Vierter Einsatz für John McClane, der sich auf seine alten Tage mit Internet-Terroristen konfrontiert sieht, die die Infrakstruktur Amerikas lahmlegen wollen. http://images.kino.de/flbilder/max07/mbiz07/mbiz24/z0724500/b150x150.jpg Stirb langsam 4.0

Filmdetails

Stirb langsam 4.0

Vierter Einsatz für John McClane, der sich auf seine alten Tage mit Internet-Terroristen konfrontiert sieht, die die Infrakstruktur Amerikas lahmlegen wollen.


Stirb langsam 4.0
Start: 27.06.2007

Originaltitel: Live Free or Die Hard

Action

USA 2007
Laufzeit: 128 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Bruce Willis
Timothy Olyphant
Justin Long

Regie: Len Wiseman
Verleih: Fox

Bogey - Box Office Germany Award

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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lau

Inhalt

Eine neue Art von Terrorismus bedroht von Washington, D.C. aus die USA. Die brandgefährliche Organisation des genialen Kriminellen Greg (Timothy Olyphant) plant zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli alle Computernetzwerke des Landes zu kappen und so die Infrastruktur - Transportwesen, Kommunikation, Strom - lahmzulegen. John McClane (Bruce Willis) muss einspringen, da alle anderen Versuche, das teuflische Komplott zu verhindern, fehlschlagen. Mit Old-School-Methoden und der Hilfe von Hacker Matt (Justin Long) legt McClane los.

Im vierten Einsatz von Feinripp-Cop Bruce Willis in seiner Rolle, die ihn 1988 zur Action-Ikone machte, muss sich der Superstar mit modernen Internet-Terroristen herumschlagen. Len Wiseman ("Underworld") sorgt für Qualität mit furiosen Actionszenarien.


Kritik

Wahre Helden sterben nicht - Bruce Willis zeigt dem Publikum von heute, warum die Actionstars von früher so aufregend und cool wie nie zuvor sind.

Großansicht John McClane ist immer auf der Hut (Foto: Fox)

John McClane ist immer auf der Hut (Foto: Fox)

Es gibt solche und solche Helden - die einen springen in Latexkostümen, mittels Computertricks gedopt über die Leinwand, die anderen kämpfen sich blut- und schweißüberströmt durch die Kulissen und präsentieren handfeste Knalleffekte. Im Zeitalter der CGI-Akteure schienen die Actionstars der 80er und 90er ausgestorben.

Bis zum Jahr 2007. Da ließ Sylvester Stallone, der gerade als Rambo vor der Kamera steht, in "Rocky VI" die Muskeln spielen, und bald schon fällt die erste Klappe für Indiana Jones IV; doch keiner der harten Männer von früher prägte den Actionfilm von heute so sehr wie John McClane. Auf "Stirb Langsam" folgten zwei gelungene Fortsetzungen, der letzte Teil liegt 12 Jahre zurück.

Großansicht Eine Explosion ist noch lange nicht alles! (Foto: Fox)

Eine Explosion ist noch lange nicht alles! (Foto: Fox)

Im Web der Renner

Doch der Trend zu keimfreier Digitalakrobatik ist vorbei, jetzt darf Bruce Willis als hartgesottener Stehaufmann nicht mehr fehlen. Und wie sehr er seinem Publikum gefehlt hat, zeigt sich bereits am Web-Hype. Medienanalysen zufolge wurde "Stirb Langsam 4.0" in Blogs doppelt so häufig erwähnt wie "Spider-Man 3". Kein Wunder, denn solche Bilder hat es in einem Actionfilm lang nicht mehr zu sehen gegeben.

Regisseur Len Wiseman: "Wenn ein Auto durch die Luft fliegt und dann einen Helikopter trifft, meinen die Leute, wir hätten das mit Digitaleffekten gemacht. Dabei war es ein echter Stunt."

Großansicht McClane holt sich einen Hacker zur Seite (Foto: Fox)

McClane holt sich einen Hacker zur Seite (Foto: Fox)

Alles echte Cyber-Action

Dennoch zollt "Stirb Langsam 4.0" dem Webzeitalter Tribut, wie schon an der Titelziffer zu erkennen ist. Diesmal sind die Bösewichte Cyberterroristen, die die gesamte Infrastruktur der USA lahmlegen wollen, und Cop McClane bekommt als Kompagnon einen Hacker (Justin Long aus "Voll auf die Nüsse") zur Seite gestellt. Der Regisseur entstammt selbst einer neuen Kinogeneration.

Bruce Willis wurde auf Wiseman aufmerksam, als er sich dessen digital aufgemotztes Fantasyspektakel "Underworld" anschaute. Zufälligerweise hatte der Filmemacher in seinen Jugendjahren eine Amateurversion des ersten "Stirb Langsam" nachgedreht, sodass er sich diesem Erbe besonders verpflichtet fühlte. Maggie Q ("Mission: Impossible 3") als Terroristin dagegen zeigte erst falsche Scheu: "Ich hatte Angst, ich könnte bei den Kampfszenen Bruce Willis verletzen". Doch dann legte sie richtig los: "Das ist doch 'Stirb Langsam', oder?"

Stirb langsam 4.0

Darsteller:  Bruce Willis   als John McClane
  Timothy Olyphant   als Thomas Gabriel
  Justin Long   als Matt Farrell
  Cliff Curtis   als Bowman
  Maggie Q   als Mai Lihn
  Jeffrey Wright   als Victor Pope
  Mary Elizabeth Winstead   als Lucy McClane
  Yancey Arias   als Agent Johnson
  Yorgo Constantine   als Russo
  Jonathan Sadowski   als Trey
  Kevin Smith   als Warlock
  Cyril Raffaelli   als Rand
  Chris Palermo   als Del
  Sung Kang   als Raj
  Zeljko Ivanek   als Molina
  Christina Chang   als Taylor
  Jake McDorman   als Jim
 
Regie:  Len Wiseman  
Drehbuch:  Mark Bomback  
Produzent:  Bruce Willis  
  Michael Fottrell  
  John McTiernan  
Ausf. Produzent:  William Wisher  
  Arnold Rifkin  
Kamera:  Simon Duggan  
Schnitt:  Nicolas de Toth  
Musik:  Marco Beltrami  
Produktionsdesign:  Patrick Tatopoulos  
Casting:  Deborah Aquila  

"24"-Kinofilm hat Drehstart im April

Überlänge? Dagegen war selbst Peter Jackson harmlos!

Großansicht Kiefer Sutherland alias Jack Bauer kann schon mal zielen üben: Der "24"-Kinofilm kommt! (Foto: Fox)

Kiefer Sutherland alias Jack Bauer kann schon mal zielen üben: Der "24"-Kinofilm kommt! (Foto: Fox)

Der Clou an der Kultserie "24" ist, dass die Action um Top-Agent Jack Bauer komplett in Echtzeit abläuft. Das stellt die geplante Kinoverfilmung natürlich vor eine echte Herausforderung. Doch wer nun einen Kinosessel-Marathon von der Dimension "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" fürchtet, der sei beruhigt. Der "24"-Film verabschiedet sich vom Konzept der TV-Serie und verdichtet das Geschehen auf zwei Stunden.

Was genau in diesen 120 Minuten passieren wird, steht allerdings noch immer in den Sternen. Jungautor Mark Bomback, der nach "Stirb langsam 4.0" auch für den zweiten "Wolverine"-Film und das Remake von "Total Recall" engagiert wurde, schreibt derzeit noch fieberhaft am Drehbuch. Unklar ist auch, wer Bombacks Ideen zum Leben erwecken soll. Denn nach dem Ausstieg von Tony Scott wird auch weiter ein Regisseur gesucht.

Trotzdem hat Filmriese Fox nun einen Termin für den Drehbeginn des "24"-Kinofilms festgelegt - im April 2012 soll die erste Klappe fallen. Warum ausgerechnet dann? Ganz einfach: Weil da eine Lücke im ansonsten prall gefüllten Terminkalender von Hauptdarsteller Kiefer Sutherland frei ist. Denn bei allen offenen Fragen zum Projekt ist eins zumindest klar: Ohne den Serienhelden läuft gar nichts. Alles andere wird sich finden.

Schlafkissen für den Kinosessel?

Indes weiß selbst Sutherland offenbar noch keine Details. Er kündigte einmal an, der "24"-Film werde in Prag spielen, später erwähnte er dann Tokio. Die Idee, Jack Bauer im Ausland ermitteln zu lassen, wird aber offenbar auf jeden Fall umgesetzt. Darum scherzte Kiefer Sutherland auch: "Gut, dass wir den Film nicht auch in Echtzeit drehen - mehrere Stunden Flug von den USA aus wären echt langweilig anzusehen gewesen…"

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