Originaltitel: Spirit: Stallion of the Cimarron
USA 2002
Regie: Kelly Asbury, ...
Verleih: Paramount
Der stolze Hengst Spirit genießt seine Freiheit und galoppiert mit seiner Herde frohgemut über die nicht enden wollende Prärie. Seine erste Begegnung mit den Menschen hat ernüchternde Konsequenzen: Ein finsterer Colonel sperrt ihn in sein Fort und versucht mit allen Mitteln ihn zu zähmen. Als es dem Colonel endlich gelungen ist, Spirits schier unbeugsamen Willen zu brechen, erhält dieser unerwartete Hilfe von einem jungen Indianer namens Little Creek. Beiden gelingt die Flucht aus dem Fort...
Zeichentrick-Abenteuer-Gefühlskino für Jung und Alt, das mit Klassikern wie "Der König der Löwen" mithalten kann.
Sein Stolz und sein unbeugsamer Wille machen den unbändigen Hengst zu einem wahren Helden des Wilden Westens.
Unzählige Kino-Geschichten handeln vom Wilden Westen, von weißen Siedlern, von Indianern, vom Bau der Eisenbahn. Doch noch nie wurde uns die Eroberung des Wilden Westens aus der Perspektive eines Pferdes erzählt.
Dabei sind die prächtigen Vierbeiner aus der amerikanischen Geschichte nicht wegzudenken. Für Erfolgsproduzent Jeffrey Katzenberg ("Shrek - Der tollkühne Held") war es höchste Zeit, diesem schönsten Geschöpf unter der Sonne, wie er selbst sagt, ein filmisches Denkmal zu setzen. Die Idee war geboren, doch für Katzenberg gab es nur eine Form der Umsetzung: "Spirit - Der wilde Mustang" musste ein Animationsfilm werden.
Damit standen die Zeichner vor einer gewaltigen Aufgabe. Denn kein Tier ist schwieriger zu animieren als ein Pferd. Sie verfügen über verschiedene Gangarten, bei jeder Bewegung wird ihre Muskulatur sichtbar. Kein Wunder, dass ein Pferd noch nie die Hauptrolle in einem Zeichentrickfilm spielte.
Doch die Zeichner von DreamWorks nahmen die Herausforderung an. Monatelang beobachtete das Team die Vierbeiner und ließ sich von zwei Pferdeexperten beraten. Die meisten Szenen wurden, wie beim klassischen Zeichentrickfilm üblich, Bild für Bild mit der Hand gezeichnet.
Doch von Anfang an stand fest, dass auch die Möglichkeiten der Computeranimation genutzt werden sollten, um den besten optischen Eindruck zu vermitteln. Dabei sind die Übergänge von einer Technik zur anderen so fließend, dass noch nicht mal Kenner ausmachen können, welche Szenen am Zeichentisch und welche am Computer entstanden sind.
Wer nun allerdings eine süße Handlung mit plappernden Tierchen erwartet, wird eines Besseren belehrt. Die Regisseure Kelly Asbury und Lorna Cook verfolgten die Absicht, die Geschichte so realistisch wie möglich zu gestalten.
Die Empfindungen und Gedanken von Spirit werden zum einem wunderbar durch die Balladen von Bryan Adams, zum anderen durch einen Sprecher vermittelt. In der deutschen Fassung erzählt Steffen Wink vom heimlichen Helden des Wilden Westens, der in der herrlichen Wildnis unbekümmert aufwächst.
Doch dann macht er die Bekanntschaft mit den ersten Menschen, die nichts Gutes im Schilde führen. Spirit gerät in Gefangenschaft und wird an die Kavallerie verkauft. Ein Colonel will den wilden Hengst zähmen, doch keiner seiner Soldaten kann sich auf dem Rücken des Pferdes halten. Gemeinsam mit dem Indianer Little Creek gelingt Spirit die Flucht. In dem Indianerdorf findet der wilde Mustang nicht nur eine neue Heimat, sondern auch die Liebe zu der wunderschönen Stute Rain.
Eine herzergreifende Story und atemberaubende Bilder machen "Spirit - Der wilde Mustang" zu einem unvergesslichen Kinoerlebnis.
| Sprecher: | Steffen Wink | als Spirit | |
|---|---|---|---|
| Regie: | Kelly Asbury | ||
| Lorna Cook | |||
| Drehbuch: | John Fusco | ||
| Produzent: | Mireille Soria | ||
| Jeffrey Katzenberg | |||
| Schnitt: | Nick Fletcher | ||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| Produktionsdesign: | Kathy Altieri | ||
| Luc Desmarchelier | |||
| Ronald W. Lukas | |||
| Animation: | James Baxter | ||
| Kristof Serrand | |||
| Ton: | Tim Chau | ||
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