Starbesetztes Gangster-Epos von "American Beauty" -Regisseur Sam Mendes nach dem Comic von Max Allan Collins und Richard Piers Rayner. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz29/z0229574/b150x150.jpg Road to Perdition

Filmdetails

Road to Perdition

Starbesetztes Gangster-Epos von "American Beauty" -Regisseur Sam Mendes nach dem Comic von Max Allan Collins und Richard Piers Rayner.


Road to Perdition
Start: 05.09.2002

Drama / Thriller

USA 2002
Laufzeit: 117 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Tom Hanks
Paul Newman
Jude Law

Regie: Sam Mendes
Verleih: Fox

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Chicago in der Prohibitionsära. Der irische Mobster und Clan-Patriarch Rooney (Paul Newman) herrscht mit eiserner Hand über das organisierte Verbrechen in seinem Revier. Gefühle erlaubt er sich nur für seinen Sohn Connor (Daniel Craig) und Adoptivsohn Michael (Tom Hanks), beide längst Väter eigener Kinder. Als Michaels kleiner Sohn versehentlich Zeuge eines Mordes wird, gerät die Ordnung aus den Fugen und eine blutige Tragödie nimmt ihren unvermeidlichen Lauf.

Sam Mendes, Regisseur des Meisterwerkes "American Beauty", zelebriert in düsterem Licht- und Schattenspiel eine griechische Tragödie in Gangsterkreisen, und eine erlesene Starbesetzung stand Schlange, um seinen Figuren Leben zu verleihen.


Kritik

Ein Mann mit vielen Gesichtern: Im neuen Meisterwerk von Sam Mendes ("American Beauty") brilliert Hollywoods "Nice Guy" Tom Hanks als Killer mit Familiensinn.

Hat Probleme: Tom Hanks

Hat Probleme: Tom Hanks

Kein Zweifel: schon bevor auch nur eine Szene von "Road to Perdition" fertig war, konnte man schon von einem der wichtigsten Filme des Jahres sprechen. Nicht nur, weil Superstar Tom Hanks hier gegen seine Erfolgsrolle als guter American Hero besetzt ist. Ebenso spannend war die Frage, ob Sam Mendes, gefeierter Regisseur des fünfmaligen Oscar-Gewinners "American Beauty", den Erfolgsdruck bei seinem zweiten Film verkraften würde. Wie sich jeder überzeugen kann, hat er das mühelos geschafft.

Amerika im Jahr 1931. Trotz der schwierigen Zeit der großen Depression leben Michael Sullivan (Hanks), seine Frau Annie (Jennifer Jason Leigh) und seine Söhne Peter und Michael jr. im Wohlstand. Sein großzügiger Arbeitgeber und Ziehvater ist der Gangsterboss John Rooney (Hollywood-Legende Paul Newman). Doch Sullivan gelingt es, die Einzelheiten seines Jobs geheim zu halten: Er ist ein Profi-Killer. Bis kindliche Neugier eine katastrophale Kettenreaktion in Gang setzt.

Bei einem seiner nächtlichen Arbeitseinsätze versteckt sich Michael jr. (Tyler Hoechlin) in seinem Wagen und wird Zeuge, wie Rooneys Sohn Connor (Daniel Craig) einen Mann kaltblütig hinrichtet. Zunächst scheint es, als ob der Clan sich auf das Schweige-Versprechen des Kindes verlassen wolle.

Blo&szlig; nicht auffallen:<br />Vater und Sohn auf der Flucht

Bloß nicht auffallen:
Vater und Sohn auf der Flucht

Aber Connor verfolgt eigene machtpolitische Pläne, denen Annie und Peter zum Opfer fallen. Sullivan und Michael jr. überleben nur zufällig. Fortan befinden sich Vater und Sohn auf der Flucht - nicht nur vor dem Clan, sondern auch vor dem angeheuerten Fotografen und Auftragskiller Maguire (Jude Law).

"Road to Perdition" ist ein Mafia-Gangsterfilm im Stil von "Good Fellas" und "Der Pate". Aber mehr noch als diese großen Vorbilder ist er, wie "American Beauty", ein großartiges, sensibles Familiendrama - mit zwei Beziehungsgeflechten. Den Abhängigkeiten im Clan, der für Hanks erst zur Heimat und dann zur tödlichen Bedrohung wird. Der Vater-Sohn-Beziehung, die in den Tagen der Flucht so intensiv wird wie niemals zuvor. Wenn Hanks nicht schon zwei hätte - als Killer mit Familiensinn hätte er wohl einmal mehr gute Aussichten auf den Oscar.

Road to Perdition

Darsteller:  Tom Hanks   als Michael Sullivan
  Paul Newman   als John Rooney
  Jude Law   als Maguire
  Jennifer Jason Leigh   als Annie Sullivan
  Stanley Tucci   als Frank Nitti
  Daniel Craig   als Connor Rooney
  Tyler Hoechlin   als Michael Sullivan Jr.
  Liam Aiken   als Peter Sullivan
  Dylan Baker   als Alexander Rance
  Ciarán Hinds   als Finn McGovern
  Kevin Chamberlin   als Frank
 
Regie:  Sam Mendes  
Drehbuch:  David Self  
Produzent:  Richard D. Zanuck  
  Dean Zanuck  
  Sam Mendes  
Ausf. Produzent:  Joan Bradshaw  
  Walter F. Parkes  
Kamera:  Conrad Hall  
Schnitt:  Jill Bilcock  
Musik:  Thomas Newman  
Produktionsdesign:  Dennis Gassner  
  Richard L. Johnson  
Kostüme:  Albert Wolsky  
Ton:  John Patrick Pritchett  
Casting:  Debra Zane  

David Duchovny gibt sein Regiedebüt

Die Zeiten, in denen David Duchovny als Agent Mulder hinter übersinnlichen Phänomenen her war, sind wohl endgültig vorbei. Den Leinwand-Star zieht es nämlich auf den Regie-Stuhl.

Großansicht Auf Steven Spielbergs Spuren: David Duchovny

Auf Steven Spielbergs Spuren: David Duchovny

David Duchovny inszeniert den Thriller "House of D." Der Film handelt von einem Mann, der über seine Vergangenheit nachdenkt und feststellt, dass er noch einige offene Rechnungen zu begleichen hat.

Mit dem Projekt erfüllt sich der Star aus "Akte X" einen Kindheitstraum. Schon seit einigen Jahren wartet er auf seine Chance, sich auch als Regisseur einen Namen machen zu können. Nur die Angebote fehlten.

Duchovny wird sich aber nicht auf die Arbeit hinter der Kamera beschränken. Auch als Schauspieler ist er in "House of D." zu sehen. Die Hauptrolle übernimmt allerdings ein anderer Top-Mime: Oscarpreisträger Robin Williams. Tyler Hoechlin ("Road To Perdition") und Tea Leoni ("Flirting with Disaster") sind ebenfalls mit von der Partie.

Wann Duchovny seine erste Kino-Inszenierung in Angriff nehmen kann, steht noch nicht fest.

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