Originaltitel: Signs
USA 2002
Mel Gibson
Joaquin Phoenix
Rory Culkin
Regie: M. Night Shyamalan
Verleih: Buena Vista
Seit er vor sechs Monaten die Ehefrau durch einen Unfall verlor, zweifelt Graham Hess (Mel Gibson), Priester a.D. und Familienvater aus dem ländlichen Pennsylvania, an seinem Gott. Mysteriöse Linien und Kreise, die über Nacht auf Stadionbreite in sein Kornfeld radiert werden, geben dem Patriarch in der Identitätskrise nun den Rest. Unterstützt nur von seinem Bruder Merrill (Joaquin Phoenix) macht er sich daran, das Geheimnis in Eigenregie zu lüften.
M. Night Shyamalan, Schöpfer brillanter Hochglanz-Fantasyfilme in Moll, liefert den stimmungsvollen Gegenentwurf zu den bombastischen Außerirdischenspektakeln von Roland Emmerich und Jerry Bruckheimer. Diesmal mit Mel Gibson in der Hauptrolle ist nach "The Sixth Sense" und "Unbreakable - Unzerbrechlich" ein weiterer Hit für Shyamalan programmiert.
Signs-Fiction mit Gänsehautgarantie: Superstar Mel Gibson im neuen Sensations-schocker des Machers von "The Sixth Sense" und "Unbreakable - Unzerbrechlich".
Zwei Filme reichten aus, um aus dem davor völlig unbekannten M. Night Shyamalan eine lebende Regielegende, den "neuen Spielberg" ("Newsweek") zu machen. Die Toten ließ er zurückkehren in "The Sixth Sense" und landete damit einen der größten Filmhits aller Zeiten. In "Unbreakable - Unzerbrechlich" überlebte ein ganz einfacher Mann größte Katastrophen völlig unbeschadet und versuchte gemeinsam mit dem Publikum, sein Schicksal zu entschlüsseln.
Der Horrorfilm ist das Metier von Shyamalan, allerdings ohne Monster, Gewalt und Blut, dafür aber mit düsterer Atmosphäre, ganz großen Emotionen und überraschenden Auflösungen, über die man nach dem Kinobesuch einfach sprechen muss.
"Signs - Zeichen", Shyamalans dritter Schocker in Folge, bildet da keine Ausnahme. Und viele Leute sprechen über ihn: In den USA stellte der Mysterythriller mit einem Startergebnis von 60,3 Mio. Dollar gleich mehrere Rekorde auf. Kein Wunder, ist es doch Shyamalans bester und intensivster Film bisher, der tief im Horrorfundus wühlt, seine zahllosen Schocks aber souverän präsentiert wie kein Film davor.
Im Mittelpunkt steht der Farmer Graham Hess (Mel Gibson übernahm den Jedermannpart, der bei Shyamalan bislang von Bruce Willis gespielt wurde), der seit dem tragischen Tod seiner Frau zurückgezogen auf seiner entlegenen Farm lebt. Mit Hilfe seines Bruders Merrill, einem liebenswerten Dauerversager, der so recht kein Bein auf den Boden kriegen mag, zieht Graham seine beiden Kids auf. Das ist der Stand der Dinge, bei dem "Signs - Zeichen" einsetzt.
Von den Schreien seiner Kinder geweckt, stürzt Graham nach draußen, wo ihn eine Überraschung erwartet: ein gigantischer, geometrisch präzise abgezirkelter Kornkreis mitten in seinem Maisfeld. Ein Streich? Oder etwa ein Zeichen? Während das Fernsehen von weiteren Kornkreisen auf der ganzen Welt berichtet und gar eine Invasion von Außerirdischen befürchtet wird, sieht sich Graham auf seiner Farm mit immer unheimlicheren Geschehnissen konfrontiert...
Mehr über die Handlung von "Signs" zu verraten, würde den Spaß verderben. Deswegen sei nur gesagt: Mit simpelsten Mitteln schafft Shyamalan eine Atmosphäre des Terrors. Ein Maisfeld im Dunkeln, vorbeihuschende Schatten, unerwartete Bewegungen. Nie weiß man, was ist Schocktaktik, wohinter könnte womöglich eine tiefere Bedeutung für die Handlung stecken.
Natürlich macht sich Mel Gibson ausgezeichnet als aufrechter Fels in der Brandung des Horrors, der pausenlos Haken schlägt.
So ist nie ganz klar, worauf dieses kleine bisschen Horrorschau tatsächlich hinausläuft. Also: wohlige Gänsehaut!
| Darsteller: | Mel Gibson | als Graham Hess | |
|---|---|---|---|
| Joaquin Phoenix | als Merrill Hess | ||
| Rory Culkin | als Morgan Hess | ||
| Abigail Breslin | als Bo Hess | ||
| Patricia Kalember | als Colleen Hess | ||
| Cherry Jones | als Officer Caroline Paski | ||
| M. Night Shyamalan | als Ray Reddy | ||
| Regie: | M. Night Shyamalan | ||
| Drehbuch: | M. Night Shyamalan | ||
| Produzent: | M. Night Shyamalan | ||
| Frank Marshall | |||
| Sam Mercer | |||
| Ausf. Produzent: | Kathleen Kennedy | ||
| Kamera: | Tak Fujimoto | ||
| Schnitt: | Barbara Tulliver | ||
| Musik: | James Newton Howard | ||
| Produktionsdesign: | Larry Fulton | ||
| Keith P. Cunningham | |||
| Kostüme: | Ann Roth | ||
| Ton: | Tod A. Maitland | ||
Übernatürliche Kräfte, Geister und unerklärbare Phänomene - spätestens seit "The Sixth Sense" von Kultregisseur M. Night Shyamalan erfreut sich der Mystery-Film einer großen Fangemeinde. Passend zu der düsteren Jahreszeit können wir uns im Herbst wieder auf einige Blockbuster in den deutschen Kinos freuen.
Den Anfang macht am 31. August M. Night Shyamalans neuestes Werk "Das Mädchen aus dem Wasser" mit Bryce Dallas Howard ("The Village - Das Dorf") und Paul Giamatti in den Hauptrollen.
Der Filmemacher bleibt mit dem von ihm erfundenen Märchen auf bekanntem Terrain, war er doch schon mit den Mystery-Thrillern "The Sixth Sense" und "Signs" erfolgreich. "Das Mädchen aus dem Wasser" erzählt die Geschichte einer Meerjungfrau, die plötzlich im Pool eines Apartmenthauses auftaucht.
Während Shyamalan stets seine eigenen Drehbücher verfasst, greifen andere Regisseure gerne auf bewährten Filmstoff zurück. Das US-Remake "Pulse - Du bist tot, bevor du stirbst" eines japanischen Horrorfilms sorgt ab dem 16. November für Nervenkitzel.
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