Gus Van Sants bewegendes biografisches Drama über Leben und Sterben des populären schwulen Bürgerrechtlers Harvey Milk. http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto02/09020129/b150x150.jpg Milk

Filmdetails

Milk

Gus Van Sants bewegendes biografisches Drama über Leben und Sterben des populären schwulen Bürgerrechtlers Harvey Milk.


Milk
Start: 19.02.2009

Drama / Biographie

USA 2008
Laufzeit: 128 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Sean Penn
Josh Brolin
Emile Hirsch

Regie: Gus Van Sant
Verleih: Constantin

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Humor
Romantik
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Inhalt

1972 zieht der homosexuelle Harvey Milk (Sean Penn) mit seinem Lover Scott Smith (James Franco) nach San Francisco. Im Arbeiterviertel eröffnen sie einen kleinen Fotoladen, der bald zum Zentrum der Anrainer wird. Dann setzt sich Harvey leidenschaftlich für die Belange der diskriminierten schwulen Community ein, was ihm zur politischen Karriere und großer Berühmtheit verhilft, aber auch Gegner und Feinde wie den Stadtrat Dan White (Josh Brolin) provoziert.

Ergreifendes biografisches Drama um den beliebten schwulen Bürgerrechtler Harvey Milk, temperamentvoll von Sean Penn verkörpert. Nach zuletzt experimentellen Arbeiten inszeniert Gus Van Sant ("Elephant") Leben und Sterben der populären Ikone als mitreißendes Zeitpanorama.


Kritik

Oscar-verdächtig: Sean Penn als schwuler Kämpfer für Gleichberechtigung im hippen San Francisco der 1970er Jahre.

Großansicht Harvey Milk ist auf dem Weg nach oben (Foto: Constantin)

Harvey Milk ist auf dem Weg nach oben (Foto: Constantin)

Er war der erste schwule amerikanische Stadtrat und kämpfte mutig für die Gleichberechtigung von Homosexuellen: Harvey Milk (Sean Penn). Mit seinem Freund Scott (James Franco) kam der New Yorker Anfang der 1970er Jahre nach San Francisco in die legendäre Castro Street, Treffpunkt der schwul-lesbischen Community und Multi-Kulti. Ihr Fotoladen entwickelte sich bald zum Zentrum der Bewegung.

Nach einigen vergeblichen Anläufen erhielt Harvey 1977 sein politisches Mandat, DIE Sensation in einer Zeit, in der gleichgeschlechtliche Liebe noch als widernatürlich und krank galt, brave Bürger erbost gegen die "Sittenstrolche" demonstrierten. Doch der Traum des Vorreiters von Freiheit und Gerechtigkeit zerplatzte. Er starb gemeinsam mit dem Bürgermeister von San Francisco nach nur wenigen Monaten Amtszeit 1978 im Kugelhagel.

Großansicht Die Demonstranten äußern offen ihre Meinung (Foto: Constantin)

Die Demonstranten äußern offen ihre Meinung (Foto: Constantin)

Ein Mann mit Stärken und Schwächen

Mit großer Präsenz und gleichzeitig Zurückgenommenheit spielt Sean Penn den charismatischen Politiker und sanften Liebhaber, dessen private Beziehungen scheiterten. Er zeigt Milk als einen Mann mit Stärken, Fehlern und Schwächen, der das Leben und die Menschen liebte.

Für diese Super-Glanzleistung sollte der "Oscar" schon geputzt sein! Wie auch für Regisseur Gus Van Sant, der die tragische und leider immer noch aktuelle Geschichte mit emotionaler Wucht und Wut inszeniert, gemischt mit spannendem Archivmaterial. "Milk" ist mehr als ein Stück Zeitgeschichte auf Zelluloid und das berührende Porträt eines außergewöhnlichen Politikers, "Milk" ist großes Gefühlskino, ein "must see".

Milk

Darsteller:  Sean Penn   als Harvey Milk
  Josh Brolin   als Dan White
  Emile Hirsch   als Cleve Jones
  Diego Luna   als Jack Lira
  Alison Pill   als Anne Kronenberg
  Victor Garber   als Bürgermeister George Moscone
  Denis O'Hare   als Senator John Briggs
  Joseph Cross   als Dick Pabich
  James Franco   als Scott Smith
  Lucas Grabeel   als Danny Nicoletta
  Brandon Boyce   als Jim Rivaldo
 
Regie:  Gus Van Sant  
Drehbuch:  Dustin Lance Black  
Produzent:  Bruce Cohen  
  Dan Jinks  
Ausf. Produzent:  Michael London  
  Bruna Papandrea  
  Barbara A. Hall  
  William Horberg  
Kamera:  Harris Savides  
Schnitt:  Elliot Graham  
Musik:  Danny Elfman  
Produktionsdesign:  Bill Groom  
Kostüme:  Danny Glicker  
Casting:  Francine Maisler  

Pinocchio kommt ins Kino

Diesmal sind die Puppen echt.

Großansicht Treibt bald bei Warner Schabernack: Pinocchio (Foto: Buena Vista)

Treibt bald bei Warner Schabernack: Pinocchio (Foto: Buena Vista)

Schon mehrmals durfte "Pinocchio" seine lange Nase in Filmabenteuer stecken. Nun steht eine neue Version um die berühmte Holzpuppe an: Warner plant, die "Abenteuer des Pinocchio" als Spielfilm auf die Leinwand zu bringen. Wie "Variety" berichtet, hatte Dan Jinks, Produzent von "Milk" und "Big Fish", diese Idee, als er Tim Burtons "Alice im Wunderland" gesehen hat:

"Wir haben da einen sehr erfrischenden Ansatz gefunden, der recht unterhaltsam sein könnte", so Jinks. Das Drehbuch soll Bryan Fuller schreiben, der schon das Script zu "Pushing Daisies" und zur ersten "Heroes"-Staffel verfasste. Ob der Film in 3D gedreht werden soll, ist allerdings noch nicht bekannt.

Auch Del Toro wollte "Pinocchio"

"Pinocchio" wurde zuerst im Hause Disney zum Leben erweckt. Es folgten weitere Umsetzungen als Trick- und Realfilm und sogar Francis Ford Coppola versuchte sich in den 90er Jahren an dem Stoff - allerdings erfolglos. Zuletzt meldete Guillermo Del Toro Interesse mit einem Stop-Motion-Film an. Das Interessante dabei: Del Toro wollte sich so dicht, wie möglich, am Original orientieren, das zwar für Kinder geschrieben wurde, teilweise aber recht unheimliche und gespenstische Szenen aufweist.

1883 erfand der italienische Autor Carlo Collodi die Kinderbuchfigur "Pinocchio", die seit dem auch als "Hölzerner Bengele", "Zäpfel Kern" oder "Burattino" auftauchte. Die Geschichte dreht sich um eine Holzpuppe, die plötzlich lebendig wird und schließlich das Leben eines normalen Jungen führen soll. "Pinocchio" aber streunt lieber herum, schwänzt die Schule, lügt, was das Zeug hält und entrinnt nur allerlei bösem Gesindel, bis er schließlich auf den rechten Weg findet.

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Sean Penn

Nach kleinen Rollen in TV-Filmen und im Theater debütierte Penn 1981 in "Die Kadetten von Bunker Hill" an der Seite von Tom Cruise. Der Durchbruch...

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Josh Brolin

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