TV-Krimi mit Katja Flint in der Rolle der kriminalistisch veranlagten Franziska Luginsland. http://images.kino.de/flbilder/max06/bf06/bf18/b0618113/b150x150.jpg Mord in aller Unschuld

Filmdetails

Mord in aller Unschuld

TV-Krimi mit Katja Flint in der Rolle der kriminalistisch veranlagten Franziska Luginsland.


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Inhalt

Als Hobby-Detektivin Franziska Luginsland eine verwahrloste Streunerin aufnimmt, bekommt sie prompt Ärger mit der Polizei. Die kleine Jolanda ist eine wichtige Zeugin: Ihre Mutter soll einen Mann ermordet haben. Seitdem schweigt das Mädchen. Franziska bringt es nicht übers Herz, das Kind den brummigen Ermittlern zu überlassen. Sie ermittelt lieber auf eigene Faust und macht eine grausige Entdeckung.


Kritik

Mord in aller Unschuld

Hätte sich Franziska Luginsland doch ein Beispiel an der kleinen Jolanda genommen! Die schweigt eisern vor sich hin. Nicht so die Heldin dieser Geschichte. Immer wieder muss die Münchener Hobbydetektivin die Handlung in gedanklich geführten Selbstgesprächen kommentieren, obwohl das regelmäßig ziemlich blödsinnig klingt. Meist versucht die Heldin vergeblich, sich zur Ordnung zu rufen. "Franziska, misch dich da nicht ein!" rät sie sich dann, oder auch "Obacht, Franziska: Schlammasselgefahr!".

Natürlich hört sie nie auf sich, sonst hätte Friedrich Ani ja nichts zu erzählen. Auch diesmal ignoriert die Kosmetikerin ihren inneren Sensor: Als ein verwahrlostes kleines Mädchen bei einer Fahrscheinkontrolle Ärger zu bekommen droht, schnappt sich Franziska das arme Ding kurzerhand und springt mit ihr aus der Bahn; nun hat sie sie an der Backe. Die Kleine gibt keinen Ton von sich, aber weil kurz drauf die Polizei auftaucht, erfährt Franziska zumindest die Hintergründe: Kürzlich würde offenbar während eines Schäferstündchens ein Mann erstochen. Die Frau ist seither spurlos verschwunden. Selbstredend gilt sie als Hauptverdächtige, aber auch ihr Freund (Uwe Ochsenknecht) steht auf der Liste von Kommissar Westhoff (Günther Maria Halmer) ganz oben. Natürlich erhoffen sich Westhoff und sein unfreundlicher Assistent (Henning Baum) sachdienliche Hinweise von dem Mädchen; Franziska aber weigert sich, sie auszuliefern, und ermittelt lieber auf eigene Faust.

Eigentlich eine hübsche Grundidee, zumal Regisseurin Connie Walther die kleine Janna Fautz sensationell gut führt; das Kind ist ein Naturtalent. Ansonsten aber inszeniert sie Anis ohnehin etwas gemütliche Geschichte reichlich schleppend; Spannung jedenfalls kommt nie auf. Da Frau Luginsland, von Katja Flint gemessen an der restlichen Betulichkeit fast flott verkörpert, Rat in allen Lebenslagen weiß, liefert sie den Kommentar zum Film gleich mit: "So ist das Leben, Franziska; knapp daneben ist auch vorbei". Die beiden anderen Filme waren zwar auch nicht gerade spritzig und strotzten ebenfalls nicht vor Spannung, aber im zweiten, "Franziskas Gespür für Männer", hatte Katja Flint in Christoph Waltz wenigstens einen Mit- und Gegenspieler von Format; hier hingegen muss sie quasi ins Leere spielen, und das bekommt beiden nicht, weder Film noch Darstellerin. tpg.

Mord in aller Unschuld

Darsteller:  Katja Flint   als Franziska Luginsland
  Uwe Ochsenknecht   als Roland Nickel
  Janina Fautz   als Jolanda
  August Schmölzer   als Max Luginsland
  Günther Maria Halmer   als Kommissar Westhoff
  Henning Baum   als Klaus Lauser
  Gundi Ellert   als Rosie
  Fred Stillkrauth   als Franz
  Monika Baumgartner   als Emma Rose
  Stefan Betz   als Wallo
  Eva Löbau   als Eva Garbarek
  Moses Wolff   als Kontrolleur
  Conny Glogger   als Frau Geisler
  Ulla Geiger   als Schwester Josefa
  Grischa Huber   als Frau Adler
  Vera Lippisch   als Frau Talhammer
  Gabriele Dossi   als Direktorin Wienhold
 
Regie:  Connie Walther  
Drehbuch:  Friedrich Ani  
Produzent:  Oliver Berben  
Kamera:  Peter Nix  
Musik:  Rainer Oleak  

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