Peter Berg
Mitch Pileggi
Michael Murphy
Regie: Wes Craven
Verleih: Scotia
In einem schrecklichen Alptraum wird der Teenager Jonathan Zeuge eines bestialischen Mordes - der tatsächlich in diesem Moment stattfindet. Mit Jonathans Hilfe gelingt es der Polizei, den dämonischen Serienkiller und Fernseh-Reparateur Horace Pinker zu fassen, der auf dem elektrischen Stuhl endet. Doch der Killer ist nicht tot. Pinker kann fortan durch elektrische Leitungen in jeden x-beliebigen Körper schlüpfen. Nachdem er Jonathans Geliebte Alison getötet hat, nimmt dieser den Kampf mit dem Ungeheuer auf, folgt ihm durch sämtliche Fernsehprogramme und kann mit Hilfe des Geistes von Alison dem Spuk ein Ende machen.

Nach dem überragenden Erfolg des "Nightmare"-Killers Freddy Krueger versucht sich Horrorspezialist Wes Craven ("Die Schlange im Regenbogen") mit Horace Pinker an einer weiteren potentiellen Horrorkultfigur. Dabei zerfällt seine überaus zynische, als Horrorfilm angelegte Kritik an der TV-Konsumgesellschaft in zwei Teile. Während er im ungemein düsteren und spannenden ersten Teil des Films auf das Alptraummotiv zurückgreift, erntet Craven bei der Rückkehr Pinkers vom Reich der Toten unfreiwillige Lacher. Der herausragende Showdown und die perfekten Spezialeffekte werden jedoch zum großen Erfolg in der Horrorfangemeinde beitragen.
| Darsteller: | Peter Berg | ||
|---|---|---|---|
| Mitch Pileggi | |||
| Michael Murphy | |||
| Cami Cooper | |||
| Richard Brooks | |||
| John Tesh | |||
| Regie: | Wes Craven | ||
| Drehbuch: | Wes Craven | ||
| Produzent: | Shep Gordon | ||
| Wes Craven | |||
| Kamera: | Jacques Haitkin | ||
| Musik: | William Goldstein | ||
Mach es noch einmal Wes.
Das lässt sich Wes Craven, der Mitbegründer des modernen Horror-Genres, nicht zweimal sagen und plant die Neuverfilmung seines Debüt-Schockers "Das letzte Haus links". Diesen drehte der heute 67-Jährige 1972 im Auftrag von Autokinobesitzern, die billige Produktionen für Double-Feature-Abende brauchten und ihm ein Budget von 90.000 Dollar zur Verfügung stellten.
Im Mittelpunkt des Grusel-Klassikers stehen zwei abenteuerlustige Mädchen, die von brutalen Gangstern erst vergewaltigt und dann umgebracht werden. Die Mörder flüchten in das nächstbeste Haus - und landen im Elternhaus eines ihrer Opfer. Als deren Vater und Mutter realisieren, was mit ihrer Tochter passiert ist und wer sich da in ihrem Heim aufhält, beginnt ein Rachefeldzug sondersgleichen.
Die Begründung für die Neuauflage sieht der Regisseur in der Aktualität des Themas. "Die Schlagzeilen sind voll mit Menschen und Nationen, die Rache nehmen und sich damit in einem endlosen Gewaltkreislauf wiederfinden", erklärt Craven, der auch die Wiederverfilmung von "Shocker" und "Das Haus der Vergessenen" in Arbeit hat. "Ich habe mich weit genug von den Filmen gelöst, sodass sich die Remakes wie kleine Enkelkinder anfühlen."
Dann sind wir mal gespannt, ob auch Freddy Krueger bald eine Erneuerung erfährt.
Vom gefragten Schauspieler in zahlreichen Nebenrollen entwickelte sich Peter Berg zum Regisseur von Krimis und Action-Komödien. Der 1964 in...
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