"Superman" kehrt nach 20-jähriger Absenz auf die Leinwand zurück - im größten Abenteuer seiner Karriere als Superheld.
Endlich kehrt der beliebteste aller Superhelden auf die Erde und ins Kino zurück - Regisseur Bryan Singer macht daraus einen spektakulären und gefühlvollen Kinohit.
Fünf Jahre sind vergangen, seit Superman (Brandon Routh) spurlos verschwand. In dieser Zeit ist die Kriminalitätsrate drastisch gestiegen, und Oberschurke Lex Luther ist in seinem Größenwahn bereit, Millionen von Menschenleben zu riskieren. Höchste Zeit also für den Mann aus Stahl, nach einem Trip auf seinen zerstörten Heimatplaneten zurückzukehren.
Als wahrer Superman erweist sich hier auch Regisseur Bryan Singer ("X-Men"), dem das Kunststück gelingt, die Comic-Ikone intelligent zu modernisieren, mit Verständnis für die Figuren, erzählerischem Fingerspitzengefühl und eindrucksvollen Effekten.
Die Welt und SupermanDabei beweist er auch herrlichen Sinn für Ironie: Supermans große Liebe Lois Lane (Kate Bosworth) hat nicht nur einen Sohn und einen neuen Mann, sie hat sich auch mit dem Artikel "Warum die Welt Superman nicht braucht" einen Pulitzerpreis erschrieben.
Neben der emotionsgeladenen Lovestory gibt es in dem neuen Kapitel der Saga des weltberühmten Superhelden, den einst Christopher Reeve spielte, auch überwältigende Actionsequenzen. Und so ist ein Fazit klar: Diese Welt braucht ihren Superman.
von Rüdiger Sturm
veröffentlicht am 27-07-2006 um 16:30
Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Mit Witz und Selbstironie, fulminanter Action- und Inszenierungskunst und überraschenden Kameraperspektiven setzt sich "Superman Returns" im Filmgenre der Superhelden filmisch an die Spitze. Dies ist ein Film, der das Genre voranbringt und belebt. Die Fans wird er begeistern.
Regisseur Brian Singer inszeniert mit großer Kraft und enormem Gestaltungswillen, besonders auch die Massenszenen sind ungewöhnlich durchkomponiert. Immer wird das Staunen der Menschen Anlass zu großer Inszenierung, wie im Moment der Rückkehr Supermans, als alle in den Straßen Richtung Himmel blicken. Buchstäblich auf den Punkt inszeniert ist die Rettung eines brennenden Flugzeugs, mitten in einem vollbesetzten Sportstadium frappiert Superman seine alten/neuen Fans mit einer atemberaubend lässigen Landung. Außergewöhnlich gestaltet sind viele der Actionszenen.
Die überzeugende Wirkung des Films, der seinen Stoff und seine Zuschauer ernst nimmt und dabei bestens unterhält, beruht auf der genauen Betrachtung des Mythos. Superman wirkt wie ein zeitloses Symbol menschlicher Ideale, seine Herkunft von einem fremden Planeten, seine außergewöhnlichen Fähigkeiten wie das Fliegen und seine Schnelligkeit oder sein Gerechtigkeitssinn lassen die Figur über alle Kulturen hinweg ihre Wirkung entfalten.
Die Herkunft Supermans - der Comic-Held - wird stets betont, ob beim Make-up, bei der Ausstattung, der Inszenierung des Helden oder in zahlreichen witzig-hintergründigen Dialogen. Immer gibt es einen nachvollziehbaren, emotionalen Hintergrund, gibt es glaubhafte Konflikte, ebenso aber auch die märchenhafte Brechung und den puren Spaß.
Auf diese Kraft setzt der Film und gewinnt durch seine Hingabe an das Genre. Die elegante filmische Auflösung, die eleganten Flugaufnahmen und die überzeugende Inszenierung setzen Maßstäbe. Als großer Unterhaltungsfilm stärkt er das Genre und wird seine Fans begeistern.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
Fünf Jahre war Supermann alias Clark Kent (Newcomer Brandon Routh) auf Identitätsfindung im All unterwegs. Nun ist er wieder da und zurück im Redakteurssessel beim Daily Planet. Einiges hat sich geändert. So ist Lois Lane (Kate Bosworth) inzwischen mit einem anderen zusammen und hat mit diesem auch einen kleinen Sohn. Als Supermann ihr das Leben rettet, erwacht zwar alte Zuneigung, damit verbunden aber auch Schuldgefühle. Zum Glück sorgen alte Feinde wie Lex Luthor (Kevin Spacey) und Kitty Kowalski (Parker Posey) für Abwechslung.
Bryan Singer verzichtete auf die Fortsetzung der "X-Men"-Saga zugunsten des lang erwarteten Leinwand-Update des neben Mickey Mouse wohl bedeutendsten amerikanischen Comic-Klassikers.
| Originaltitel | Superman Returns |
| OV | Ja |
| OmU | - |
| Genre | Action / Fantasy |
| Filmpreis | - |
| USA-Start | 28.06.2006 |
| Kinostart (D) | 17.08.2006 |
| Besucher (D) | 445.042 |
| Einspielergebnis (D) | € 3.057.692 Bes. (EDI) 445.042 Bes. (FFA) 453.147 |
| FSK | ab 12 Jahre |
| WWW | - |
Kevin Spacey
Lex Luthor
Dan Harris
Drehbuch
Bryan Singer
Drehbuch
Jon Peters
Produzent
Bryan Singer
Produzent
Gilbert Adler
Produzent
Chris Lee
Ausf. Produzent
Thomas Tull
Ausf. Produzent
Scott Mednick
Ausf. Produzent
William Fay
Ausf. Produzent
Guy Dyas
Produktionsdesi gn
Newton Thomas Sigel
Kamera
John Ottman
Schnitt
Elliot Graham
Schnitt
John Ottman
Musik
Louise Mingenbach
Kostüme
Paul Brincat
Ton
Roger Mussenden
Casting
Ann Robinson
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