Tobey Maguire
Kirsten Dunst
James Franco
Regie: Sam Raimi
Verleih: Columbia Tristar
Seit er von einer genmutierten Spinne in den siebten Superheldenhimmel gebissen wurde, muss der schüchterne und unauffällige Student Peter Parker (Tobey Maguire) von Zeit zu Zeit die Welt retten. Vor seinem Freundeskreis konnte er diese Entwicklung bislang verbergen, was auch besser so ist - musste er doch kürzlich den Vater seines besten Kumpels Harry (James Franco) eliminieren. Nun allerdings streckt ein neuer Bösewicht namens Dr. Otto Octavius alias Doctor Oktopus aka. Doc Ock (Alfred Molina) seine metallischen Tentakel nach der Zivilisation aus. Und mit dem ist nicht zu spaßen...
Die Stars des Originals sind beim zweiten Ausflug des Spinnenjünglings ebenso wieder mit von der Partie wie Regisseur Sam Raimi und das erfolgreiche Produzentenduo Laura Ziskin/Avi Arad.
Cast und Crew des ersten Teils haben sich wieder vereint, um Spider-Man in einem brandneuen Abenteuer für das Gute kämpfen zu lassen...
Zwei Jahre ist es her, dass Peter Parker (Tobey Maguire) sich bei einem Schulausflug den Biss einer Superspinne einfing und ungewöhnliche Kräfte entwickelte.
Der kleine, bebrillte Teenager, der bisher im Leben wenig Erfolg hatte und hilflos verknallt war in das Mädchen von nebenan, veränderte sich über Nacht zu einem hübschen Kerl mit Muskeln und Scharfblick.
Aus Peter Parker wurde Spider-Man, und diese Verwandlung in einen bald höchst erfolgreichen Superhelden läutete gleichzeitig das Ende seiner sorglosen Jugend ein.
Denn Superhelden müssen schließlich ernsthafte Dinge tun, sie müssen Menschen, Großstädte oder die ganze Welt retten, und sie leben nach dem scheinbar uramerikanischen Credo: Große Macht fordert große Verantwortung. Also blieb die Liebe auf der Strecke, dafür gab es Ruhm und Ehr'.
Jetzt ist Peter Parker wieder unterwegs. Er ist älter geworden, er lebt allein in einem Apartment in Manhattan und er begeistert sich für den Wissenschaftler Dr. Otto Octavius (Alfred Molina). Er rettet die Welt gerade nicht mehr hauptberuflich, dafür ist er einsamer, als er es früher war.
Sein Freund Harry Osborn (James Franco) ist auf einem manischen Rachefeldzug gegen Spider-Man, dem er die Schuld am Tod seines Vaters gibt. Kein Wunder also, dass Peter Parker den Kontakt ein wenig bremst.
Auch Mary Jane (Kirsten Dunst), das Nachbarmädchen, das Peter natürlich immer noch liebt, ist für eine bittere Erfahrung gut: Sie hat plötzlich Erfolg als Schauspielerin und lächelt von allen Plakaten der Stadt. Das beunruhigt Peter sehr.
Als er jedoch entdeckt, dass sie einen berühmten Astronauten zum Verlobten hat, fühlt er sich mehr und mehr in einer Krise.
Da wird er allerdings wieder rausgerissen, als dem brillanten Wissenschaftler Otto Octavius ein Experiment daneben geht und sich dieser dabei in ein Supermonster mit vier Tentakeln verwandelt - "Doc Ock".
Nun liegt es an Peter, sich seines eigentlichen "Seins" zu erinnern und Spider-Man zurückzuholen, damit dieser erneut an seinen Seilen durch New York schwingt, um für das Gute zu kämpfen.
Doch dieser "Doc Ock" ist Peter Parker leider auch in spinnen-spezifischen Bereichen überlegen, mit Klettern und Geschwindigkeit lässt sich ein Kampf da vorerst nicht gewinnen...
Also rasen die Helden an den Fassaden New Yorks entlang, schwingen in atemberaubendem Tempo zwischen den Hausdächern dahin und stürzen sich in bodenlose Tiefen, bis es zum großen Showdown kommt.
Tobey Maguire, entzückend wie immer, verbraucht dabei 35 blaurote Kostüme und legt jede Menge Netze über die Stadt. Ob er darin den Tintenfisch und Mary Jane fängt? Sehen Sie selbst.
| Darsteller: | Tobey Maguire | als Peter Parker / Spider Man | |
|---|---|---|---|
| Kirsten Dunst | als Mary Jane Watson | ||
| James Franco | als Harry Osborn | ||
| Alfred Molina | als Dr. Otto Octavius | ||
| Rosemary Harris | als Tante May | ||
| Donna Murphy | als Rosalie Octavius | ||
| J.K. Simmons | als J. Jonah Jameson | ||
| Elizabeth Banks | als Betty Brant | ||
| Bill Nunn | als Joseph "Robbie" Robertson | ||
| Vanessa Ferlito | als Louise | ||
| Ted Raimi | als Hoffman | ||
| Regie: | Sam Raimi | ||
| Drehbuch: | Alvin Sargent | ||
| Produzent: | Laura Ziskin | ||
| Avi Arad | |||
| Koproduzent: | Grant Curtis | ||
| Ausf. Produzent: | Joseph M. Caracciolo | ||
| Stan Lee | |||
| Kevin Feige | |||
| Kamera: | Bill Pope | ||
| Schnitt: | Bob Murawski | ||
| Musik: | Danny Elfman | ||
| Produktionsdesign: | Neil Spisak | ||
| Thomas P. Wilkins | |||
| Steven Saklad | |||
| Kostüme: | James Acheson | ||
| Gary Jones | |||
| Ton: | Joseph Geisinger | ||
| Casting: | Dianne Crittenden | ||
Der Mann war immerhin schon zweimal für einen Oscar nominiert, und doch will er so gerne in einen knallengen grünen Gummianzug schlüpfen und auf seinem Schwebeschild hinter "Spider-Man" durch die Häuserschluchten surfen: Willem Dafoe!
Nicht zuletzt dank Willem Dafoe als Green Goblin flogen im ersten "Spider-Man"-Film die Fetzen (Foto: Columbia TriStar)
Er war der erste, der "Spider-Man" das Leben schwer machen durfte und nun, da nach längerer Pause am nächsten Abenteuer des Spinnenhelden gefeilt wird, will Willem Dafoe auch beim Neustart mit von der Partie sein. Und dass der doppelt oscarnominierte Mime ("Platoon", "Shadow of the Vampire") große Lust auf den Superhelden-Spaß verspürt, hat sicher mit Regisseur Sam Raimi zu tun: Dieser sorgte von Anfang an dafür, dass die Spidey-Filme nicht bloßes Popcorn-Kino sind.
Aber eben mit jenem könnte Willem Dafoe nun ein Problem bekommen. Der Macher vermeldete nämlich erst kürzlich, dass er Dylan Baker als "The Lizard" zum nächsten Spider-Man-Gegner erkoren hat. Gleichzeitig hat sich Sam Raimi die Kritik der Fans wegen zu vieler Bösewichte im dritten Teil zu Herzen genommen und versprochen, in "Spider-Man 4" werde es nur einen Erzfeind geben - eben "The Lizard".
Dazu kommt, dass der Green Goblin alias Norman Osborn im ersten Film vernichtet wird und schon in den Teilen zwei und drei nur in Rückblenden aus der Sicht seines Sohnes Harry auftaucht, dem "neuen" Goblin. Und auch dieser stirbt im dritten Film. Doch darin sieht zumindest Willem Dafoe kein Problem: "Ich glaube, da lässt sich eine Lösung finden", so der kantige Mime zuversichtlich.
In der Tat wäre eine zurechtgebastelte Auferstehungs-Erklärung in Hollywood nichts Neues, erst Recht nicht in einem Superheldenfilm. Dennoch ist fraglich, wie Sam Raimi auf die Initiativbewerbung von Willem Dafoe reagieren wird. Einerseits ist Dafoe ein schauspielerisches Schwergewicht, andererseits will Raimi der "Spider-Man"-Reihe mit einem Knalleffekt neuen Schwung verleihen und braucht dafür frische Impulse. Unersetzlich sind aber natürlich Tobey Maguire und Kirsten Dunst, die auch beide schon für "Spider-Man 4" zugesagt haben.
Unter den Superhelden ist Spider-Man in seiner Inkarnation als High-School-Boy Peter Parker der nette Junge von nebenan, der mit der Pubertät...
Sie ist für ihre Nabelschauen berühmt, denn in kaum einem ihrer Filme lässt sich Kirsten Dunst die Gelegenheit entgehen, ihren süßen...
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