Wer war Marilyn Monroe wirklich? Nach den Memoiren eines Assistenten, der sich beim Dreh in Norma Jean verguckt. Michelle Williams sensationell! http://images.kino.de/flbilder/max12/auto12/auto06/12060543/b150x150.jpg My Week with Marilyn

Filmdetails

My Week with Marilyn

Wer war Marilyn Monroe wirklich? Nach den Memoiren eines Assistenten, der sich beim Dreh in Norma Jean verguckt. Michelle Williams sensationell!


My Week with Marilyn
Start: 19.04.2012

Drama

Großbritannien 2011
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Michelle Williams
Eddie Redmayne
Kenneth Branagh

Regie: Simon Curtis
Verleih: Ascot Elite (24 Bilder)

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Inhalt

Marilyn Monroe fühlt sich 1957 in England bei den Dreharbeiten zu "Der Prinz und die Tänzerin" missverstanden und nicht akzeptiert. Als ihr Gatte, der Dramatiker Arthur Miller, während der Flitterwochen nach Amerika reisen muss, findet sie im dritten Produktionsassistenten einen Verbündeten, Vertrauten und Verliebten. Mit ihm verbringt sie eine emotionsgeladene Woche, erkundet das kulturelle England und darf ein Stück kindlicher Träume ausleben, bis sie wieder als Sexsymbol in die Celebrity-Welt zurückkehrt.


Kritik

My Week with Marilyn

Michelle Williams als Hollywood-Ikone zwischen sexy Star, verwundbarer Persönlichkeit und um Anerkennung kämpfende Aktrice.

Es ist zuallererst Michelle Williams, die nach "Brokeback Mountain" und "Blue Valentine" erneut mit einer sensationellen Performance die Leinwand zum Glühen bringt. Sie spielt nicht Marilyn, sie ist Marilyn in der amüsanten Verfilmung der Memoiren von Colin Clark, 1957 dritter Produktionsassistent bei "Der Prinz und die Tänzerin". Unter der Regie von Sir Laurence Olivier, gleichzeitig auch ihr Ko-Darsteller, steht Marilyn Monroe erstmals in England vor der Kamera. Auf sehr komische, dann wieder sehr tragische Weise reflektiert Simon Curtis biographisch angehauchtes Drama die Ambivalenz zwischen dem sinnlichen Celebrity-Konstrukt und der verwundbaren und unsicheren Frau, die den Spagat zwischen äußerem Glamour und inneren Ängsten nur mühsam schafft und dennoch ihre Träume leben will. Am Set fühlt sich die ständig verspätete Schauspielerin vom fordernden und auf Pünktlichkeit bedachten Olivier (Kenneth Branagh in einer Mischung aus Tyrann und klassischem Künstler) überfordert, als dann noch ihr frisch angetrauter Gatte, der Dramatiker Arthur Miller nach Amerika zurückfährt, wird der junge Colin ihr Vertrauter, Fremdenführer und Beschützer.

Der Film basiert auf den 40 Jahre später veröffentlichten Tagebüchern des Filmemachers Colin Clark, in deren erster Fassung eine Woche fehlte, genau diese emotionsgeladene Woche mit Marilyn. Die folgte als spätere Memoiren-Fortsetzung. Ob die Geschichte nun der Realität entspricht oder der Fantasie eines damals 23-Jährigen, ob es wirklich bei platonischer Liebe blieb oder nicht, ist egal. Sie könnte wahr sein, das sollte genügen. Die Monroe fühlte sich allein gelassen und missverstanden, brauchte einen Verbündeten, der sie bewunderte und aufbaute, ihr Aufmerksamkeit schenkte.

Eddie Redmayne spielt den Bohemien, Aristokraten und selbstbewussten jungen Mann in einer erotischen Spannung, die in der Schwebe bleibt. Williams gelingt es, alle drei Seiten der Monroe authentisch zu verkörpern und zu verweben - das verlorene kleine Mädchen, das in kindliches Verhalten flüchtet, der provozierende sexy Superstar, der dem Publikum als Projektionsfläche dient und die nicht sehr geübte Schauspielerin, die mit dem method acting kämpft. Nostalgisch und herzzerreißend schön. mk.

My Week with Marilyn

Darsteller:  Michelle Williams   als Marilyn Monroe
  Eddie Redmayne   als Colin Clark
  Kenneth Branagh   als Sir Laurence Olivier
  Julia Ormond   als Vivien Leigh
  Dougray Scott   als Arthur Miller
  Dame Judi Dench   als Sybil Thorndike
  Dominic Cooper   als Milton Greene
  Emma Watson   als Lucy
  Zoë Wanamaker   als Paula Strasberg
  Toby Jones   als Arthur Jacobs
  Derek Jacobi   als Sir Owen Moreshead
  Philip Jackson   als Roger Smith
  Geraldine Somerville   als Jane Clark
 
Regie:  Simon Curtis  
Drehbuch:  Adrian Hodges  
Produzent:  David Parfitt  
  Harvey Weinstein  
Koproduzent:  Mark Cooper  
Ausf. Produzent:  Bob Weinstein  
  Jamie Laurenson  
  Simon Curtis  
  Ivan Mactaggart  
  Christine Langan  
  Kelly Carmichael  
Buchvorlage:  Colin Clark  
Kamera:  Ben Smithard  
Schnitt:  Adam Recht  
Musik:  Conrad Pope  
Produktionsdesign:  Donal Woods  
Kostüme:  Jill Taylor  
Casting:  Deborah Aquila  
  Tricia Wood  
  Nina Gold  

Emma Watson erlebt den Weltuntergang

Good Bye, Great Britain - jetzt kommt Hollywood!

Großansicht Alle wollen Emma Watson (Foto: Warner)

Alle wollen Emma Watson (Foto: Warner)

Die guten alten "Harry Potter"-Zeiten hat Emma Watson schon längst hinter sich gelassen. Zuletzt begeisterte sie in "My Week With Marilyn" an der Seite von Michelle Williams. Doch jetzt reißen sich auch die amerikanischen Hollywood-Produktionen um die hübsche Britin. In "The End oft he World" soll sie einen Gastauftritt als sie selbst haben.

Die neue Endzeit-Komödie von Seth Rogen und Evan Goldberg versammelt eine ganze Reihe namhafter Stars vor der Kamera. Im Groben geht es um eine Party im Apartment von James Franco, auf der Gäste wie Jason Segel, Jonah Hill, Jay Baruchel und auch Seth Rogen plötzlich die Apokalypse erleben. Die Dreharbeiten haben bereits begonnen, aber ein paar Celebrities mehr können in einer Story, die in Los Angeles spielt, ja nie schaden.

Emma Watson in ihrem Element

Genaueres ist bisher noch nicht bekannt, außer dass einige der Stars den Weltuntergang nicht überleben und als eine Art Running Gag einen Auftritt als Leiche absolvieren. Emma Watson hat da vielleicht mehr Glück, denn ihre Vergangenheit als "Harry Potter"-Star könnte in ihre Rolle einfließen. Denn wer sonst könnte die Welt retten, wenn nicht Hermine?

Bilder von Emma Watson

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Star

Michelle Williams

Amerikanische Schauspielerin. Mit Gespür für intelligente Rollen wurde Michelle Williams, nachdem sie sich in der Teenieserie "Dawson...

Star

Eddie Redmayne

* 06.01.1982

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