Andie MacDowell
Bruce Davison
Julianne Moore
Regie: Robert Altman
Verleih: Senator
Zweiundzwanzig Protagonisten, Familien, die einander begegnen oder aneinander vorbeilaufen, kämpfen im Los Angeles der 90er Jahre um Anerkennung, Wohlstand und ein wenig Liebe. Da ist zum Beispiel dieser miese Cop, der seine Frau bei jeder Gelegenheit betrügt, oder die Hausfrau, die mittels Telefonsex ein paar Extra-Dollar verdient, das Yuppie-Ehepaar, das sein einziges Kind verliert, oder eine einsame Cellistin, die an der Lieblosigkeit ihrer Mitmenschen zu Grunde geht ...

Mit diesem meisterhaften Bilderbogen über das Leben und Sterben in L.A. kehrt Robert Altman endgültig zu der großen Form der 70er Jahre zurück. In "Short Cuts" läßt er neun Kurzgeschichten von Raymond Carver geradezu spielend ineinanderfließen und schafft damit einen überwältigenden Fleckenteppich voller Leben.
| Darsteller: | Andie MacDowell | ||
|---|---|---|---|
| Bruce Davison | |||
| Julianne Moore | |||
| Matthew Modine | |||
| Anne Archer | |||
| Fred Ward | |||
| Jennifer Jason Leigh | |||
| Chris Penn | |||
| Lili Taylor | |||
| Robert Downey Jr. | |||
| Madeleine Stowe | |||
| Tim Robbins | |||
| Lily Tomlin | |||
| Tom Waits | |||
| Frances McDormand | |||
| Peter Gallagher | |||
| Annie Ross | |||
| Lori Singer | |||
| Jack Lemmon | |||
| Lyle Lovett | |||
| Buck Henry | |||
| Huey Lewis | |||
| Regie: | Robert Altman | ||
| Drehbuch: | Robert Altman | ||
| Frank Barhydt | |||
| Produzent: | Cary Brokaw | ||
| Ausf. Produzent: | Scott Bushnell | ||
| Kamera: | Walt Lloyd | ||
| Musik: | Mark Isham | ||
Für einige Schauspieler, Moderatoren und Regisseure ist 2006 der Vorhang für immer gefallen. KINO.DE erinnert an vier große Persönlichkeiten, die jede für sich der Film- und Medienlandschaft ihren Stempel aufgedrückt hat.
"Rente? Du redest über den Tod, oder?", fragte Regie-Altmeister Robert Altman einmal, wie er sich seinen Ruhestand vorstellte.
So drehte der fünffache Vater auch bis zum Schluss an seinem letzen Werk "Robert Altman's Last Radioshow", ehe er am 20. November 2006 an einer Krebserkrankung starb.
Bekannt geworden war Altman vor allem mit seiner 1970 gedrehten Vietnam-Komödie "M.A.S.H.", die damals voll den Nerv der Zeit traf. Allerdings kam Altman erst zum Zuge, weil 15 Regisseure vor ihm das Projekt abgelehnt hatten.
Am Set von "Robert Altman's last Radioshow" mit Meryl Streep, Lily Tomlin und Lindsay Lohan (Foto: Kool (Central))
Vorausgegangen war für den am 20. Februar 1925 geborenen Altman eine eher harte Zeit, in der er sich bemühte, in Hollywood Fuß zu fassen. Zuerst versuchte er sich als Autor und Schauspieler in Tinseltown, zog aber dann nach Kansas zurück, um ernsthafte Filme zu machen.
Nach 60 Kurzfilmen über die unterschiedlichsten Themen gab er 1957 mit "The Delinquents" sein Leinwanddebüt. Seitdem bescherte uns Altman Filme wie "The Player", "Gosford Park", "Prêt-à-Porter" und "Short Cuts", für die er schließlich 2006 den Oscar für sein Lebenswerk erhielt.
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