Michael Endes Märchen als Fantasy um "Zeitdiebe". http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz43/z0343625/b150x150.jpg Momo

Filmdetails

Momo

Michael Endes Märchen als Fantasy um "Zeitdiebe".


Momo
Start: 17.07.1986

Kinderfilm / Abenteuer

BRD 1985
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Radost Bokel
Mario Adorf
John Huston

Regie: Johannes Schaaf
Verleih: Tobis

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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Temperatur

lau

Inhalt

Das kleine Waisenmädchen Momo lebt allein mit ihrer Schildkröte in einem riesigen Amphitheater und hat viele Freunde, weil sie die Gabe des Zuhörens besitzt. Eines Tages wird die idyllische Gemeinschaft von den eiligen grauen Herren mit den Aktenkoffern bedroht. Sie sind die "Zeitdiebe", die den Menschen mit verklausulierten Verträgen die Zeit stehlen und sie versklaven wollen. Mit Hilfe ihrer Schildkröte findet Momo zum weisen Meister Hora, dem Hüter der Zeit, der alles wieder einrenkt.


Kritik

Momo

Michael Endes Märchenromane "Die unendliche Geschichte" und "Momo" gehörten zu den Kultromanen der achtziger Jahre. Mit Billigung des Autors wurde "Momo", eigentlich eine kleine Parabel über den Sinn der Zeit, aufwändig von Johannes Schaaf ("Traumstadt") als zeitlose Fantasy in Szene gesetzt. Zu den prominenten Darstellern gehörten Mario Adorf als Straßenkehrer Nicola, Armin Müller-Stahl als Chef der grauen Herren und als geglückter Besetzungscoup Regisseur John Huston als Meister Hora. Remake 2001 als Animationsfilm.

Momo

Darsteller:  Radost Bokel  
  Mario Adorf  
  John Huston  
  Armin Mueller-Stahl  
  Sylvester Groth  
  Leopoldo Trieste  
 
Regie:  Johannes Schaaf  
Drehbuch:  Johannes Schaaf  
  Rosemarie Fendel  
  Marcello Coscia  
Produzent:  Horst Wendlandt  
Buchvorlage:  Michael Ende  
Kamera:  Xaver Schwarzenberger  
Musik:  Angelo Branduardi  

"Momo" hält die Zeit an

Nachdem "Die unendliche Geschichte" die Fantasie zurück ins Leben der Menschen gebracht hatte, bekam ein kleines Mädchen seinen großen Auftritt.

Großansicht Momo verzaubert die Herzen (Foto: Kinowelt)

Momo verzaubert die Herzen (Foto: Kinowelt)

Am 17. Juli 1986 startete "Momo" in den deutschen Kinos. Der Film basierte ebenfalls auf einem Roman von Michael Ende und machte seine kleine Hauptdarstellerin über Nacht zum Star. Radost Bokel blickte den Menschen mit ihren großen braunen Kulleraugen direkt von der Leinwand aus ins Herz und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Als Waisenmädchen kämpft sie gegen die grauen Herren an, die den Menschen in ihrer Umgebung zunehmend die Zeit rauben. Gedreht wurde die aussagekräftige Geschichte in den italienischen Cinecittà-Studios, Michael Ende schrieb zum großen Teil am Drehbuch mit und war mit dem Endergebnis vollauf zufrieden.

Nur ein Kinderstar

Für ihre Rolle erhielt Radost Bokel 1986 den Bambi, weitere Auszeichnungen folgten. Seitdem spielte sie in einigen Fernseh- und Kinofilmen mit, konnte jedoch an den Erfolg mit "Momo" nicht mehr anknüpfen.

Star

Mario Adorf

Deutscher Schauspieler und Autor. Einer der populärsten und profiliertesten deutschen Film-, Fernseh- und Bühnenschauspieler, der in seiner knapp...

Star

John Huston

Wie Howard Hawks ist John Huston einer der großen Hollywood-Regisseure, der in seinen Filmen das triumphale Scheitern der Helden zum Thema machte...

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