Originaltitel: Robin Hood: Prince of Thieves
USA 1991
Kevin Costner
Morgan Freeman
Christian Slater
Regie: Kevin Reynolds
Verleih: Concorde
Robin von Locksley (Kevin Costner) flüchtet mit seinem Sarazener-Freund Azeem (Morgan Freeman) nach England, um sich dort auf seinem Besitz niederzulassen. Doch während seiner Abwesenheit hat sich in England so einiges geändert. Prinz John hat gewaltsam die Regierung an sich gerissen und Robin wurde seiner Eigentümer beraubt. Er schließt sich einer im Wald hausenden Bande an und nimmt den Kampf gegen den gemeinen Sheriff von Nottingham (Alan Rickman) auf.
Das aufwendig produzierte Abenteuer mit Superstar Kevin Costner hat nichts mehr mit den Helden in Strumpfhosen der 30er Jahre zu tun. Düster ist die Atmosphäre im vernebelten England und grausam sind die erbitterten Kämpfe. Und doch bleibt genug Platz für eine gehörige Portion Romantik, die an kalten Abenden die Herzen erwärmt!
Er stiehlt es von den Reichen und gibt es den Armen - Kevin Costner zeigt sich in einem rasanten Abenteuer in bester Geberlaune.
Nachdem ihn der Mohr Azeem (Morgan Freeman) knapp vor der Hinrichtung im Morgenland bewahrt hat, kehrt Robin von Locksley (Kevin Costner) kriegsmüde heim nach England. Doch dort haben sich die Zeiten geändert. In der Abwesenheit König Richards hat dessen Bruder Prinz John das Ruder mit gnadenloser Gewalt an sich gerissen.
Robin, seiner Ländereien beraubt, schließt sich im Sherwood Forest einer Bande Vogelfreier an und macht mit Hilfe der Jungfrau Marian (Mary Elizabeth Mastrantonio) dem Sheriff von Nottingham (Alan Rickman) das Leben schwer. Und als der fiese Handlanger Prinz Johns das Lager der Outlaws dem Erdboden gleichmacht und droht, zehn von Robins Leuten hinzurichten, beendet Robin die Unterdrückung ein für alle mal.
Nach dem Wolfstanz in den Oscar-Segen und Dollarregen streift sich Kevin Costner ("JFK") das grüne Gewand des legendären Rächers der Witwen und Waisen über. Kevin Reynolds' ("Fandango") Adaption der vielverfilmten Legende präsentiert sich als perfektes Unterhaltungskino voller Rasanz und Spannung.
Mit Morgan Freeman ("Glory"), Mary Elisabeth Mastrantonio ("Abyss"), Christian Slater ("True Romance") und Alan Rickman ("Stirb langsam") steht dem bisweilen ein wenig blass wirkenden Costner ein erstklassiges Ensemble bei, um die 50-Millionen-Dollar-Umsetzung der zeitlosen Mär zum Blockbuster-Filmerlebnis werden zu lassen.
| Darsteller: | Kevin Costner | ||
|---|---|---|---|
| Morgan Freeman | |||
| Christian Slater | |||
| Alan Rickman | |||
| Mary Elizabeth Mastrantonio | |||
| Nick Brimble | |||
| Michael McShane | |||
| Geraldine McEwan | |||
| Michael Wincott | |||
| Brian Blessed | |||
| Sir Sean Connery | |||
| Regie: | Kevin Reynolds | ||
| Drehbuch: | Pen Densham | ||
| John Watson | |||
| Produzent: | James G. Robinson | ||
| Gary Barber | |||
| David Nicksay | |||
| Kamera: | Douglas Milsome | ||
| Musik: | Michael Kamen | ||
Sie schrieben über Nacht Filmgeschichte - und dann zwei unsäglich schlechte Fortsetzungen.
Doppelte Sensation: Rückkehr für Keanu Reeves in der "Matrix"-Saga und Will Smith als SciFi-"Robin Hood" (Foto: Warner, Fox)
Die Wachowski-Geschwister sind in Hollywood legendär: Mit "Matrix" und seinen spektakulären Action-Kämpfen in Bewegungszeitlupe sowie einer unfassbar coolen Optik setzten sie neue Maßstäbe in Sachen Science Fiction - und auch die hintergründige Story gehört zum Intelligentesten, das Hollywood-Kino je bot.
Das galt leider nicht für die beiden Fortsetzungen "Matrix Reloaded" und "Matrix Revolutions", die mit ihren verquasten pseudophilosophisch-transzendentalen Wendungen Fans wie Kritiker verwirrten bis völlig verärgerten. Umso überraschender kommt jetzt die Aussage von Hauptdarsteller Keanu Reeves, er habe sich an den Weihnachtstagen mit den exzentrischen Filmemachern getroffen, um über zwei weitere "Matrix"-Filme zu sprechen.
Platzen ließ Reeves die Bombe bei einem Vortrag an einer Londoner Schauspielschule, wo er angehenden Darstellern Karrieretipps gab. Dabei erwähnte er den ebenfalls geplanten Klamauk "Bill und Ted 3", aber auch zwei neue "Matrix"-Filme, die in 3D umgesetzt werden sollen. Dazu hat sich Keanu Reeves mit den Wachowskis sogar schon bei James Cameron Tipps zum Umgang mit der Technologie geholt, mit der der "Avatar"-Macher einen revolutionären Welterfolg feierte.
Doch die Wachowskis haben laut Keanu Reeves noch eine weitere Sensation in petto: Sie planen einen "Robin Hood"-Film! Allerdings nicht mit Pfeil und Bogen im beschaulichen Sherwood Forest, sondern einen futuristischen Action-Kracher, der laut Aussage der Geschwister visuell und technisch ähnlich bahnbrechend werden soll wie "Terminator 2", der einst mit seinem silbrig-morphenden Cyborg für Furore sorgte. Wem das absurd vorkommt: Die Macher beim Studioriesen Warner haben das Drehbuch bereits gelesen - und waren so begeistert, dass sie sofort die Rekordsumme von fünf Millionen Dollar auf den Tisch blätterten, um sich die Rechte zu sichern.
Auch ein Hauptdarsteller ist angeblich schon gefunden: Will Smith! Laut Keanu Reeves hat der SciFi-erfahrene Held aus "I, Robot", "Men in Black" und "I Am Legend" bereits fest zugesagt. Er wäre damit der erste afroamerikanische Robin Hood. Zuletzt durfte Morgan Freeman in "Robin Hood" neben Kevin Costner lediglich als Sidekick agieren.
Dass die Wachowskis am und jenseits des Sets immer für eine Überraschung gut sind, beweist allein schon die Tatsache, dass man sie nicht mehr "Die Wachowski-Brüder" nennen darf. Denn aus Andys ehemaligem Bruder Larry ist nun Lana Wachowski geworden - wie er/sie sich nun hochoffiziell nennen lässt. Ob dahinter bloß Cross-Dressing oder sogar eine operative Geschlechtsumwandlung steckt, weiß bis heute niemand genau.
Sicher ist dagegen, dass die beiden neuen Projekte der Wachowskis vielversprechender sind als ihr letzter Megaflop "Speed Racer".
UPDATE: Keanu Reeves hat über einen Sprecher mitteilen lassen, dass es sich bei der Information über die zwei "Matrix"-Fortsetzungen um eine Falschmeldung handelt. Wahr sei lediglich der geplante "Robin Hood"-Film, allerdings sei die Summe, die für das Drehbuch bezahlt wurde, deutlich niedriger als 5 Millionen Dollar.
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