Michelle Williams
Eddie Redmayne
Kenneth Branagh
Regie: Simon Curtis
Verleih: Ascot Elite (24 Bilder)
Marilyn Monroe fühlt sich 1957 in England bei den Dreharbeiten zu "Der Prinz und die Tänzerin" missverstanden und nicht akzeptiert. Als ihr Gatte, der Dramatiker Arthur Miller, während der Flitterwochen nach Amerika reisen muss, findet sie im dritten Produktionsassistenten einen Verbündeten, Vertrauten und Verliebten. Mit ihm verbringt sie eine emotionsgeladene Woche, erkundet das kulturelle England und darf ein Stück kindlicher Träume ausleben, bis sie wieder als Sexsymbol in die Celebrity-Welt zurückkehrt.

Michelle Williams als Hollywood-Ikone zwischen sexy Star, verwundbarer Persönlichkeit und um Anerkennung kämpfende Aktrice.
Es ist zuallererst Michelle Williams, die nach "Brokeback Mountain" und "Blue Valentine" erneut mit einer sensationellen Performance die Leinwand zum Glühen bringt. Sie spielt nicht Marilyn, sie ist Marilyn in der amüsanten Verfilmung der Memoiren von Colin Clark, 1957 dritter Produktionsassistent bei "Der Prinz und die Tänzerin". Unter der Regie von Sir Laurence Olivier, gleichzeitig auch ihr Ko-Darsteller, steht Marilyn Monroe erstmals in England vor der Kamera. Auf sehr komische, dann wieder sehr tragische Weise reflektiert Simon Curtis biographisch angehauchtes Drama die Ambivalenz zwischen dem sinnlichen Celebrity-Konstrukt und der verwundbaren und unsicheren Frau, die den Spagat zwischen äußerem Glamour und inneren Ängsten nur mühsam schafft und dennoch ihre Träume leben will. Am Set fühlt sich die ständig verspätete Schauspielerin vom fordernden und auf Pünktlichkeit bedachten Olivier (Kenneth Branagh in einer Mischung aus Tyrann und klassischem Künstler) überfordert, als dann noch ihr frisch angetrauter Gatte, der Dramatiker Arthur Miller nach Amerika zurückfährt, wird der junge Colin ihr Vertrauter, Fremdenführer und Beschützer.
Der Film basiert auf den 40 Jahre später veröffentlichten Tagebüchern des Filmemachers Colin Clark, in deren erster Fassung eine Woche fehlte, genau diese emotionsgeladene Woche mit Marilyn. Die folgte als spätere Memoiren-Fortsetzung. Ob die Geschichte nun der Realität entspricht oder der Fantasie eines damals 23-Jährigen, ob es wirklich bei platonischer Liebe blieb oder nicht, ist egal. Sie könnte wahr sein, das sollte genügen. Die Monroe fühlte sich allein gelassen und missverstanden, brauchte einen Verbündeten, der sie bewunderte und aufbaute, ihr Aufmerksamkeit schenkte.
Eddie Redmayne spielt den Bohemien, Aristokraten und selbstbewussten jungen Mann in einer erotischen Spannung, die in der Schwebe bleibt. Williams gelingt es, alle drei Seiten der Monroe authentisch zu verkörpern und zu verweben - das verlorene kleine Mädchen, das in kindliches Verhalten flüchtet, der provozierende sexy Superstar, der dem Publikum als Projektionsfläche dient und die nicht sehr geübte Schauspielerin, die mit dem method acting kämpft. Nostalgisch und herzzerreißend schön. mk.
| Darsteller: | Michelle Williams | als Marilyn Monroe | |
|---|---|---|---|
| Eddie Redmayne | als Colin Clark | ||
| Kenneth Branagh | als Sir Laurence Olivier | ||
| Julia Ormond | als Vivien Leigh | ||
| Dougray Scott | als Arthur Miller | ||
| Dame Judi Dench | als Sybil Thorndike | ||
| Dominic Cooper | als Milton Greene | ||
| Emma Watson | als Lucy | ||
| Zoë Wanamaker | als Paula Strasberg | ||
| Toby Jones | als Arthur Jacobs | ||
| Derek Jacobi | als Sir Owen Moreshead | ||
| Philip Jackson | als Roger Smith | ||
| Geraldine Somerville | als Jane Clark | ||
| Regie: | Simon Curtis | ||
| Drehbuch: | Adrian Hodges | ||
| Produzent: | David Parfitt | ||
| Harvey Weinstein | |||
| Koproduzent: | Mark Cooper | ||
| Ausf. Produzent: | Bob Weinstein | ||
| Jamie Laurenson | |||
| Simon Curtis | |||
| Ivan Mactaggart | |||
| Christine Langan | |||
| Kelly Carmichael | |||
| Buchvorlage: | Colin Clark | ||
| Kamera: | Ben Smithard | ||
| Schnitt: | Adam Recht | ||
| Musik: | Conrad Pope | ||
| Produktionsdesign: | Donal Woods | ||
| Kostüme: | Jill Taylor | ||
| Casting: | Deborah Aquila | ||
| Tricia Wood | |||
| Nina Gold | |||
Good Bye, Great Britain - jetzt kommt Hollywood!
Die guten alten "Harry Potter"-Zeiten hat Emma Watson schon längst hinter sich gelassen. Zuletzt begeisterte sie in "My Week With Marilyn" an der Seite von Michelle Williams. Doch jetzt reißen sich auch die amerikanischen Hollywood-Produktionen um die hübsche Britin. In "The End oft he World" soll sie einen Gastauftritt als sie selbst haben.
Die neue Endzeit-Komödie von Seth Rogen und Evan Goldberg versammelt eine ganze Reihe namhafter Stars vor der Kamera. Im Groben geht es um eine Party im Apartment von James Franco, auf der Gäste wie Jason Segel, Jonah Hill, Jay Baruchel und auch Seth Rogen plötzlich die Apokalypse erleben. Die Dreharbeiten haben bereits begonnen, aber ein paar Celebrities mehr können in einer Story, die in Los Angeles spielt, ja nie schaden.
Genaueres ist bisher noch nicht bekannt, außer dass einige der Stars den Weltuntergang nicht überleben und als eine Art Running Gag einen Auftritt als Leiche absolvieren. Emma Watson hat da vielleicht mehr Glück, denn ihre Vergangenheit als "Harry Potter"-Star könnte in ihre Rolle einfließen. Denn wer sonst könnte die Welt retten, wenn nicht Hermine?
Amerikanische Schauspielerin. Mit Gespür für intelligente Rollen wurde Michelle Williams, nachdem sie sich in der Teenieserie "Dawson...
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