Drama http://images.kino.de/flbilder/max00/mbiz00/mbiz08/z0008076/b150x150.jpg Schindlers Liste

Filmdetails

Schindlers Liste


Schindlers Liste
Start: 03.03.1994

Originaltitel: Schindler's List

Drama

USA 1993
Laufzeit: 187 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Liam Neeson
Sir Ben Kingsley
Ralph Fiennes

Regie: Steven Spielberg
Verleih: UIP

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Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Oskar Schindler (Liam Neeson) versucht, im Abenteuerkapitalismus während des Zweiten Weltkriegs sein Glück zu machen. Er gründet in Krakau eine Emaillefabrik und stellt ausschließlich Juden als Arbeiter ein - denn die sind recht billig. Als seine gesamte Besatzung jedoch ins Lager nach Auschwitz gebracht werden soll, setzt er sein Leben aufs Spiel, um sie zu retten.

Steven Spielberg verzichtete auf alle Mätzchen, die seine Filme bislang auszeichneten, und erschuf mit seiner neu gewonnenen Bescheidenheit ein ungeahntes Meisterwerk. Ohne Übertreibung kann man das ungeschminkte Porträt des Holocaust als einen der wichtigsten und besten Filme der 90er Jahre bezeichnen.


Kritik

Ein deutscher Unternehmer setzt sich im Zweiten Weltkrieg für seine jüdischen Mitarbeiter ein und wird zum Helden.

Großansicht Schindler stellt sich mit dem Nazi-Offizier Goeth gut (Foto: UIP)

Schindler stellt sich mit dem Nazi-Offizier Goeth gut (Foto: UIP)

Der Sudetendeutsche Oskar Schindler (Liam Neeson) zieht nach Krakau, um in den Wirren des Zweiten Weltkriegs sein Glück zu machen. Er gründet eine Emaillefabrik, in der er aus Kostengründen nur Juden beschäftigt, die ihm langsam ans Herz wachsen.

Doch die sich überschlagenden Ereignisse, gepaart mit seiner Aversion gegen die Brutalität der Nazis, wecken in dem lebenslustigen Frauenhelden einen ungeahnten Idealismus. Als "seine" Juden nach Auschwitz deportiert werden sollen, setzt Schindler Leben und Privatvermögen aufs Spiel, um sie vor dem sicheren Tod zu retten.

Großansicht Buchhalter Itzhak Stern erstellt die Liste der Fabrikarbeiter (Foto: UIP)

Buchhalter Itzhak Stern erstellt die Liste der Fabrikarbeiter (Foto: UIP)

Spielberg wird seriös

Wunderkind Steven Spielberg beweist endgültig, dass er sich nicht nur auf Kassenknüller und Spezialeffekt-Orgien versteht, sondern auch als "seriöser" Filmemacher etwas zu sagen hat.

"Schindlers Liste", mit sieben Oscars (darunter der beste Film) ausgezeichnet, hat in Deutschland knapp sechs Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt, was für dieses 195 Minuten lange schwarz-weiß-Drama mit seiner höchst heiklen Thematik geradezu sensationell ist. Einer der wichtigsten und besten Filme der 90er Jahre!

Schindlers Liste

Darsteller:  Liam Neeson   als Oskar Schindler
  Sir Ben Kingsley   als Itzhak Stern
  Ralph Fiennes   als Amon Goeth
  Caroline Goodall   als Emilie Schindler
  Jonathan Sagall   als Poldek Pfefferberg
  Embeth Davidtz   als Helen Hirsch
  Malgoscha Gebel   als Victoria Klonowska
  Shmulik Levy   als Wilek Chilowicz
  Mark Ivanir   als Marcel Goldberg
  Beatrice Macola   als Ingrid
  Andrzej Seweryn   als Julian Scherner
  Friedrich von Thun   als Rolf Czurda
  Krzysztof Luft   als Herman Toffel
  Harry Nehring   als Leo John
  Norbert Weisser   als Albert Hujar
  Adi Nitzan   als Mila Pfefferberg
  Michael Schneider   als Juda Dresner
  Miri Fabian   als Chaja Dresner
  Anna Mucha   als Danka Dresner
  Albert Misak   als Mordecai Wulkan
  Michael Gordon   als Herr Nussbaum
  Aldona Grochal   als Frau Nussbaum
  Jacek Wójcicki   als Henry Rosner
  Beata Paluch   als Manci Rosner
  Piotr Polk   als Leo Rosner
  Ezra Dagan   als Rabbi Menasha Levartov
  Beata Nowak   als Rebecca Tannenbaum
  Rami Heuberger   als Josef Bau
  Jerzy Nowak   als Investor
  Pavel Delag   als Dolek Horowitz
  Henryk Bista   als Herr Löwenstein
  Tadeusz Bradecki   als DEF-Vorarbeiter
  Wojciech Klata   als Lisiek
  Elina Löwensohn   als Diana Reiter
  Bettina Kupfer   als Regina Perlman
  Hans-Jörg Assmann   als Julius Madritsch
  Geno Lechner   als Majola
  August Schmölzer   als Dieter Reeder
  Ludger Pistor   als Josef Liepold
  Branko Lustig   als Oberkellner
  Artus Maria Matthiessen   als Treblinka - Kommandant
  Hans-Michael Rehberg   als Rudolph Hoss
  Eugeniusz Priwieziencew   als Kellner
  Michael Z. Hoffmann   als Montelupich Colonel
  Erwin Leder   als Waffen-SS-Offizier
  Jochen Nickel   als Wilhelm Kunde
  Martin Semmelrogge   als Waffen-SS-Mann
  Alexander Held   als SS-Bürokrat
  Joachim Paul Assböck   als Gestapo-Mann Klaus Tauber
  Dieter Witting   als Bosch
  Wilhelm Manske   als SS-NCO
  Peter Flechtner   als SS-NCO
  Dirk Bender   als Depot-Angestellter
  Alexander Strobele   als Montelupich Gefangener
  Georges Kern   als Depot-Meister
  Michael Schiller   als Plaszow-SS-Wache
  Götz Otto   als Plaszow-SS-Wache
  Wolfgang Seidenberg   als Plaszow-SS-Wache
  Hubert Kramar   als Plaszow-SS-Wache
  Razia Israeli   als jüdisches Mädchen Plaszow
 
Regie:  Steven Spielberg  
Drehbuch:  Steven Zaillian  
Produzent:  Steven Spielberg  
  Gerald R. Molen  
  Branko Lustig  
Ausf. Produzent:  Kathleen Kennedy  
Buchvorlage:  Thomas Keneally  
Kamera:  Janusz Kaminski  
Schnitt:  Michael Kahn  
Musik:  John Williams  
  Itzhak Perlman  
Produktionsdesign:  Allan Starski  
  Ewa Braun  
Kostüme:  Anna Biedrzyckz-Sheppard  
Ton:  Ronald Judkins  
  Robert Jackson  
Casting:  Lucky Englander  
  Fritz Fleischhacker  
  Juliet Taylor  

Megan Fox: "Transformers"-Ende wegen Steven Spielberg, nicht Michael Bay

Sie war DER Hingucker der ersten beiden "Transformers"-Filme.

Großansicht Megan Fox wurde auf Wunsch von Steven Spielberg bei "Transformers 3" gefeuert (Foto: Paramount, Kurt Krieger)

Megan Fox wurde auf Wunsch von Steven Spielberg bei "Transformers 3" gefeuert (Foto: Paramount, Kurt Krieger)

"Transformers" ohne Megan Fox, das schien vielen Fans komplett unmöglich. Trotzdem wurde während der bereits laufenden Dreharbeiten zum dritten SciFi-Spektakel um die Verwandlungsroboter der Ausstieg der sexy Schauspielerin verkündet. Megan Fox behauptete damals, sie sei freiwillig gegangen, während Macher und Beobachter mutmaßten, Regisseur Michael Bay habe sie wegen andauernder Streitigkeiten gefeuert.

Nun stellt sich heraus, dass es vielmehr Produzent Steven Spielberg war, der Megan Fox vom Set entfernen ließ. Das erklärte Regisseur Michael Bay am Rande der Promotion-Tour für "Transformers 3": "Erinnern Sie sich an diese Hitler-Geschichte? Steven sagte danach zu mir 'Du feuerst sie jetzt sofort!'"

Megan Fox hatte Michael Bay wegen seiner berüchtigt kompromisslosen Art am Set tatsächlich mit Adolf Hitler verglichen. Das ging Steven Spielberg, der nicht zuletzt als Regisseur von "Schindlers Liste" einen sensiblen Umgang mit diesem Thema pflegt, eindeutig zu weit.

Spice Girl gegen Set-Diktator

Auslöser der Streits zwischen Michael Bay und Megan Fox war angeblich die Forderung des Regisseurs nach einer brauneren Haut für ihre Rolle als Mikaela in "Transformers 3". Er verordnete Fox daher Solarium-Sitzungen. Die Schauspielerin fand das wegen des Hautkrebs-Risikos zu gefährlich. Doch die wahren Gründe für den Streit liegen laut Hauptdarsteller Shia LaBeouf tiefer:

"Megan hatte sich zuletzt eine Art Spice Girl Power zugelegt, daher fühlte sie sich mit Michael Bay unwohl, der halt in seiner Art, Frauen zu filmen, sehr lasziv vorgeht. Michaels Filme sprechen die Sexualität eines 16-Jährigen an, das ist Sommerkino, das ist einfach sein Stil. Das hat Megan nie gefallen. Sie ist ein Mädchen, das aus dem Nichts in eine sehr sexuelle Rolle gedrängt und so der ganzen Welt vorgeführt wurde. Man sagte ihr, sie sei die sexieste Frau der USA. Das war schon schwer zu verarbeiten für Megan. Wenn Michael vor der Kamera gewisse Dinge von ihr forderte, war da keine Zeit für Süßholzrapseln. Es musste schnell gehen. Und wenn Michael etwas fehlt, dann ist es Taktgefühl. Megan mit einfühlsamer Stimme zu bitten, sie solle ihren Rücken um soundso viel Grad durchbiegen, das ist bei ihm nicht drin."

Dass Megan Fox sich zum Vergleich mit Hitler hinreißen ließ, erscheint Shia LaBeouf also als unüberlegte Eskalation eines lange schwelenden Konflikts. Am Ende überschritt Fox eine Grenze, die Produzent Steven Spielberg zum Handeln zwang.

Bei Megans Nachfolgerin Rosie Huntington-Whiteley ist laut Shia LaBeouf alles anders gewesen: "Rosie ist Wäschemodel für Victorias Secret, sie hat überhaupt kein Problem mit Michaels Arbeitsweise und das machte alles am Set von 'Transformers 3' deutlich einfacher."

Ob Rosie Huntington-Whiteley eine würdige Nachfolgerin von Megan Fox ist, gibt's ab 29. Juni zu erleben, wenn "Transformers 3" ins Kino kommt.

Bilder zu "Transformers 3"

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