Sensationell besetztes Drama über drei Jugendfreunde, die sich wiedertreffen, als eine ihrer Töchter ermordet wird. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz30/z0330553/b150x150.jpg Mystic River

Filmdetails

Mystic River

Sensationell besetztes Drama über drei Jugendfreunde, die sich wiedertreffen, als eine ihrer Töchter ermordet wird.


Mystic River
Start: 27.11.2003

Drama / Thriller

USA 2003
Laufzeit: 138 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Sean Penn
Tim Robbins
Kevin Bacon

Regie: Clint Eastwood
Verleih: Warner

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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ansturm

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lau

Inhalt

Eine Gewalttat führte einst dazu, dass sich die Wege von Jimmy Marcus (Sean Penn), Sean Devine (Kevin Bacon) and Dave Boyle (Tim Robbins) trennten. Nun führt eine weitere Gewalttat die Freunde Jahre später wieder zusammen. Jimmys älteste Tochter Katie ist ermordet worden. Der nunmehr in bürgerlichen Bahnen lebende Ex-Knacki sinnt auf Blutrache. Wie es der Zufall will, ist ausgerechnet sein alter Kumpel Sean als Detective für diesen Fall verantwortlich. Als Sean verstörende Spuren sichert, werden Dämonen der Vergangenheit lebendig.

Fesselndes American-Gothic-Drama mit sehenswerter Starbesetzung und einem nach bestem Weinprinzip gereiften Autorenfilmer Clint Eastwood hinter der Kamera. Es gibt ihn noch, den großen, erwachsenen Hollywood-Film, und wie so oft hält er geradewegs Oscar-Kurs.


Kritik

Sensationell besetztes Drama über drei Jugendfreunde, die sich wiedertreffen, als eine ihrer Töchter ermordet wird.

Großansicht Sean Penn und Kevin Bacon in einem Drama um Freundschaft und Verlust (Foto: Warner)

Sean Penn und Kevin Bacon in einem Drama um Freundschaft und Verlust (Foto: Warner)

Beim Spielen werden der taffe Jimmy, der unbedarfte Sean und der unauffällige Davey von zwei Männern unterbrochen, die sich als Polizisten ausgeben, sich jedoch als Kinderschänder erweisen und Davey entführen. Erst nach vier Tagen unsäglicher Pein kann er entkommen.

30 Jahre später leiden immer noch alle drei unter den Erlebnissen von einst: Jimmy ist ein harter Kerl geworden, der nach zweijährigem Knastaufenthalt als Besitzer eines kleinen Ladens den Ball flach hält und mit der bestimmten Annabeth zwei Töchter hat.

Den permanent verunsicherten Davey lässt das Martyrium von einst nicht los - trotz glücklicher Ehe mit der Cousine von Jimmys Ehefrau und einem gemeinsamen Sohn machen ihm die Dämonen schwer zu schaffen.

Großansicht Nach Jahren trifft man sich auf der Straße wieder (Foto: Warner)

Nach Jahren trifft man sich auf der Straße wieder (Foto: Warner)

Verbrechen verbindet

Als Unbekannte bei der Polizei ein Verbrechen melden, tritt auch Sean wieder in ihr Leben: Er ist mittlerweile Cop und hat den Fall übernommen. Opfer des gemeldeten Verbrechens ist ausgerechnet Jimmys älteste Tochter, die brutal getötet wurde. Als er auf verstörende Hinweise stößt, muss er außerdem Jimmys Wut und Rachedurst unter Kontrolle bringen.

Mit einem sensationellen Ensemble angeführt von Sean Penn, Tim Robbins, die beide für ihre Rolle den Oscar erhielten, Kevin Bacon, Laurence Fishburne und einer so spannenden wie sensiblen Inszenierung meldet sich Clint Eastwood nach dem Thriller "Blood Work" als Regisseur eines tragischen Dramas über Verlust, Vergeltung und Freundschaft zurück, das auf einem Roman von Dennis Lehane basiert. Clint Eastwood beweist einmal mehr, dass er zu den Größten seines Faches gehört.

Mystic River

Darsteller:  Sean Penn   als Jimmy Markum
  Tim Robbins   als Dave Boyle
  Kevin Bacon   als Sean Devine
  Laurence Fishburne   als Whitey Powers
  Marcia Gay Harden   als Celeste Boyle
  Laura Linney   als Annabeth Markum
  Kevin Chapman   als Val Savage
  Tom Guiry   als Brendan Harris
  Emmy Rossum   als Katie Markum
  Spencer Treat Clark   als Silent Ray Harris
  Andrew Mackin   als John O'Shea
  Adam Nelson   als Nick Savage
  Robert Wahlberg   als Kevin Savage
  Jenny O'Hara   als Esther Harris
  John Doman   als Fahrer
  Cameron Bowen   als Dave, jung
  Jason Kelly   als Jimmy, jung
  Connor Paolo   als Sean, jung
  Miles Herter   als Seans Vater
  Cayden Boyd   als Michael Boyle
 
Regie:  Clint Eastwood  
Drehbuch:  Brian Helgeland  
Produzent:  Clint Eastwood  
  Judie Hoyt  
  Robert Lorenz  
Ausf. Produzent:  Bruce Berman  
Buchvorlage:  Dennis Lehane  
Kamera:  Tom Stern  
Schnitt:  Joel Cox  
Musik:  Clint Eastwood  
Produktionsdesign:  Henry Bumstead  
  Jack G. Taylor Jr.  
Kostüme:  Deborah Hopper  
Ton:  Walt Martin  
Casting:  Phyllis Huffman  

Sean Penn drohen 18 Monate Haft

Schauspielen scheint dem Mimen mit dem Händchen für schwierige Charakterrollen in die Wiege gelegt. Selbstbeherrschung nicht.

Großansicht Sean Penn: Oscar - ja, Friedensnobelpreis - nein. "Wenn der Pressefuzzi noch einen Schritt näher kommt, kriegt er ihn über den Schädel (Foto: Kurt Krieger)

Sean Penn: Oscar - ja, Friedensnobelpreis - nein. "Wenn der Pressefuzzi noch einen Schritt näher kommt, kriegt er ihn über den Schädel (Foto: Kurt Krieger)

Nebst exzellenter Leistungen vor der Kamera - die ihm bisher nicht umsonst für "Milk" und "Mystic River" zwei Oscars eingebracht haben - ist Sean Penn vor allem für zwei Dinge bekannt: Notorisches Fremdgehen und schnelle Fäuste. Nachdem ersteres nicht strafbar ist und ihn bislang lediglich seine letzte Ehe gekostet hat, bringen zweitere ihn jetzt vermutlich in ernste Schwierigkeiten. Denn das ehemalige Enfant Terrible Hollywoods muss sich am 22. März vor Gericht dafür verantworten, einen Paparazzo mit Tritten und Schlägen die Freude an der Berufsausübung genommen zu haben.

Das kommt in Schauspielerkreisen zwar immer wieder vor. Nur achten die meisten seiner Kollegen bei solchen Ausrutschern darauf, dass während ihrer Attacken keine Kameras mitlaufen. Penn leider nicht - und so konnte der Kameramann eines Internetdienstes dessen Übergriffe live und in Farbe mitschneiden. Herunterspielen oder Vertuschen ist diesmal also nicht.

Richter haben keine Grund zur Milde für Sean Penn

Normalerweise drücken Richter bei solchen Vergehen gerne mal alle Augen zu - wohl wissend, dass skrupellose Berufspaparazzi vermutlich auch Mahatma Gandhi in einen paranoiden Tobsüchtigen hätten verwandelt können. Nur gehen ihnen bei Sean Penn rapide die Argumente aus: Nicht genug damit, dass der mittlerweile 49jährige in den 80ern aus Presse-Prügeln fast schon ein Hobby gemacht hat. Auch Statisten kamen schon mal in Reichweite seiner Fäuste - ganz zu schweigen von Ex-Ehefrau Madonna, die ihn auch schon wegen häuslicher Gewalt vor den Kadi zerrte.

Bis zu 18 Monate Haft drohen dem Streithahn nun, sollte das Gericht den Wutausbrüchen ein Ende setzen wollen. Allerdings ist selbst dann die Nachhaltigkeit der Disziplinarmaßnahme zu bezweifeln. Schließlich hatte Penn schon einmal wegen Handgreiflichkeiten 33 Tage im Gefängnis logiert - wenn auch vor über 20 Jahren. Aber vielleicht führt ja eine großzügigere Dosis im gereifteren Alter zum erwünschten Gewaltverzicht.

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Sean Penn

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