Sylvester Stallone
Talia Shire
Burt Young
Regie: John G. Avildsen
Verleih: United Artists
Rocky Balboa, drittklassiger Berufsboxer aus dem Italienerviertel zu Philadelphia, erhält die Chance seines Lebens, als es dem regierenden Schwergewichtschampion Apollo Creed gefällt, zwecks Promotion und in Ermangelung geeigneter Gegner irgendeinem namenlosen Underdog die Chance auf einen Titelkampf zu bieten. Rocky geht in ein eisenhartes Training, bleibt durch die Zuneigung einer schüchternen Verkäuferin trotz allem Rummel auf dem Teppich und liefert dem haushohen Favoriten wider Erwarten die Schlacht seines Lebens.

Mitreißende, bisweilen sehr pathetische, noch öfter aber atmosphärisch stimmige Variante des American Dream, geschrieben und eindrucksvoll dargestellt vom jungen Sylvester Stallone, dessen Filmkarriere durchaus Parallelen zu Rockys Werdegang aufweist. Stallone wehrte sich erfolgreich gegen Warners Versuche, den Stoff von anderen bearbeiten zu lassen, und setzte entgegen aller Schreibtischentwürfe sich selbst als Hauptdarsteller durch. Der Erfolg gab ihm Recht: Der nur 2 Mio. Dollar teure Film spielte in den USA knapp 120 Mio. ein, erhielt den Oscar als bester Film, und die Presse feierte den späteren "Rambo"-Mimen als neuen Marlon Brando.
| Darsteller: | Sylvester Stallone | als Rocky Balboa | |
|---|---|---|---|
| Talia Shire | als Adrian | ||
| Burt Young | als Paulie | ||
| Burgess Meredith | als Mickey | ||
| Carl Weathers | als Apollo Creed | ||
| Thayer David | als Miles Jergens | ||
| Joe Spinell | als Tom Gazzo | ||
| Jimmy Gambina | als Mike | ||
| Regie: | John G. Avildsen | ||
| Drehbuch: | Sylvester Stallone | ||
| Produzent: | Irwin Winkler | ||
| Robert Chartoff | |||
| Kamera: | James Crabe | ||
| Schnitt: | Richard Halsey | ||
| Scott Conrad | |||
| Musik: | Bill Conti | ||
| Produktionsdesign: | William J. Cassidy | ||
"Rocky" ließ seinen Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance am Ende einer Userabstimmung setzte sich Sylvester Stallones Meisterwerk deutlich gegen "Cool Runnings" und "Million Dollar Baby" durch.
Packende Kämpfe, mitreißende Musik und kernige Charaktere - mit "Rocky" lieferte Sylvester Stallone ein Meisterstück ab, das auch 25 Jahre nach seiner Entstehung nichts an Faszination und Strahlkraft verloren hat. Das zumindest finden die Lovefilm-Kunden. In einer Umfrage innerhalb der Lovefilm-Gemeinschaft gelang Sylvester Stallones Boxer-Ringschlacht ein klassischer K.O. gegenüber der kompletten hochkarätigen Sportfilmkonkurrenz.
Auf dem Treppchen landeten hinter "Rocky" Disneys Bob-Komödie "Cool Runnings" und "Million Dollar Baby".
Lovefilm-Redakteurin Helen Cowley hat eine Erklärung für das gesteigerte Sportinteresse: "Die Olympischen Spiele 2012 in London werfen ihre Schatten voraus. Deshalb ist Sport ein heißes Thema - vom Wohnzimmer bis zur Umkleidekabine. Ob es sich um Fußballfavoriten, Bob fahrende Pfuscher oder boxende Balboas dreht, wir lieben es einfach, Sporthelden dabei zuzusehen, wie sie elegant die Ziellinie überqueren."
Ganz so elegant sieht das jedoch nicht immer aus, wenn wir die weiteren Platzierungen unter die Lupe nehmen. Wie zum Beispiel "Wie ein wilder Stier" auf Rang 4 und "The Wrestler" auf Platz 5. In die Top Ten haben es außerdem u.a. "Blind Side - Die große Chance", "The Damned United" und "The Fighter" geschafft. Herzlichen Glückwunsch - und ganz besonders "Rocky"!
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