Aufwendige Liveaction/Zeichentrick-Komödie, in der Michael Jordan mit Bugs Bunny & Konsorten ein Basketballmatch gegen garstige Aliens austragen. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz39/z0239181/b150x150.jpg Space Jam

Filmdetails

Space Jam

Aufwendige Liveaction/Zeichentrick-Komödie, in der Michael Jordan mit Bugs Bunny & Konsorten ein Basketballmatch gegen garstige Aliens austragen.


Space Jam
Start: 06.02.1997

Komödie / Trickfilm

USA 1996
Laufzeit: 87 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Michael Jordan
Wayne Knight
Theresa Randle

Regie: Joe Pytka, ...
Verleih: Warner

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Fiese Außerirdische wollen Bugs Bunny & Co. verschleppen, um sie als Unterhaltungssklaven zu halten. Doch die Loonies überreden die Aliens zu einem alles entscheidenden Match auf dem Basketballfeld und holen sich flugs Michael Jordan zur Verstärkung. Doch die außerirdischen Schleimer haben derweil unfairerweise die Talente von Top-NBA-Profis aufgesaugt. Die Chancen der Loonies gegen das Monsterteam stehen schlecht...


Kritik

Space Jam

Nach Shaquille O'Neil in der Fantasykomödie "Kazaam" gibt nun mit Michael Jordan ein weiterer Basketballstar sein Filmdebüt. Welcher von beiden nun der bessere NBA-Spieler oder talentiertere Schauspieler ist, sei dahingestellt, doch Jordan ist mit Sicherheit der qualitativ und kommerziell bessere Wurf gelungen. Kein Wunder, steht ihm in der 100-Mio.-Dollar-Produktion doch die gesammelte Warner-Cartoon-Clique mit Bugs Bunny, Schweinchen Dick, Sylvester, Tweety etc. als unschlagbare Nebendarstellerriege zur Seite!

1988 wurde die Vermischung von Real- und Zeichentrick in Robert Zemeckis "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" erstmals technisch bahnbrechend auf die Leinwand gezaubert. In der aufwendigen Kiddie-Komödie "Space Jam" wurde das Einfügen der Animation auf eine Weise perfektioniert, daß absolut keine Übergänge sichtbar sind und die Verblendung der beiden Elemente völlig homogen wirkt. Bereits die Opening-Sequenz macht klar, wo's langgeht: eine dynamische Montage von Jordans Karrierehighlights, blitzschnell geschnitten, mit auffunkelnden Bildüberlagerungen, musikalisch unterlegt von treibenden Rap-Rhythmen, vermitteln den Eindruck eines trendgerechten Sportwerbespots - just die Spezialität des Regiedebütanten Joe Pytka, der es versteht, das zu Beginn eingeläutete frenetische Tempo aufrechtzuerhalten und selbst Kinder mit minimalem Konzentrationsvermögen bei der Stange zu halten. Immerhin vier Drehbuchautoren zeichnen für die kleinkindgerecht simple Story verantwortlich, bei der alle bekannten Figuren der Warner-Zeichentrickfamilie, ebenso wie die äußerst sympathisch wirkende Basketball-Legende Jordan effektiv ihren ersten Leinwandauftritt absolvieren. Jordan muß zwar "lediglich" sich selbst spielen, doch meistert er auch die Aufgabe, mit seinen nicht-existenten Gegenspielern zu agieren, hervorragend. Besonders in seinem Element ist der Spitzenspieler natürlich auf dem Basketball-Court, und dort spielt sich der Großteil der Action ab.

Bugs Bunny & Co. sollen von fiesen Außerirdischen nach Moron Mountain verschleppt werden, um dort eine schaurige Existenz als Unterhaltungs-Sklaven zu fristen. Sie überreden die Aliens zu einem alles entscheidenen Match - auf dem Basketball-Spielfeld. Mit gelungenen Special Effects wird der mittlerweile nur noch (miserabel) Baseball-spielende Jordan durch ein Golfloch in die unterirdische Cartoonwelt gezaubert, wo das Spiel ausgetragen werden soll. Die außerirdischen Schleimer haben derweil unfairerweise die Talente von NBA-Spielern wie Patrick Ewing, Larry Johnson, Muggsy Bogues, Shawn Bradley und Charles Barkley "aufgesaugt", was deren Cameo-Auftritten Vorschub leistet. Die Chancen der Loonies gegen dieses schier unbezwingbare Monster-Team scheinen schlecht zu stehen.

Daß das eigentliche Spiel eine Abwechslung von herrlich komischen Momenten und spektakulären sportlichen Höchstleistungen bietet, versteht sich von selbst. Herzliche Lacher können darüber hinaus Bill Murray und vor allem Wayne Knight ("Jurassic Park") als kugelrunder Publizist verbuchen. Zusätzliche Humorspritzen für Erwachsene bieten zudem kleine Sticheleien am Rande gegen das Disney-Studio. Fazit: Alles in allem ein gelungener kurzweiliger Spaß für die ganze Familie, in der sich atemberaubende visuelle Effekte, liebenswerte Protagonisten, körbeweise kinderstubenreiner Humor, ein fetziger Soundtrack und eine wohlmeinende Message vereinen - zu einem gigantischen Slam Dunk! ara.

Space Jam

Darsteller:  Michael Jordan   als Michael Jordan
  Wayne Knight   als Stan Podolak
  Theresa Randle   als Juanita
  Larry Bird   als Larry Bird
  Bill Murray   als Bill Murray
  Charles Barkley   als Charles Barkley
  Patrick Ewing  
  Muggsy Bogues  
  Larry Johnson  
  Shawn Bradley  
  Ahmad Rashad  
  Del Harris  
  Vlade Divac  
  Cedric Ceballos  
  Jim Rome  
  Paul Westphal  
  Danny Ainge  
 
Regie:  Joe Pytka  
  Bruce Smith  
  Tony Cervone  
Drehbuch:  Leo Benvenuti  
  Steve Rudnick  
  Timothy Harris  
  Herschel Weingrod  
Produzent:  Ivan Reitman  
  Joe Medjuck  
  Daniel Goldberg  
Koproduzent:  Gordon Webb  
  Sheldon Kahn  
  Curtis Polk  
Ausf. Produzent:  David Falk  
  Ken Ross  
Kamera:  Michael Chapman  
Schnitt:  Sheldon Kahn  
Musik:  James Newton Howard  
Produktionsdesign:  Geoffrey Kirkland  

Neue Comic-Komödie von Dante

Dante lässt die Tunes tanzen

Dante lässt die Tunes tanzen

Dante Alighieri setzte im 14. Jahrhundert mit seiner "Göttlichen Komödie" einen Meilenstein der damaligen Prosa. Er verfasste sein Werk nicht - wie damals üblich - in Latein, sondern wählte den urbanen florentinischen Dialekt. Seine Gedanken sollten so auch das normale Volk, soweit es lesen konnte, erreichen.

Der Vergleich mit dem neuen Film-Projekt von Joe Dante ist - zugegebenermaßen - weit hergeholt. Der "Gremlins"-Macher inszeniert zwar eine Komödie, diese hat aber nichts mit Göttern bzw. Himmel und Hölle, sondern mit Comic-Figuren zu tun.

Bugs Bunny, Daffy Duck & Co. sind die Protagonisten in "Looney Tunes: Back in Action". Der Regisseur hat mittlerweile auch schon verraten, welche Abenteuer die Tunes zu bestehen haben:

"Bugs und Daffy arbeiten in einem Fernsehstudio. Da immer nur Bugs als der große Star gefeiert wird, schmeißt Daffy die Brocken hin und verlässt das Studio mit einem befreundeten Stuntman. Dessen Vater war ein Geheimagent auf der Suche nach einem legendären Diamanten, den die beiden Arbeitslosen selbst finden wollen. Bugs erfährt von ihrem Vorhaben und nimmt die Verfolgung von Daffy auf."

Wie schon in "Space Jam" müssen die Comicfiguren auch in diesem Abenteuer nicht auf menschliche Unterstützung verzichten. War es 1990 noch Basketball-Überflieger Michael Jordan, so werden Mumien-Killer Brendan Fraser, Stadt, Land, Kuss-StarJenna Elfman und Heather Locklear (Money Talks - Geld stinkt nicht) ihre helfende Hand reichen.

Ob die Fans Dantes Komödie als göttlich bezeichnen werden, wird die Zukunft zeigen...

Star

Michael Jordan

* 17.02.1963

Star

Bill Murray

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