Überdrehte Action-Comedy mit einem schwarz-weißen-Buddy-Duo. Erste Hauptrolle für Schnellsprecher Chris Tucker. http://images.kino.de/flbilder/max98/bf98/bf25/b9825008/b150x150.jpg Money Talks - Geld stinkt nicht

Filmdetails

Money Talks - Geld stinkt nicht

Überdrehte Action-Comedy mit einem schwarz-weißen-Buddy-Duo. Erste Hauptrolle für Schnellsprecher Chris Tucker.


Money Talks - Geld stinkt nicht
Start: 16.07.1998

Originaltitel: Money Talks

Action / Komödie

USA 1997
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Chris Tucker
Charlie Sheen
Heather Locklear

Regie: Brett Ratner
Verleih: Studiocanal

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Kleingauner Franklin Hatchett, der niemals seine Klappe hält, ist auf der Fahrt ins Gefängnis an einen Diamantendieb gekettet. Dessen Mannen befreien die beiden und hinterlassen einige Leichen. Franklin seilt sich zwar bald von seinen Befreiern ab, doch die Cops sind ihm auf der Spur. Unterschlupf findet er bei TV-Reporter James Russell, der mit einer Super-Story seine Karriere kicken will.


Kritik

Money Talks - Geld stinkt nicht

Entweder man haßt ihn oder man liebt ihn - doch kalt läßt er niemanden. Seine Markenzeichen sind die weitaufgerissenen Glubschaugen und seine schrille Heliumstimme, in der er rasend schnell ohne Punkt und Komma losquasselt. Die Rede ist vom ehemaligen Stand-Up-Komiker Chris Tucker, der im operettenhaften SciFi-Thriller "Das fünfte Element" einen bleibenden Eindruck als divenhafter Discjockey hinterließ. Mit Charles Sheen bildet er in der Buddy-Actionkomödie "Money Talks" ein traditionelles schwarz/weiß-Gespann.

Der Kleingauner Franklin Hatchett (Tucker) ist auf der Fahrt ins Gefängnis an einen französischen Diamantendieb und internationalen Schmuggler (Gerard Ismael in der typisch wortkargen Terroristenrolle) gekettet, der mit Franklin im Schlepptau von seinen militärisch organisierten Mannen befreit wird. Franklin kann sich bald von seinem zwangsläufigen Partner abseilen, wird jedoch von den Cops als Mörder gesucht, da die Befreiungsaktion mehrere Tote hinterließ. Die Quasselstrippe befindet sich fortan auf der Flucht und macht mit dem opportunistischen TV-Reporter James Russell (Sheen) gemeinsame Sache, der ihn versteckt und sich davon Aufschwung für seine angeknackste Karriere erhofft. Im Coliseum-Sportstadium von L.A. kommt es zum ausgedehnten Showdown mit zwei Cops, einem Gangsterboss und seiner Gang, dem Franklin Geld schuldet sowie dem ruchlosen Franzosen und Co., denen Franklin inzwischen die Diamanten geklaut hat.

Der hyperaktive Tucker beackert traditionelles Eddie-Murphy-/Richard-Pryor-Terrain, wenn auch die Qualität der explosionsreichen Actionszenen nicht an den Pate stehenden "Nur 48 Stunden" heranreichen können. Sheen schlüpft als Reporter in die Rolle des straight man und bildet so den ruhenden Gegenpol zu Tuckers chaotisch-überdrehtem Chargieren. Besonders witzig ist eine Szene, bei der er sich bei der Party den stinkreichen Eltern (der Vater wird von Paul Sorvino gespielt, der sich gut mit Tucker ergänzt) von Russells Verlobter (Heather Locklear) als Sohn des italienischen Schnulzensängers Vic Damone ausgibt und für das junge Paar einen hinreißenden Toast ausspricht, der sich aus dem Text eines Barry-White-Songs zusammensetzt.

Regienovize Brett Ratner vergnügt sich mit vielen krachend-lärmenden Kawumm-Actionsequenzen, die sich aus den klischeereichen Plotkonstruktionen ergeben. Die Produktionswerte sind allesamt funktional-ordentlich ausgefallen und verleihen dem Actioner einen slicken Look. Mit 11 Mio. Dollar sehr passabel gestartet, bleibt abzuwarten, wieviele Fans sich Tucker in Deutschland schaffen kann. ara.

Money Talks - Geld stinkt nicht

Darsteller:  Chris Tucker   als Franklin Hatchett
  Charlie Sheen   als James Russell
  Heather Locklear   als Grace Cipriani
  Gerard Ismael   als Raymond Villard
  Paul Sorvino   als Guy Cipriani
  Elise Neal   als Paula
  Paul Gleason   als Detective Pickett
  Larry Hankin   als Roland
  Daniel Roebuck   als Detective Williams
  Michael Wright   als Aaron
  Veronica Cartwright  
  David Warner  
 
Regie:  Brett Ratner  
Drehbuch:  Joel Cohen  
  Alec Sokolow  
Produzent:  Walter Coblenz  
  Tracy Kramer  
Koproduzent:  Art Schaefer  
Ausf. Produzent:  Chris Tucker  
Kamera:  Russell Carpenter  
  Robert Primes  
Schnitt:  Mark Helfrich  
Musik:  Lalo Schifrin  
Produktionsdesign:  Robb Wilson King  
  John Marshall  
Kostüme:  Sharen Davis  
Ton:  Kim H. Ornitz  

Neue Comic-Komödie von Dante

Dante lässt die Tunes tanzen

Dante lässt die Tunes tanzen

Dante Alighieri setzte im 14. Jahrhundert mit seiner "Göttlichen Komödie" einen Meilenstein der damaligen Prosa. Er verfasste sein Werk nicht - wie damals üblich - in Latein, sondern wählte den urbanen florentinischen Dialekt. Seine Gedanken sollten so auch das normale Volk, soweit es lesen konnte, erreichen.

Der Vergleich mit dem neuen Film-Projekt von Joe Dante ist - zugegebenermaßen - weit hergeholt. Der "Gremlins"-Macher inszeniert zwar eine Komödie, diese hat aber nichts mit Göttern bzw. Himmel und Hölle, sondern mit Comic-Figuren zu tun.

Bugs Bunny, Daffy Duck & Co. sind die Protagonisten in "Looney Tunes: Back in Action". Der Regisseur hat mittlerweile auch schon verraten, welche Abenteuer die Tunes zu bestehen haben:

"Bugs und Daffy arbeiten in einem Fernsehstudio. Da immer nur Bugs als der große Star gefeiert wird, schmeißt Daffy die Brocken hin und verlässt das Studio mit einem befreundeten Stuntman. Dessen Vater war ein Geheimagent auf der Suche nach einem legendären Diamanten, den die beiden Arbeitslosen selbst finden wollen. Bugs erfährt von ihrem Vorhaben und nimmt die Verfolgung von Daffy auf."

Wie schon in "Space Jam" müssen die Comicfiguren auch in diesem Abenteuer nicht auf menschliche Unterstützung verzichten. War es 1990 noch Basketball-Überflieger Michael Jordan, so werden Mumien-Killer Brendan Fraser, Stadt, Land, Kuss-StarJenna Elfman und Heather Locklear (Money Talks - Geld stinkt nicht) ihre helfende Hand reichen.

Ob die Fans Dantes Komödie als göttlich bezeichnen werden, wird die Zukunft zeigen...

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