Originaltitel: Major Dundee
USA 1964
Charlton Heston
Richard Harris
Jim Hutton
Regie: Sam Peckinpah
Verleih: Columbia Tristar
Major Dundee, der ein Fort an der mexikanischen Grenze befehligt, stellt 1864 eine Strafexpedition gegen Apachen-Häuptling Sierrea Chariba zusammen. Das Kommando leidet unter Hinterhalten der Indianer und Auseinandersetzungen Dundees mit Südstaaten-Captain Tyreen, der widerwillig mitgeritten ist. In einem mexikanischen Dorf unter französischer Besatzung wirbt Dundee vergeblich um die Witwe des Dorfarztes. Die Indianer werden getötet. Tyreen stirbt in der Schlacht gegen französische Truppen im Grenzfluss.

Der in Form eines Tagebuchs erzählte Kriegs-Western, Sam Peckinpahs erfolgreichster Film, wurde um fast ein Drittel gekürzt, bis heute nicht restauriert ("eines von Hollywoods großen zerstörten Monumenten"). Charlton Heston, der auf einen Teil der Gage verzichtete, spielt Dundee als blinden Aktionisten in der Krise, Richard Harris sein alter ego in der Selbstfindung einer kämpfenden Nation. Dundees Truppe besteht aus Soldaten, Schwarzen, Pferdedieben und Siedlern. Senta Berger gab ihr Hollywood-Debüt und hat mit Heston eine neckische Badeszene.
| Darsteller: | Charlton Heston | als Maj. Amos Dundee | |
|---|---|---|---|
| Richard Harris | als Capt. Benjamin Tyreen | ||
| Jim Hutton | als Lt. Graham | ||
| James Coburn | als Samuel Potts | ||
| Senta Berger | als Teresa Santiago | ||
| Michael Anderson jr. | als Tim Ryan | ||
| Mario Adorf | als Sgt. Gomez | ||
| Warren Oates | |||
| Ben Johnson | |||
| L. Q. Jones | |||
| Slim Pickens | |||
| Regie: | Sam Peckinpah | ||
| Drehbuch: | Harry Julian Fink | ||
| Oscar Saul | |||
| Sam Peckinpah | |||
| Produzent: | Jerry Bresler | ||
| Kamera: | Sam Leavitt | ||
| Schnitt: | Howard Kunin | ||
| William A. Lyon | |||
| Donald Starling | |||
| Musik: | Daniele Amfitheatrof | ||
| Kostüme: | Thomas Dawson | ||
| Ton: | James Z. Flaster | ||
Im Alter von 74 Jahren erlag der unverwüstlich erscheinende Hollywood-Haudegen James Coburn am Montag den Folgen eines Herzanfalls.
Der am 31. August 1928 geborene Coburn war einer der größten Westerndarsteller, der sich mit drei Filmen des Genres unsterblich machte: John Sturges' "Die glorreichen Sieben", der ihm 1960 den Druchbruch bescherte, Sam Peckinpahs "Pat Garrett jagt Billy the Kid" und Sergio Leones "Todesmelodie".
Weitere Paraderollen hatte er in "Gesprengte Ketten", "700 Meilen westwärts", "Sierra Charriba" und "Steiner - Das Eiserne Kreuz" sowie als amerikanische Antwort auf James Bond in den lakonischen Derek-Flint-Filmen.
Eine späte Ehre wurde dem Rauhbein Coburn 1998 zuteil, als er für seine Leistung in Paul Schraders "Der Gejagte" einen Oscar als bester Nebendarsteller in Empfang nehmen durfte. Aktuell ist James Coburn in "Snowdogs - Acht Helden auf vier Pfoten", einem seiner letzten Filme, im Kino zu sehen.
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