Familiendrama mit Starbesetzung Hepburn, Tracy und Poitier. http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz49/z0949512/b150x150.jpg Rat mal, wer zum Essen kommt

Filmdetails

Rat mal, wer zum Essen kommt

Familiendrama mit Starbesetzung Hepburn, Tracy und Poitier.


ohne Abbildung
Start: 21.03.1968

Originaltitel: Guess Who's Coming to Dinner

Drama

USA 1967
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Spencer Tracy
Sidney Poitier
Katharine Hepburn

Regie: Stanley Kramer
Verleih: Columbia-Bavaria

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Inhalt

Als Joey, die Tochter des älteren weißen Ehepaares Matt und Christina Drayton, ihren Freund, den schwarzen Arzt John, als ihren künftigen Ehemann vorstellt, sind die Eltern - sie betreibt eine Kunstgalerie, er gibt eine Zeitung heraus - verwirrt, weil ihre liberalen Prinzipien auf die Probe gestellt werden. Nur langsam gelingt es vor allem Matt, seine dennoch vorhandenen Rassenvorurteile abzulegen und sich an den künftigen Schwiegersohn zu gewöhnen. Johns Liebe zu Joey siegt. Matt gibt dem jungen Paar seinen Segen.


Kritik

Tragikomisches Familiendrama mit brillanten Dialogen und Schauspielern, war Stanley Kramers Film 1967, auf dem Höhepunkt der Bürgerrechtsbewegung, ein mutiger Film gegen Rassenvorurteile und für "Mischehen". In den USA ein großer Kassenerfolg, erhielt "Guess Who's Coming to Dinner" elf Oscar-Nominierungen und gewann zwei Oscars: Bestes Originaldrehbuch (William Rose) und Beste Hauptdarstellerin (Katherine Hepburn). Hauptdarsteller Spencer Tracy (neunte Oscar-Nominierung) starb zwei Wochen nach Drehschluss.

Rat mal, wer zum Essen kommt

Darsteller:  Spencer Tracy  
  Sidney Poitier  
  Katharine Hepburn  
  Katharine Houghton  
  Cecil Kellaway  
  Beah Richards  
 
Regie:  Stanley Kramer  
Drehbuch:  William Rose  
Produzent:  Stanley Kramer  
Kamera:  Sam Leavitt  
Musik:  Frank Devol  

Wenn's im Kino knistert: Die 100 schönsten Liebesfilme

260 klassische Filmküsse, 187 mal eifersüchtiges Gezanke und unzählige Lastwagenladungen von Taschentüchern für zu Tränen gerührte Kinogänger - Das ist das Ergebnis der 100 beliebtesten Liebesfilme Amerikas.

Großansicht Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

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Gibt es überhaupt einen romantischeren Ort? Gedämpftes Licht, die Sitz- und Lümmelgelegenheiten mit weichem Samt überzogen, in den Händen das Lieblingseis. Und auf der großen Leinwand die zelluloidgewordene Erfüllung aller Jugendträume von Hingabe, Verzweiflung und der einen großen Liebe. Amor, dein Name ist Hollywood.

Nach über 80 Jahren zieht die Traumfabrik nun die Bilanz ihrer zahllosen Apelle an unsere sehnsuchtsvollen Herzen: Das renommierte American Film Institute (www.afi.com) hat eine Liste der 100 populärsten Liebesfilme veröffentlicht. Abgestimmt haben Kritiker, Autoren, Regisseure und Schauspieler.

Und der inoffizielle Oscar für den schönsten Schmachtfetzen aller Zeiten geht an - welch Überraschung - "Casablanca". Auch nach 60 Jahren größter Bemühungen der Schönen und Schönsten hat die Stadt der Engel kein größeres Traumpaar als Humphrey Bogart und Ingrid Bergman gefunden - da nützt auch Julia Roberts' imposanter Schmollmund nichts.

Das Traumpaar schlechthin: Bogart und Bergman

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Klassisch liebt am Besten

Die "Pretty Woman" findet sich mit ihrer naiven Kurtisanenromanze an der Seite von Chefgigolo Richard Gere erst auf Platz 21 - wie die neueren Filme überhaupt wenig Land sehen im Vergleich mit den bildgewaltigen Klassikern.

So landet mit "Shakespeare in Love" der aktuellste Film unter den Top 100 gerade mal auf Platz 50 - wohlwollend gesagt gesichertes Mittelfeld, "tabellarisches Niemandsland" trifft's aber besser.

Auch Meg Ryans mustergültig vorgespielter Orgasmus brachte einen großen Liebesfilm der 80er nicht auf die filmgeschichtliche Überholspur. Für "Harry und Sally" gab's nur Platz 25. Beim Kampf von Stimmbanderotik und verbalen Anzüglichkeiten contra Cary Grants Gentleman-Attitüde siegt klar der Klassiker.

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

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Ikonen unter sich

Grant brachte gleich sechs Filme unter die Top 100 und erstürmte mit "Die große Liebe meines Lebens" Platz 5. Als Leinwand-Lover fast genauso beliebt ist Humhrey Bogart, der es auf fünf Einträge in die Liebesliste bringt. Meg Ryan, die neuzeitliche Queen of Romantic Comedy, ist neben "Harry und Sally" nur noch mit "Schlaflos in Seattle" vertreten.

Dafür, dass Cary Grant als Filmbeau so unerreicht charmant wirkte, sorgte unter anderem Regisseur George Cukor: Er erwies sich statistisch als der Meister im herzergreifenden Inszenieren. So führte Cukor unter anderem bei "Die Nacht vor der Hochzeit" (Platz 44) Regie, der Grant als reumütigen Playboy an der Seite von Katharine Hepburn zeigte.

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

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Sehnsüchtige Träume

Katharine wiederum macht zusammen mit ihrer Namensvetterin Audrey stolze elf Prozent der 100 schönsten Liebesgeschichten Hollwoods aus: Katharine erweichte sechs mal die Herzen ihrer Filmpartner, die "Fair Lady" Audrey fünf mal. Unvergessen ihr "Frühstück bei Tiffany" und die melancholische Weise "Moonriver", bei der wahre Tränenströme in die Stofftaschentücher flossen.

Apropos Fließen, das monumentale Liebesepos der 90er, "Titanic", ist richtungsweisend - zwar lediglich Platz 37 für Teenieschwarm Leo und seine propere Kate, dafür aber eine wichtige Gemeinsamkeit mit den Top Ten: In nur drei der zehn schönsten Liebesfilme aller Zeiten kriegen sich Männlein und Weiblein - sieben mal bleibt die Liebe unerfüllt.

Klar, wenn jeder Topf gleich sein Deckelchen findet, wer schaut dann noch Liebesfilme?

Boris Sunjic


Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:<br />Vivien Leigh und Clark Gable in<br />&quot;Vom Winde verweht&quot;

Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:
Vivien Leigh und Clark Gable in
"Vom Winde verweht"

Die 100 populärsten Liebesfilme:

Quelle: American Film Institute

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