Veröffentlicht am 04.04.2013
Sadako 3D Japan 2012, 3D
Sadako 3D Kinostart 04.04.2013, Japan 2012, 3D
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Sadako 3D - Filmplakat

3D-Reboot des Japan-Horrors "Ring" als poppiger Teeniegrusel für Asien-Trash-Fans.

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Filmkritik zu Sadako 3D

Das 3D-Reboot des Japan-Horrors "Ring" bietet poppigen Teeniegrusel für Asien-Trash-Fans.

Inoffiziell ist das Sequel zu Japans erfolgreichstem Film aller Zeiten und längst als unheimliche Horrorlegende anerkannten "Ringu" mit "Ring 3" betitelt. Aber der sonst auf Komödien abonnierte Regisseur Tsutomu Hanabusa greift lediglich einige Motive rund um die schaurige Brunnenmaid Sadako auf und verlegt sie in einer Art Reboot als 3D-Schreckgespenst ins Internet- und Handyzeitalter, wo sie neugierige japanische Schulmädchen mit einem Onlineclip terrorisiert.

Die Grundidee des Originals, das verfluchte Video, ist als wenig erschreckender "cursed video clip" nun im Internet abrufbar. Wer ihn ansieht, begeht Selbstmord. Während die ungläubige Polizei ermittelt, sucht auch Lehrerin Akane, deren Schülerin aus dem Fenster sprang, sowie ihr Freund Takanori und Akanes Mädchenklasse nach dem nun verschollenen Clip. Sie kommen Sonderling Kashikawa auf die Spur, einem Künstler, der Sadako wiedererwecken will und sich dafür in dem Video von ihrem Geist erwürgen lässt. So gelingt es dem Wahnsinnigen, mit Sadakos böser Macht wahllos Menschen umzubringen.

Wesentlich mehr ergibt der Plot nicht, die gewohnte Mystery der Vorgänger kommt kaum zum Tragen. Vielmehr nutzt Tsutomu Hanabusa mit Freude die Wonnen der - extrem künstlich gewirkten - CGI-3D-Effekte, in denen permanent Hände aus Computermonitoren in die Kamera greifen und Falter sowie andere Gadgets vor der Linse zappeln. Gemeinsam mit dem zwischen bonbonbunt und grell-billig schwankenden Design ergibt das einen auf seine vordergründigen, aber immerhin zahlreichen Schockmomente bedachten Teenhorror, dem jedoch jeder Anflug von Atmosphäre - und damit nachhaltige Unheimlichkeit - fehlt.

Wenn er auch nach seriösen Kriterien kaum überzeugt, so weiß dieser Vertreter des Asian Trash Cinema wenigstens zu unterhalten. Dafür sorgt auch die Wendung Richtung Monsterhorror, bei dem Akane (Satomi Ishihara aus "Incite Mill") vor heuschreckenartigen Kreaturen flieht und als wahre Scream Queen im "Buffy"-Modus die Thrillszenen absolviert. Mehr denn je liegt das "Poltergeist"-Jenseits nun hinter allgegenwärtigen Bildschirmen und die Mahnung vor einer medienschlafwandelnden Jugend, die von ihren Handys besessen ist, hat augenzwinkerndes, aber nur angedeutetes Potenzial. Ein flüchtiges, dennoch durchweg effektives Vergnügen aus der After Dark Films Reihe und sicher nicht der letzte Beitrag zum umfangreichen "Ring"-Universum.

tk.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Sadako 3D

Die Lehrerin Akane schnappt von ihren Schülern ein Gerücht über ein Internetvideo, das einen Selbstmord zeigt, auf. Es heißt, wer das Video sieht, ist ebenfalls dem Tode geweiht. Akane schenkt der Geschichte keine große Bedeutung - bis eine ihrer Schülerinnen tot aufgefunden wird. Zusammen mit ihrem Freund Takanori geht sie dem mysteriösen Vorfall nach und trifft schließlich auf den Macher des Videos: Kashiwada. Er selbst hat den längst vergessenen Fluch des mordenden Geistermädchens Sadako wieder auf die Menschheit losgelassen, um Chaos und Zerstörung herbeizuführen.



Die Lehrerin Akane hört von ihren Schülern ein Gerücht über ein Internetvideo, das einen Selbstmord zeigen soll. Es heißt, wer das Video sieht, sei ebenfalls dem Tode geweiht. Akane gibt der Geschichte keine große Bedeutung - bis eine ihrer Schülerinnen tot aufgefunden wird. Zusammen mit ihrem Freund Takanori geht sie dem mysteriösen Vorfall nach und trifft schließlich sogar den Macher des Videos: Kashiwada. Der hat den längst vergessenen Fluch des Geistermädchens Sadako wieder auf die Menschheit losgelassen.



An Tokios Hochschulen grassiert die Legende vom tödlichen Internetvideo. Eine Lehrerin sieht nach dem Rechten. Knalleffekt und CGI-Zauber statt Atmosphäre im Remake des modernen japanischen Gruselklassikers.

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Originaltitel Sadako 3D
OV -
OmU -
Genre Horror
Filmpreis -
USA-Start -
Kinostart (D) 04.04.2013
Besucher (D) 1.939
Einspielergebnis (D) € 16.862
Bes. (EDI) 1.939
FSK ab 16 Jahre
WWW -
Cast & Crew in Sadako 3D
Regisseur Tsutomu Hanabusa Regisseur
Darsteller Ai Hashimoto Sadako
Darsteller Satomi Ishihara Akane Ayukawa
Darsteller Koji Seto Takanori Ando
Darsteller Yusuke Yamamoto Kiyoshi Kashiwada
Darsteller Ryosei Tayama Darsteller
Darsteller Shôta Sometani Darsteller
Darsteller Tsutomu Takahashi Darsteller
Darsteller Hikari Takara Darsteller
Drehbuch Tsutomu Hanabusa Drehbuch
Drehbuch
Produzent
Buchvorlage
Produktionsdesign
Kamera
Musik
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