Veröffentlicht am 27.02.2014
Philomena Großbritannien 2013
Philomena Kinostart 27.02.2014, Großbritannien 2013
  • Philomena / Dame Judi Dench

  • Philomena / Set / Stephen Frears

  • Philomena / Dame Judi Dench

  • Philomena

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  • Philomena / Set / Stephen Frears

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  • Philomena

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Philomena - Filmplakat

Wunderbare Tragikomödie um eine Frau, die sich 50 Jahre nachdem sie gezwungen wurde, ihr Baby adoptieren zu lassen, zusammen mit einem Journalisten auf die Suche nach ihrem Sohn macht.

4 Filmbewertungen
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5/5
Bereits im Kino seit 0 0 6 Monaten Filmstart: 27.02.2014
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Filmkritik zu Philomena

Philomena ist eine lebenlustige Frau aus einfachen irischen Verhältnissen. Am 50. Geburtstag ihres Sohnes offenbart sie ihrer Tochter ein lang gehütetes Geheimnis. Als junges Mädchen bekam sie ein Baby. Die Nonnen, in deren Obhut ihr Vater sie abgeschoben hatte, zwangen sie, es zur Adoption freizugeben. Ihr größter Wunsch ist, zu wissen, ob ihr Kind ein gutes Leben führt. Philomenas Tochter bittet den zynischen Fernsehjournalisten Martin Sixsmith, ihrer Mutter bei der Suche nach dem verlorenen Sohn zu helfen ... Regisseur Stephen Frears kehrt mit der Tragikomödie zur Hochform von "Die Queen" zurück. Charmant inszeniert er ein brisantes Thema, in dem die Balance zwischen Tragik und Komik stimmt, Judi Dench und Steve Coogan sich als gegensätzliche Typen perfekt ergänzen.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Philomena

Philomena Lee ist eine resolute, lebenlustige Frau aus einfachen, irischen Verhältnissen. Am 50. Geburtstag ihres Sohnes offenbart sie ihrer Tochter ein lang gehütetes Geheimnis. Als junges Mädchen bekam sie ein Baby. Die Nonnen, in deren Obhut ihr Vater sie abgeschoben hatte, zwangen sie, es zur Adoption freizugeben. Ihr größter Wunsch ist es, zu wissen, ob er ein gutes Leben führt. Philomenas Tochter bittet den zynischen Fernsehjournalisten Martin Sixsmith, ihrer Mutter bei der Suche nach dem verlorenen Sohn zu helfen.



Philomena Lee ist eine resolute, lebenslustige Frau aus einfachen, irischen Verhältnissen. Am 50. Geburtstag ihres Sohnes offenbart sie ihrer Tochter ein lang gehütetes Geheimnis. Als junges Mädchen bekam sie ein Baby. Die Nonnen, in deren Obhut ihr Vater sie abgeschoben hatte, zwangen sie, es zur Adoption freizugeben. Ihr größter Wunsch ist es, zu wissen, ob er ein gutes Leben führt. Philomenas Tochter bittet den zynischen Fernsehjournalisten Martin Sixsmith, ihrer Mutter bei der Suche nach dem verlorenen Sohn zu helfen.



50 Jahre, nachdem sie gezwungen wurde, ihr Baby zur Adoption freizugeben, macht sich eine Frau mit einem Journalisten auf die Suche. Gelungene Tragikomödie , die eine erschütternde Geschichte mit viel Herz erzählt.



Prädikat besonders wertvoll

Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Prädikat: Besonders wertvollMartin Sixsmith hat gerade seinen Job als Korrespondent bei der BBC verloren. Er ist depressiv und ohne Perspektive. Da tritt eine Frau auf ihn zu und bittet ihn, über die Geschichte ihrer Mutter Philomena zu berichten. Als junges Mädchen im Irland der 1950er Jahre wurde Philomena schwanger. Abgeschoben von ihren Eltern, brachte sie ihren Sohn in einem Kloster zur Welt. Eines Tages wurde ihr Sohn einfach abgeholt. Von einem reichen amerikanischen Ehepaar. Nie mehr hat Philomena etwas von ihrem Kind gehört. Das Kloster verweigert jede Auskunft, niemand will ihr helfen. Außer Martin, der an der Story interessiert ist. Gemeinsam mit Philomena reist er nach Amerika, um ihren Sohn ausfindig zu machen. Und ihre Geschichte zu erzählen, die kein Einzelfall war. Der neue Film von Stephen Frears basiert auf der wahren Geschichte der Philomena Lee und behandelt ein wichtiges und schockierendes Thema mit spielerischer und zuweilen hinreißend witziger Leichtigkeit. Unzählige junge Frauen wurden in Irland hinter Klostermauern versteckt, um die Schande der "ungewollten" Kinder zu verbergen. Dass die Mütter ihre Kinder für immer und ohne jede Chance auf ein Wiedersehen verloren, ist eine der tragischen Wahrheiten des Films. Doch dank der starken Figuren und der kongenialen Besetzung gelingt es Frears, auch eine Geschichte über Mut, Stärke und die Möglichkeit der Vergebung zu erzählen. Steve Coogan, der den Film produzierte und das Drehbuch mitverfasste, überzeugt als lakonischer Journalist, für den zunächst nur die Story zählt, und dem nach und nach das ganze Ausmaß an Kirchenverfehlungen klar wird. Herz und Seele des Films ist Judi Dench, die Philomena mit Mutterwitz, einer überwältigenden Herzensgüte und Wärme spielt. Frears überhöht sie nicht, zeigt aber immer die Größe und Stärke dieser Frau. Es gelingt ihm, Philomena und andere Frauen mit ähnlichem Schicksal mit diesem warmen und sensibel erzähltem Film zu würdigen. Vier Oscar[r]-Nominierungen, darunter als "Bester Film" und für Judi Dench als "Beste Hauptdarstellerin" zeugen von großer Anerkennung für Frears' Werk.

Jurybegründung:

Die Geschichte ist wahr, und gerade deshalb kann man die Drehbuchautoren Steve Coogan und Jeff Pope gar nicht genug für ihre Arbeit loben. Denn es gelingt ihnen, in einem angenehm natürlichen Fluss die beiden Erzählstränge von PHILOMENA zu verbinden. Da ist zum einen die Suche einer älteren Frau nach ihrem Sohn, den irische Nonnen ihr wegnahmen, als sie ein junges Mädchen war, und an eine reiche amerikanische Familie verkauft haben. Und es geht um die Verbindung dieser irischen Frau aus einfachen Verhältnissen zu einem renommierten britischen Fernsehjournalisten, der erst nur zögerlich ihre "human interest story" schreiben will, sich im Laufe der Recherche aber immer mehr seiner Mitreisenden gegenüber öffnet. Beiden Aspekten wird etwa gleichviel Gewicht beigemessen, und dabei entsteht eine feine Balance zwischen dem traurigen Familiendrama und der eher heiteren Buddy-Story. Die Komik entsteht dabei aus den Missverständnissen, die entstehen, weil die beiden Protagonisten so unterschiedlichen sozialen Schichten entstammen. Es ist sehr britisch, wenn diese Unterschiede hier zwar ironisch hinterfragt, aber dadurch im Grunde auch festgeschrieben werden. Witzig ist die Fallhöhe auch, weil Dame(!) Judi Dench diese Philomena Lee spielt. Bekannt durch Filmfiguren, wie beispielsweis Queen Victoria, die eher höheren Klassen zugehören, spielt sie diese irische Lady, die ihre Kitschromane liebt und immer gerne zugreift, wenn es etwas umsonst gibt, mit der gleichen Intensität, Würde und Komplexität. Coogan der sich sehr für die Verfilmung des Buches engagierte, mit am Drehbuch schrieb und als Produzent daran arbeitete, ist sonst eher ein temperamentvoller Schauspieler. Hier nimmt er sich sehr zurück und ist gerade deshalb so gut wie selten. Den Kern der intimen, kleinen Geschichte bildet ein großer Skandal. Hier wird auch davon erzählt, wie mittelalterlich die katholische Kirche noch vor wenigen Jahrzehnten in Irland mit wehrlosen jungen Frauen umgegangen ist, und wieviel Kaltherzigkeit auch heute noch den Opfern entgegenschlägt. Da wird nichts beschönigt, und auch wenn Philomena am Ende die menschliche Größe hat, zu verzeihen, ist dies ein Film, der zornig macht.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Originaltitel Philomena
OV Ja
OmU Ja
Genre Drama / Komödie
Filmpreis -
USA-Start 22.11.2013
Kinostart (D) 27.02.2014
Besucher (D) 348.515
Einspielergebnis (D) € 2.398.110
Bes. (EDI) 348.515
Bes. (FFA) 209.141
FSK ab 6 Jahre
WWW -
Cast & Crew in Philomena
Regisseur Stephen Frears Künstlerporträt 810384 Stephen Frears / 70. Internationale Filmfestspiele Venedig 2013 Regisseur © Kurt Krieger
Darsteller Dame Judi Dench Künstlerporträt 810330 Dame Judi Dench / 70. Internationale Filmfestspiele Venedig 2013 Philomena Lee © Kurt Krieger
Darsteller Steve Coogan Künstlerporträt 810388 Steve Coogan / 70. Internationale Filmfestspiele Venedig 2013 Martin Sixsmith © Kurt Krieger
Darsteller Sophie Kennedy Clark Philomena, jung
Darsteller Anna Maxwell Martin Jane
Darsteller Ruth McCabe Schwester Barbara
Darsteller Kate Fleetwood Schwester Hildegarde
Darsteller Peter Hermann Pete Olsson
Darsteller Mare Winningham Mary
Drehbuch Steve Coogan Künstlerporträt 810388 Steve Coogan / 70. Internationale Filmfestspiele Venedig 2013 Drehbuch © Kurt Krieger
Weitere Darsteller
Drehbuch
Produzent
Ausf. Produzent
Buchvorlage
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Musik
Kostüme
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