Originaltitel: Pat Garrett and Billy the Kid
USA 1973
James Coburn
Kris Kristofferson
Bob Dylan
Regie: Sam Peckinpah
Verleih: MGM
1881. Fort Sumner, New Mexico. Outlaw Billy the Kid ignoriert die Warnung seines alten Freundes und ergibt sich Tage später dem jetzt Sheriff von Lincoln County gewordenen Pat Garrett. Billy entkommt aus dem Gefängnis, stellt seine alte Bande zusammen und stiehlt Vieh von Großrancher Chisum. Garrett jagt Billy im Auftrag des Gouverneurs und der Viehzüchtervereinigung. Billy will nach Mexiko gehen, kehrt nach Fort Sumner zurück, wo er verraten und nachts von dem auf ihn wartenden Garrett erschossen wird.

Meisterhafte Reflexion über Freundschaft, Loyalität, Verrat, Fatalismus, Vater-Sohn-Konflikte, die Grenze und Rituale des Western. Billy und Garrett sind ambivalente Charaktere und anachronistische Helden in grandios komponierten Situationen, die Endzeitstimmung tragen. Berühmt die Musik von Bob Dylan ("Knockin'on Heaven's Door"). Kris Kristofferson ist Billy als Störenfried und Hippie, James Coburn pragmatisch desillusionierter Garrett. Der Film wurde 1991 mit den 16 gekürzten Minuten restauriert.
| Darsteller: | James Coburn | als Sheriff Pat Garrett | |
|---|---|---|---|
| Kris Kristofferson | als Billy the Kid | ||
| Bob Dylan | als Alias | ||
| Jason Robards | als Gov. Lew Wallace | ||
| Jack Elam | als Alamosa Bill | ||
| Katy Jurado | als Mrs. Baker | ||
| Richard Jaeckel | als Sheriff Kip McKinney | ||
| Chill Wills | als Lemuel | ||
| R. G. Armstrong | als Deputy Sheriff Bob Ollinger | ||
| Luke Askew | als Eno | ||
| John Beck | als John W. Poe | ||
| Richard Bright | als Holly | ||
| Rita Coolidge | als Maria | ||
| Regie: | Sam Peckinpah | ||
| Drehbuch: | Rudy Wurlitzer | ||
| Produzent: | Gordon Carroll | ||
| Kamera: | John Coquillon | ||
| Musik: | Bob Dylan | ||
Im Alter von 74 Jahren erlag der unverwüstlich erscheinende Hollywood-Haudegen James Coburn am Montag den Folgen eines Herzanfalls.
Der am 31. August 1928 geborene Coburn war einer der größten Westerndarsteller, der sich mit drei Filmen des Genres unsterblich machte: John Sturges' "Die glorreichen Sieben", der ihm 1960 den Druchbruch bescherte, Sam Peckinpahs "Pat Garrett jagt Billy the Kid" und Sergio Leones "Todesmelodie".
Weitere Paraderollen hatte er in "Gesprengte Ketten", "700 Meilen westwärts", "Sierra Charriba" und "Steiner - Das Eiserne Kreuz" sowie als amerikanische Antwort auf James Bond in den lakonischen Derek-Flint-Filmen.
Eine späte Ehre wurde dem Rauhbein Coburn 1998 zuteil, als er für seine Leistung in Paul Schraders "Der Gejagte" einen Oscar als bester Nebendarsteller in Empfang nehmen durfte. Aktuell ist James Coburn in "Snowdogs - Acht Helden auf vier Pfoten", einem seiner letzten Filme, im Kino zu sehen.
Einer der größten Western-Darsteller aller Zeiten, schrieb sich James Coburn mit drei Rollen in die Filmgeschichte ein: Er war der Messerwerfer...
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