Ein wenig unausgegorene, aber sehr gut besetzte bluttriefende Kannibalen-Schocker-Komödie im Wilden Westen. http://images.kino.de/flbilder/max99/bf99/bf30_31/b9930001/b150x150.jpg Ravenous: Friß oder stirb

Filmdetails

Ravenous: Friß oder stirb

Ein wenig unausgegorene, aber sehr gut besetzte bluttriefende Kannibalen-Schocker-Komödie im Wilden Westen.


Ravenous: Friß oder stirb
Start: 25.11.1999

Originaltitel: Ravenous

Horror

USA 1998
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 18 Jahre

Guy Pearce
Robert Carlyle
Jeremy Davis

Regie: Antonia Bird
Verleih: Fox

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Pionier Ives, der einzige Überlebende eines Wagentrecks, entpuppt sich als Menschenfresser, als er seine Retter von einem entlegenen Militärstützpunkt zu den Überresten seiner ehemaligen Begleiter führt. Die Retter erfahren daraufhin das gleiche Schicksal, nur Captain Boyd überlebt. Der glaubt, Ives alsbald in seinem neuen Kommandierenden zu erkennen. In seiner Auseinandersetzung mit Ives beginnt auch Boyd Blut zu lecken.


Kritik

Ravenous: Friß oder stirb

Fressen oder gefressen werden, das ist die Frage in Antonia Birds ("Der Priester") bluttriefender Kannibalen-Schocker-Komödie, die in den Tagen des Wilden Westens angesiedelt wurde. Eine beeindruckende Besetzungsliste und zahllose Metaphern können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß es sich bei diesem filmgewordenen Stück Blutsuppe um ein unappetitliches Genregebräu handelt, das das amerikanische Publikum bei einem Einspiel von 1,9 Mio. Dollar als weitgehend ungenießbar empfand.

Als Inspiration diente die tatsächliche Begebenheit um die Donner-Wagenkolonne, die in frühen Siedlertagen beim Überqueren des Sierra-Gebirgspasses in Ermangelung jeglicher Vorratsreste in letzter Not aufeinander als Nahrungsquelle zurückgreifen mußte. Ähnliches ist in "Ravenous" einem verwirrt wirkenden Pionier namens Ives (Robert Carlyle aus "Ganz oder gar nicht") widerfahren, der seinen Rettern in einem entlegenen Militärstützpunkt davon und von zwei Überlebenden berichtet. Als Ives einen Suchtrupp zur letzten Ruhestätte seiner Weggefährten führt, wird sein Geheimnis offenbar: Menschenfleisch hat ihn nicht nur am Leben erhalten, sondern ihm auch die Kraft seiner Opfer übertragen. Und mit Heißhunger stürzt sich der übermenschlich kräftige und unverwundbare Ives auf seine Begleiter. Lediglich Captain Boyd (Guy Pearce aus "L.A. Confidential") kann entkommen. Boyd glaubt seinen Augen nicht zu trauen, als dem Stützpunkt kurze Zeit später ein neuer Colonel zugeteilt wird, in dem er keinen anderen als Menschenfresser Ives wiederzuerkennen glaubt. Prompt geht das despektierliche Gelage weiter, und einer nach dem anderen landet im Kochtopf.

Kesselweise Blut, hervorquellende Gedärme und abgenagte Gebeine werden von Bird, die während der Dreharbeiten Regisseur Milcho Manchevski ablöste, schockträchtig und mit sardonischem Witz in Szene gesetzt. Indiananermythologie, Kriegskritik und eine Allegorie auf das Verschlingen des Landes durch die Siedler können bei so viel blood, guts and gore kaum noch Beachtung finden. Daß die talentierte Schauspielerriege, darunter auch Jeremy Davies, John Spencer und David Arquette, das fehlgeleitete Projekt nur bedingt retten können, ist angesichts der rohen Stilmittel Birds kaum verwunderlich. ara.

Ravenous: Friß oder stirb

Darsteller:  Guy Pearce   als Captain John Boyd
  Robert Carlyle   als Colqhoun/Ives
  Jeremy Davis   als Toffler
  Jeffrey Jones   als Hart
  John Spencer   als General Slauson
  Stephen Spinella   als Knox
  Neal McDonough   als Reich
  David Arquette   als Cleaves
 
Regie:  Antonia Bird  
Drehbuch:  Ted Griffin  
Produzent:  Adam Fields  
  David Heyman  
Ausf. Produzent:  Tim van Rellim  
Kamera:  Anthony B. Richmond  
Schnitt:  Neil Farrell  
Musik:  Michael Nyman  
  Damon Albarn  
Produktionsdesign:  Bryce Perrin  
Kostüme:  Sheena Napier  
Ton:  Mark Holding  

Star

Guy Pearce

Als ehrgeiziger Polizist Ed Exley, der seine Ausbildung als Jahresbester absolviert hat und als Partner des Hitzkopfs Bud White (Russell Crowe)...

Star

Neal McDonough

* 23.02.1966

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.