Eddie Murphy als windiger Literaturagent, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt - bis ihm ein Guru zur Rache für eine Lüge noch tausend Worte gibt, bis er stirbt. http://images.kino.de/flbilder/max12/auto12/auto19/12190336/b150x150.jpg Noch tausend Worte

Filmdetails

Noch tausend Worte

Eddie Murphy als windiger Literaturagent, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt - bis ihm ein Guru zur Rache für eine Lüge noch tausend Worte gibt, bis er stirbt.


Noch tausend Worte
Start: 28.06.2012

Originaltitel: A Thousand Words

Komödie / Drama

USA 2012
Laufzeit: 92 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Eddie Murphy
Kerry Washington
Emanuel Ragsdale

Regie: Brian Robbins
Verleih: Paramount

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Inhalt

Der Erfolg von Literaturagent Jack beruht darauf alle in Grund und Boden reden zu können. Gleichzeitig ist er völlig selbstbezogen und auch großen und kleinen Lügen nicht abgeneigt. Dadurch verärgert er den New Age Guru Dr. Sinja, der ihm durch einen magischen Baum mit 1000 Blättern eine Lebenslektion erteilt. Für jedes Wort, das Jack spricht, verliert der Baum ein Blatt und sobald alle ab sind, ist auch Jacks Lebenszeit abgelaufen. Dies zwingt den Egozentriker still zu sein und in sich selbst zu kehren.


Kritik

Noch tausend Worte

Fantasy-angereicherte Familienkomödie mit Eddie Murphy als überheblichem Literarturagenten, der von einem spirituellen Guru verwunschen wird seine Klappe halten zu müssen.

Da Murphys überdrehte Quasselkünste ohne Punkt und Komma mit zu seinen größten Stärken als Komiker zählen, ist die Aussicht, dass er für lange Strecken stumm bleiben wird, auf Anhieb nicht sonderlich verheißend. Dies mag mit einer der Gründe gewesen sein, weshalb die bereits 2008 fertiggestellte Selbstverbesserungs-Fantasy erst jetzt in die Kinos kommt. Für den Star von Megahits wie "Beverly Hills Cop" und "Der verrückte Professor" stellt dies die dritte Zusammenarbeit mit Regisseur Brian Robbins dar. Ihre erste Komödie "Norbit" (2007) war ein solider Hit, doch darauf folgte ein Jahr später der Flop "Mensch, Dave!". Für ihre jüngste Kollaboration wurde "Bruce Allmächtig"-Drehbuchautor Steve Koren verpflichtet, die Story um den selbstsüchtigen Hollywood-Literaturagenten Jack McCall zu verfassen.

Der Erfolg von Literaturagent beruht darauf alle in Grund und Boden reden zu können. Gleichzeitig ist er völlig selbstbezogen und auch großen und kleinen Lügen nicht abgeneigt, falls ihm dies einen Vorteil bringt. Dadurch verärgert er den New Age Guru Dr. Sinja (ein sympathischer Cliff Curtis macht hier eindeutig auf Selbsthilfe-Guru Deepak Chopra), der ihm eine ungewöhnliche Lebenslektion erteilt. Dr. Sinja verursacht, dass in Jacks Garten plötzlich ein magischer Bodhi-Baum aus der Erde sprießt, an dem 1000 Blätter hängen. Für jedes Wort, das Jack spricht, verliert der Baum ein Blatt und sobald alle ab sind, ist auch Jacks Lebenszeit abgelaufen. Dies zwingt den Egozentriker still zu sein und nach allerlei albernen Aufruhr, in sich selbst zu kehren. Jack erkennt seine Fehler und mausert sich zu einem besseren Menschen.

Nachdem sich Murphy zuerst noch verbal austoben darf, verbringt er den Großteil des Films sich mit wilden Gesten und Grunzlauten zu verständigen. Damit kann er einige Lacher verbuchen, doch Clark Duke als sein lange leidender Assistent stiehlt ihm mit seiner linkisch-naiven Art als rebellierender Nerd mehrfach die Show. In weiteren Nebenrollen sind Kerry Washington als Jacks geplagte Ehefrau und Ruby Dee als seine unter Alzheimer leidende Mutter zu sehen. Beide Figuren nehmen jedoch kaum Gewicht ein. Optisch und akustisch gestaltet sich die Produktion konventionell souverän. Ebenfalls ohne Überraschungen fällt die Auflösung aus, die eine positive Endnote anschlägt. ara.

Noch tausend Worte

Darsteller:  Eddie Murphy   als Jack McCall
  Kerry Washington   als Caroline McCall
  Emanuel Ragsdale   als Tyler McCall
  Allison Janney   als Samantha Davis
  Clark Duke   als Aaron Wiseberger
  Philip Pavel   als entusiastischer Vater
  Jackie Geary  
  Terence Bernie Hines  
  Rob Evors  
 
Regie:  Brian Robbins  
Drehbuch:  Steven Wayne Koren  
Produzent:  Brian Robbins  
  Nicolas Cage  
  Alain Chabat  
  Stephanie Danan  
Ausf. Produzent:  Jane Bartelme  
  Steven Wayne Koren  
Schnitt:  Ned Bastille  
Produktionsdesign:  Clay A. Griffith  
Casting:  Juel Bestrop  
  Seth Yanklewitz  

Eddie Murphy neuer Oscar-Host?

Eddie Murphy präsentiert die Oscars? Warum eigentlich nicht? Zumindest würde den ehemaligen Stand Up-Comedian kein Zwischenfall aus der Rolle bringen.

Großansicht Eddie Murphy bei der Oscarverleihung 2007 (Foto: Kurt Krieger)

Eddie Murphy bei der Oscarverleihung 2007 (Foto: Kurt Krieger)

Am morgigen Dienstag will Oscarproduzent Brett Ratner dem Präsidenten der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Tom Sherak seinen Wunschkandidaten als Moderator der kommenden Oscar-Verleihung vorstellen. Gut informierte Quellen in Hollywood wollen erfahren haben, dass es sich dabei um Eddie Murphy handelt. Angeblich habe auch Murphy bereits "Interesse bekundet". Der afroamerikanische Komiker würde damit zum ersten Mal durch die wichtigste Film-Gala führen.

Ratner hat einen guten Draht zu Murphy seitdem Murphy für Ratner für die Action-Komödie "Aushilfsgangster" vor der Kamera stand, der im November in die Kinos kommt. Mit der Tragikomödie "A Thousand Words" startet ein weiterer Eddie-Murphy-Film im Vorfeld der Oscarverleihung - was dem Oscarhost zusätzliche Aufmerksamkeit bescheren würde.

Murphy war 2006 als Bester Nebendarsteller für "Dreamgirls" für den Oscar nominiert gewesen, war jedoch Alan Arkin ("Little Miss Sunshine") unterlegen - angeblich hat ihn sein Auftritt in dem derbhumorigen "Norbit" kurz vor der Oscarverleihung Sympathien bei den Academy-Mitgliedern gekostet.

Jüngst hatte eine Bemerkung von Billy Crystal, er könne sich vorstellen, die Oscars ein weiteres Mal zu moderieren, für eine kleine Hysterie in Hollywood gesorgt - Crystal gilt als beliebtester Oscar-Host. Möglich, dass die Produzenten Ratner und Don Mischer ihn zumindest wieder mit einem längeren Gast-Auftritt in die Show einbauen, falls Murphy die Oscars moderierten sollte.

Star

Eddie Murphy

Einer der populärsten Filmkomiker seit Charlie Chaplin und neben Bill Cosby einer der schwarzen Superstars, die Vorbild für die Generation um...

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