Originaltitel: Schindler's List
USA 1993
Liam Neeson
Sir Ben Kingsley
Ralph Fiennes
Regie: Steven Spielberg
Verleih: UIP
Oskar Schindler (Liam Neeson) versucht, im Abenteuerkapitalismus während des Zweiten Weltkriegs sein Glück zu machen. Er gründet in Krakau eine Emaillefabrik und stellt ausschließlich Juden als Arbeiter ein - denn die sind recht billig. Als seine gesamte Besatzung jedoch ins Lager nach Auschwitz gebracht werden soll, setzt er sein Leben aufs Spiel, um sie zu retten.
Steven Spielberg verzichtete auf alle Mätzchen, die seine Filme bislang auszeichneten, und erschuf mit seiner neu gewonnenen Bescheidenheit ein ungeahntes Meisterwerk. Ohne Übertreibung kann man das ungeschminkte Porträt des Holocaust als einen der wichtigsten und besten Filme der 90er Jahre bezeichnen.
Ein deutscher Unternehmer setzt sich im Zweiten Weltkrieg für seine jüdischen Mitarbeiter ein und wird zum Helden.
Der Sudetendeutsche Oskar Schindler (Liam Neeson) zieht nach Krakau, um in den Wirren des Zweiten Weltkriegs sein Glück zu machen. Er gründet eine Emaillefabrik, in der er aus Kostengründen nur Juden beschäftigt, die ihm langsam ans Herz wachsen.
Doch die sich überschlagenden Ereignisse, gepaart mit seiner Aversion gegen die Brutalität der Nazis, wecken in dem lebenslustigen Frauenhelden einen ungeahnten Idealismus. Als "seine" Juden nach Auschwitz deportiert werden sollen, setzt Schindler Leben und Privatvermögen aufs Spiel, um sie vor dem sicheren Tod zu retten.
Wunderkind Steven Spielberg beweist endgültig, dass er sich nicht nur auf Kassenknüller und Spezialeffekt-Orgien versteht, sondern auch als "seriöser" Filmemacher etwas zu sagen hat.
"Schindlers Liste", mit sieben Oscars (darunter der beste Film) ausgezeichnet, hat in Deutschland knapp sechs Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt, was für dieses 195 Minuten lange schwarz-weiß-Drama mit seiner höchst heiklen Thematik geradezu sensationell ist. Einer der wichtigsten und besten Filme der 90er Jahre!
| Darsteller: | Liam Neeson | als Oskar Schindler | |
|---|---|---|---|
| Sir Ben Kingsley | als Itzhak Stern | ||
| Ralph Fiennes | als Amon Goeth | ||
| Caroline Goodall | als Emilie Schindler | ||
| Jonathan Sagall | als Poldek Pfefferberg | ||
| Embeth Davidtz | als Helen Hirsch | ||
| Malgoscha Gebel | als Victoria Klonowska | ||
| Shmulik Levy | als Wilek Chilowicz | ||
| Mark Ivanir | als Marcel Goldberg | ||
| Beatrice Macola | als Ingrid | ||
| Andrzej Seweryn | als Julian Scherner | ||
| Friedrich von Thun | als Rolf Czurda | ||
| Krzysztof Luft | als Herman Toffel | ||
| Harry Nehring | als Leo John | ||
| Norbert Weisser | als Albert Hujar | ||
| Adi Nitzan | als Mila Pfefferberg | ||
| Michael Schneider | als Juda Dresner | ||
| Miri Fabian | als Chaja Dresner | ||
| Anna Mucha | als Danka Dresner | ||
| Albert Misak | als Mordecai Wulkan | ||
| Michael Gordon | als Herr Nussbaum | ||
| Aldona Grochal | als Frau Nussbaum | ||
| Jacek Wójcicki | als Henry Rosner | ||
| Beata Paluch | als Manci Rosner | ||
| Piotr Polk | als Leo Rosner | ||
| Ezra Dagan | als Rabbi Menasha Levartov | ||
| Beata Nowak | als Rebecca Tannenbaum | ||
| Rami Heuberger | als Josef Bau | ||
| Jerzy Nowak | als Investor | ||
| Pavel Delag | als Dolek Horowitz | ||
| Henryk Bista | als Herr Löwenstein | ||
| Tadeusz Bradecki | als DEF-Vorarbeiter | ||
| Wojciech Klata | als Lisiek | ||
| Elina Löwensohn | als Diana Reiter | ||
| Bettina Kupfer | als Regina Perlman | ||
| Hans-Jörg Assmann | als Julius Madritsch | ||
| Geno Lechner | als Majola | ||
| August Schmölzer | als Dieter Reeder | ||
| Ludger Pistor | als Josef Liepold | ||
| Branko Lustig | als Oberkellner | ||
| Artus Maria Matthiessen | als Treblinka - Kommandant | ||
| Hans-Michael Rehberg | als Rudolph Hoss | ||
| Eugeniusz Priwieziencew | als Kellner | ||
| Michael Z. Hoffmann | als Montelupich Colonel | ||
| Erwin Leder | als Waffen-SS-Offizier | ||
| Jochen Nickel | als Wilhelm Kunde | ||
| Martin Semmelrogge | als Waffen-SS-Mann | ||
| Alexander Held | als SS-Bürokrat | ||
| Joachim Paul Assböck | als Gestapo-Mann Klaus Tauber | ||
| Dieter Witting | als Bosch | ||
| Wilhelm Manske | als SS-NCO | ||
| Peter Flechtner | als SS-NCO | ||
| Dirk Bender | als Depot-Angestellter | ||
| Alexander Strobele | als Montelupich Gefangener | ||
| Georges Kern | als Depot-Meister | ||
| Michael Schiller | als Plaszow-SS-Wache | ||
| Götz Otto | als Plaszow-SS-Wache | ||
| Wolfgang Seidenberg | als Plaszow-SS-Wache | ||
| Hubert Kramar | als Plaszow-SS-Wache | ||
| Razia Israeli | als jüdisches Mädchen Plaszow | ||
| Regie: | Steven Spielberg | ||
| Drehbuch: | Steven Zaillian | ||
| Produzent: | Steven Spielberg | ||
| Gerald R. Molen | |||
| Branko Lustig | |||
| Ausf. Produzent: | Kathleen Kennedy | ||
| Buchvorlage: | Thomas Keneally | ||
| Kamera: | Janusz Kaminski | ||
| Schnitt: | Michael Kahn | ||
| Musik: | John Williams | ||
| Itzhak Perlman | |||
| Produktionsdesign: | Allan Starski | ||
| Ewa Braun | |||
| Kostüme: | Anna Biedrzyckz-Sheppard | ||
| Ton: | Ronald Judkins | ||
| Robert Jackson | |||
| Casting: | Lucky Englander | ||
| Fritz Fleischhacker | |||
| Juliet Taylor | |||
Sie war DER Hingucker der ersten beiden "Transformers"-Filme.
Megan Fox wurde auf Wunsch von Steven Spielberg bei "Transformers 3" gefeuert (Foto: Paramount, Kurt Krieger)
"Transformers" ohne Megan Fox, das schien vielen Fans komplett unmöglich. Trotzdem wurde während der bereits laufenden Dreharbeiten zum dritten SciFi-Spektakel um die Verwandlungsroboter der Ausstieg der sexy Schauspielerin verkündet. Megan Fox behauptete damals, sie sei freiwillig gegangen, während Macher und Beobachter mutmaßten, Regisseur Michael Bay habe sie wegen andauernder Streitigkeiten gefeuert.
Nun stellt sich heraus, dass es vielmehr Produzent Steven Spielberg war, der Megan Fox vom Set entfernen ließ. Das erklärte Regisseur Michael Bay am Rande der Promotion-Tour für "Transformers 3": "Erinnern Sie sich an diese Hitler-Geschichte? Steven sagte danach zu mir 'Du feuerst sie jetzt sofort!'"
Megan Fox hatte Michael Bay wegen seiner berüchtigt kompromisslosen Art am Set tatsächlich mit Adolf Hitler verglichen. Das ging Steven Spielberg, der nicht zuletzt als Regisseur von "Schindlers Liste" einen sensiblen Umgang mit diesem Thema pflegt, eindeutig zu weit.
Auslöser der Streits zwischen Michael Bay und Megan Fox war angeblich die Forderung des Regisseurs nach einer brauneren Haut für ihre Rolle als Mikaela in "Transformers 3". Er verordnete Fox daher Solarium-Sitzungen. Die Schauspielerin fand das wegen des Hautkrebs-Risikos zu gefährlich. Doch die wahren Gründe für den Streit liegen laut Hauptdarsteller Shia LaBeouf tiefer:
"Megan hatte sich zuletzt eine Art Spice Girl Power zugelegt, daher fühlte sie sich mit Michael Bay unwohl, der halt in seiner Art, Frauen zu filmen, sehr lasziv vorgeht. Michaels Filme sprechen die Sexualität eines 16-Jährigen an, das ist Sommerkino, das ist einfach sein Stil. Das hat Megan nie gefallen. Sie ist ein Mädchen, das aus dem Nichts in eine sehr sexuelle Rolle gedrängt und so der ganzen Welt vorgeführt wurde. Man sagte ihr, sie sei die sexieste Frau der USA. Das war schon schwer zu verarbeiten für Megan. Wenn Michael vor der Kamera gewisse Dinge von ihr forderte, war da keine Zeit für Süßholzrapseln. Es musste schnell gehen. Und wenn Michael etwas fehlt, dann ist es Taktgefühl. Megan mit einfühlsamer Stimme zu bitten, sie solle ihren Rücken um soundso viel Grad durchbiegen, das ist bei ihm nicht drin."
Dass Megan Fox sich zum Vergleich mit Hitler hinreißen ließ, erscheint Shia LaBeouf also als unüberlegte Eskalation eines lange schwelenden Konflikts. Am Ende überschritt Fox eine Grenze, die Produzent Steven Spielberg zum Handeln zwang.
Bei Megans Nachfolgerin Rosie Huntington-Whiteley ist laut Shia LaBeouf alles anders gewesen: "Rosie ist Wäschemodel für Victorias Secret, sie hat überhaupt kein Problem mit Michaels Arbeitsweise und das machte alles am Set von 'Transformers 3' deutlich einfacher."
Ob Rosie Huntington-Whiteley eine würdige Nachfolgerin von Megan Fox ist, gibt's ab 29. Juni zu erleben, wenn "Transformers 3" ins Kino kommt.
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