Originaltitel: A Thousand Words
USA 2012
Eddie Murphy
Kerry Washington
Emanuel Ragsdale
Regie: Brian Robbins
Verleih: Paramount
Der Erfolg von Literaturagent Jack beruht darauf alle in Grund und Boden reden zu können. Gleichzeitig ist er völlig selbstbezogen und auch großen und kleinen Lügen nicht abgeneigt. Dadurch verärgert er den New Age Guru Dr. Sinja, der ihm durch einen magischen Baum mit 1000 Blättern eine Lebenslektion erteilt. Für jedes Wort, das Jack spricht, verliert der Baum ein Blatt und sobald alle ab sind, ist auch Jacks Lebenszeit abgelaufen. Dies zwingt den Egozentriker still zu sein und in sich selbst zu kehren.

Fantasy-angereicherte Familienkomödie mit Eddie Murphy als überheblichem Literarturagenten, der von einem spirituellen Guru verwunschen wird seine Klappe halten zu müssen.
Da Murphys überdrehte Quasselkünste ohne Punkt und Komma mit zu seinen größten Stärken als Komiker zählen, ist die Aussicht, dass er für lange Strecken stumm bleiben wird, auf Anhieb nicht sonderlich verheißend. Dies mag mit einer der Gründe gewesen sein, weshalb die bereits 2008 fertiggestellte Selbstverbesserungs-Fantasy erst jetzt in die Kinos kommt. Für den Star von Megahits wie "Beverly Hills Cop" und "Der verrückte Professor" stellt dies die dritte Zusammenarbeit mit Regisseur Brian Robbins dar. Ihre erste Komödie "Norbit" (2007) war ein solider Hit, doch darauf folgte ein Jahr später der Flop "Mensch, Dave!". Für ihre jüngste Kollaboration wurde "Bruce Allmächtig"-Drehbuchautor Steve Koren verpflichtet, die Story um den selbstsüchtigen Hollywood-Literaturagenten Jack McCall zu verfassen.
Der Erfolg von Literaturagent beruht darauf alle in Grund und Boden reden zu können. Gleichzeitig ist er völlig selbstbezogen und auch großen und kleinen Lügen nicht abgeneigt, falls ihm dies einen Vorteil bringt. Dadurch verärgert er den New Age Guru Dr. Sinja (ein sympathischer Cliff Curtis macht hier eindeutig auf Selbsthilfe-Guru Deepak Chopra), der ihm eine ungewöhnliche Lebenslektion erteilt. Dr. Sinja verursacht, dass in Jacks Garten plötzlich ein magischer Bodhi-Baum aus der Erde sprießt, an dem 1000 Blätter hängen. Für jedes Wort, das Jack spricht, verliert der Baum ein Blatt und sobald alle ab sind, ist auch Jacks Lebenszeit abgelaufen. Dies zwingt den Egozentriker still zu sein und nach allerlei albernen Aufruhr, in sich selbst zu kehren. Jack erkennt seine Fehler und mausert sich zu einem besseren Menschen.
Nachdem sich Murphy zuerst noch verbal austoben darf, verbringt er den Großteil des Films sich mit wilden Gesten und Grunzlauten zu verständigen. Damit kann er einige Lacher verbuchen, doch Clark Duke als sein lange leidender Assistent stiehlt ihm mit seiner linkisch-naiven Art als rebellierender Nerd mehrfach die Show. In weiteren Nebenrollen sind Kerry Washington als Jacks geplagte Ehefrau und Ruby Dee als seine unter Alzheimer leidende Mutter zu sehen. Beide Figuren nehmen jedoch kaum Gewicht ein. Optisch und akustisch gestaltet sich die Produktion konventionell souverän. Ebenfalls ohne Überraschungen fällt die Auflösung aus, die eine positive Endnote anschlägt. ara.
| Darsteller: | Eddie Murphy | als Jack McCall | |
|---|---|---|---|
| Kerry Washington | als Caroline McCall | ||
| Emanuel Ragsdale | als Tyler McCall | ||
| Allison Janney | als Samantha Davis | ||
| Clark Duke | als Aaron Wiseberger | ||
| Philip Pavel | als entusiastischer Vater | ||
| Jackie Geary | |||
| Terence Bernie Hines | |||
| Rob Evors | |||
| Regie: | Brian Robbins | ||
| Drehbuch: | Steven Wayne Koren | ||
| Produzent: | Brian Robbins | ||
| Nicolas Cage | |||
| Alain Chabat | |||
| Stephanie Danan | |||
| Ausf. Produzent: | Jane Bartelme | ||
| Steven Wayne Koren | |||
| Schnitt: | Ned Bastille | ||
| Produktionsdesign: | Clay A. Griffith | ||
| Casting: | Juel Bestrop | ||
| Seth Yanklewitz | |||
Eddie Murphy präsentiert die Oscars? Warum eigentlich nicht? Zumindest würde den ehemaligen Stand Up-Comedian kein Zwischenfall aus der Rolle bringen.
Am morgigen Dienstag will Oscarproduzent Brett Ratner dem Präsidenten der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Tom Sherak seinen Wunschkandidaten als Moderator der kommenden Oscar-Verleihung vorstellen. Gut informierte Quellen in Hollywood wollen erfahren haben, dass es sich dabei um Eddie Murphy handelt. Angeblich habe auch Murphy bereits "Interesse bekundet". Der afroamerikanische Komiker würde damit zum ersten Mal durch die wichtigste Film-Gala führen.
Ratner hat einen guten Draht zu Murphy seitdem Murphy für Ratner für die Action-Komödie "Aushilfsgangster" vor der Kamera stand, der im November in die Kinos kommt. Mit der Tragikomödie "A Thousand Words" startet ein weiterer Eddie-Murphy-Film im Vorfeld der Oscarverleihung - was dem Oscarhost zusätzliche Aufmerksamkeit bescheren würde.
Murphy war 2006 als Bester Nebendarsteller für "Dreamgirls" für den Oscar nominiert gewesen, war jedoch Alan Arkin ("Little Miss Sunshine") unterlegen - angeblich hat ihn sein Auftritt in dem derbhumorigen "Norbit" kurz vor der Oscarverleihung Sympathien bei den Academy-Mitgliedern gekostet.
Jüngst hatte eine Bemerkung von Billy Crystal, er könne sich vorstellen, die Oscars ein weiteres Mal zu moderieren, für eine kleine Hysterie in Hollywood gesorgt - Crystal gilt als beliebtester Oscar-Host. Möglich, dass die Produzenten Ratner und Don Mischer ihn zumindest wieder mit einem längeren Gast-Auftritt in die Show einbauen, falls Murphy die Oscars moderierten sollte.
Einer der populärsten Filmkomiker seit Charlie Chaplin und neben Bill Cosby einer der schwarzen Superstars, die Vorbild für die Generation um...
Film der Woche: Als selbstherrlicher General Aladeen stellt Sacha Baron "Borat" Cohen lustvoll New York auf den Kopf - und reitet urkomische Attacken gegen alle Tabus
Filme der Woche: Skurrile Liebeskomödie mit Ewan McGregor, 10.000 Lachsen in der Wüste - und einem Herz an der Angel
Cops der Woche: Die Kultserie als grandiose Action-Comedy mit Jonah Hill und Channing Tatum.
Komödie der Woche: Sönke Wortmanns Filmspass um eine (Alp-)Traumhochzeit – aus der Sicht des videofilmenden Kumpels