Erde und ins Kino zurück - Regisseur Bryan Singer macht daraus einen spektakulären und gefühlvollen Kinohit.
Fünf Jahre sind vergangen, seit Superman (Brandon Routh) spurlos verschwand. In dieser Zeit ist die Kriminalitätsrate drastisch gestiegen, und Oberschurke Lex Luther ist in seinem Größenwahn bereit, Millionen von Menschenleben zu riskieren. Höchste Zeit also für den Mann aus Stahl, nach einem Trip auf seinen zerstörten Heimatplaneten zurückzukehren.
Als wahrer Superman erweist sich hier auch Regisseur Bryan Singer ("X-Men"), dem das Kunststück gelingt, die Comic-Ikone intelligent zu modernisieren, mit Verständnis für die Figuren, erzählerischem Fingerspitzengefühl und eindrucksvollen Effekten.
Dabei beweist er auch herrlichen Sinn für Ironie: Supermans große Liebe Lois Lane (Kate Bosworth) hat nicht nur einen Sohn und einen neuen Mann, sie hat sich auch mit dem Artikel "Warum die Welt Superman nicht braucht" einen Pulitzerpreis erschrieben.
Neben der emotionsgeladenen Lovestory gibt es in dem neuen Kapitel der Saga des weltberühmten Superhelden, den einst Christopher Reeve spielte, auch überwältigende Actionsequenzen. Und so ist ein Fazit klar: Diese Welt braucht ihren Superman.
| Darsteller: | Brandon Routh | als Superman/ Clark Kent | |
|---|---|---|---|
| Kate Bosworth | als Lois Lane | ||
| James Marsden | als Richard White | ||
| Frank Langella | als Perry White | ||
| Eva Marie Saint | als Martha Kent | ||
| Parker Posey | als Kitty Kowalski | ||
| Sam Huntington | als Jimmy Olsen | ||
| Kal Penn | als Stanford | ||
| Kevin Spacey | als Lex Luthor | ||
| Regie: | Bryan Singer | ||
| Drehbuch: | Michael Dougherty | ||
| Dan Harris | |||
| Bryan Singer | |||
| Produzent: | Jon Peters | ||
| Bryan Singer | |||
| Gilbert Adler | |||
| Ausf. Produzent: | Chris Lee | ||
| Thomas Tull | |||
| Scott Mednick | |||
| William Fay | |||
| Kamera: | Newton Thomas Sigel | ||
| Schnitt: | John Ottman | ||
| Elliot Graham | |||
| Musik: | John Ottman | ||
| Produktionsdesign: | Guy Dyas | ||
| Kostüme: | Louise Mingenbach | ||
| Ton: | Paul Brincat | ||
| Casting: | Roger Mussenden | ||
| Ann Robinson | |||
Selbst das schönste Bürgermeisteramt macht keine Freude, wenn du deiner Frau nicht trauen kannst. Russell Crowe geht auf Nummer sicher und engagiert Mark Wahlberg ...
Freund oder Feind? Russell Crowe und Mark Wahlberg in "Broken City" (Foto: Kurt Krieger/Fox)
Regisseur Allen Hughes ("The Book of Eli") ist ein Stadtmensch. In "Motor City" wollte er "Captain America" Chris Evans auf seine Heimatstadt Detroit loslassen. Aber jetzt hat er für "Broken City" zwei echte Superstars an der Angel - und gibt dem düsteren Thriller daher den Vorzug.
Erst enttäuschte Mark Wahlberg seinen "The Fighter"-Regisseur und Kumpel David O. Russell mit einem Korb, um in "Broken City" antreten zu können. Eigentlich war Wahlberg bei Russell für die Literaturverfilmung "Silver Linings Playbook" im Wort. Nun hat "Broken City" mit Russell Crowe auch einen Bürgermeister.
Der Star aus "Robin Hood" und Gladiator übernimmt - nicht ganz so edelmütig - also das Rathaus. Und er engagiert den ahnungslosen Mark Wahlberg für einen äußerst pikanten Job.
Die Rolle Wahlbergs ist die eines ehemaligen Polizisten, der jetzt als Privatdetektiv seine Brötchen verdient - ein Stereotyp in Hollywood, oder hat schon mal jemand einen Ex-Cop auf der Leinwand gesehen, der auf Eisverkäufer umsattelte? Der Frau des Bürgermeisters eine Waffel Stracciatella in die Hand zu drücken, wäre auch der entspanntere Job, doch er soll ihr ganz dicht auf die Pelle rücken: Crowe wittert einen garstigen Nebenbuhler.
Den gibt es auch, aber nicht lange: Der Liebhaber haucht unfreiwillig sein Leben aus und Ermittler Mark Wahlberg muss notgedrungen den eigenen Auftraggeber ins Visier nehmen. Der hat obendrein noch einen mörderischen Bauland-Skandal an der Backe.
Gerade eben hat Russell Crowe das Martial Arts-Feuerwerk "The Man with the Iron Fists" abgedreht. Bevor er in "Broken City" Unrecht und Chaos stiftet, sorgt er als Supermans Papa Jor-El noch schnell dafür, dass aus dem Kleinen was Ordentliches wird.
Amerikanischer Schauspieler, der durch seine Rolle als Comic-Held in Bryan Singers "Superman Returns" 2006 über Nacht zum Star wurde. Routh,...
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