Sean Penn
Josh Brolin
Emile Hirsch
Regie: Gus Van Sant
Verleih: Constantin
1972 zieht der homosexuelle Harvey Milk (Sean Penn) mit seinem Lover Scott Smith (James Franco) nach San Francisco. Im Arbeiterviertel eröffnen sie einen kleinen Fotoladen, der bald zum Zentrum der Anrainer wird. Dann setzt sich Harvey leidenschaftlich für die Belange der diskriminierten schwulen Community ein, was ihm zur politischen Karriere und großer Berühmtheit verhilft, aber auch Gegner und Feinde wie den Stadtrat Dan White (Josh Brolin) provoziert.
Ergreifendes biografisches Drama um den beliebten schwulen Bürgerrechtler Harvey Milk, temperamentvoll von Sean Penn verkörpert. Nach zuletzt experimentellen Arbeiten inszeniert Gus Van Sant ("Elephant") Leben und Sterben der populären Ikone als mitreißendes Zeitpanorama.
Oscar-verdächtig: Sean Penn als schwuler Kämpfer für Gleichberechtigung im hippen San Francisco der 1970er Jahre.
Er war der erste schwule amerikanische Stadtrat und kämpfte mutig für die Gleichberechtigung von Homosexuellen: Harvey Milk (Sean Penn). Mit seinem Freund Scott (James Franco) kam der New Yorker Anfang der 1970er Jahre nach San Francisco in die legendäre Castro Street, Treffpunkt der schwul-lesbischen Community und Multi-Kulti. Ihr Fotoladen entwickelte sich bald zum Zentrum der Bewegung.
Nach einigen vergeblichen Anläufen erhielt Harvey 1977 sein politisches Mandat, DIE Sensation in einer Zeit, in der gleichgeschlechtliche Liebe noch als widernatürlich und krank galt, brave Bürger erbost gegen die "Sittenstrolche" demonstrierten. Doch der Traum des Vorreiters von Freiheit und Gerechtigkeit zerplatzte. Er starb gemeinsam mit dem Bürgermeister von San Francisco nach nur wenigen Monaten Amtszeit 1978 im Kugelhagel.
Mit großer Präsenz und gleichzeitig Zurückgenommenheit spielt Sean Penn den charismatischen Politiker und sanften Liebhaber, dessen private Beziehungen scheiterten. Er zeigt Milk als einen Mann mit Stärken, Fehlern und Schwächen, der das Leben und die Menschen liebte.
Für diese Super-Glanzleistung sollte der "Oscar" schon geputzt sein! Wie auch für Regisseur Gus Van Sant, der die tragische und leider immer noch aktuelle Geschichte mit emotionaler Wucht und Wut inszeniert, gemischt mit spannendem Archivmaterial. "Milk" ist mehr als ein Stück Zeitgeschichte auf Zelluloid und das berührende Porträt eines außergewöhnlichen Politikers, "Milk" ist großes Gefühlskino, ein "must see".
| Darsteller: | Sean Penn | als Harvey Milk | |
|---|---|---|---|
| Josh Brolin | als Dan White | ||
| Emile Hirsch | als Cleve Jones | ||
| Diego Luna | als Jack Lira | ||
| Alison Pill | als Anne Kronenberg | ||
| Victor Garber | als Bürgermeister George Moscone | ||
| Denis O'Hare | als Senator John Briggs | ||
| Joseph Cross | als Dick Pabich | ||
| James Franco | als Scott Smith | ||
| Lucas Grabeel | als Danny Nicoletta | ||
| Brandon Boyce | als Jim Rivaldo | ||
| Regie: | Gus Van Sant | ||
| Drehbuch: | Dustin Lance Black | ||
| Produzent: | Bruce Cohen | ||
| Dan Jinks | |||
| Ausf. Produzent: | Michael London | ||
| Bruna Papandrea | |||
| Barbara A. Hall | |||
| William Horberg | |||
| Kamera: | Harris Savides | ||
| Schnitt: | Elliot Graham | ||
| Musik: | Danny Elfman | ||
| Produktionsdesign: | Bill Groom | ||
| Kostüme: | Danny Glicker | ||
| Casting: | Francine Maisler | ||
Diesmal sind die Puppen echt.
Schon mehrmals durfte "Pinocchio" seine lange Nase in Filmabenteuer stecken. Nun steht eine neue Version um die berühmte Holzpuppe an: Warner plant, die "Abenteuer des Pinocchio" als Spielfilm auf die Leinwand zu bringen. Wie "Variety" berichtet, hatte Dan Jinks, Produzent von "Milk" und "Big Fish", diese Idee, als er Tim Burtons "Alice im Wunderland" gesehen hat:
"Wir haben da einen sehr erfrischenden Ansatz gefunden, der recht unterhaltsam sein könnte", so Jinks. Das Drehbuch soll Bryan Fuller schreiben, der schon das Script zu "Pushing Daisies" und zur ersten "Heroes"-Staffel verfasste. Ob der Film in 3D gedreht werden soll, ist allerdings noch nicht bekannt.
"Pinocchio" wurde zuerst im Hause Disney zum Leben erweckt. Es folgten weitere Umsetzungen als Trick- und Realfilm und sogar Francis Ford Coppola versuchte sich in den 90er Jahren an dem Stoff - allerdings erfolglos. Zuletzt meldete Guillermo Del Toro Interesse mit einem Stop-Motion-Film an. Das Interessante dabei: Del Toro wollte sich so dicht, wie möglich, am Original orientieren, das zwar für Kinder geschrieben wurde, teilweise aber recht unheimliche und gespenstische Szenen aufweist.
1883 erfand der italienische Autor Carlo Collodi die Kinderbuchfigur "Pinocchio", die seit dem auch als "Hölzerner Bengele", "Zäpfel Kern" oder "Burattino" auftauchte. Die Geschichte dreht sich um eine Holzpuppe, die plötzlich lebendig wird und schließlich das Leben eines normalen Jungen führen soll. "Pinocchio" aber streunt lieber herum, schwänzt die Schule, lügt, was das Zeug hält und entrinnt nur allerlei bösem Gesindel, bis er schließlich auf den rechten Weg findet.
Nach kleinen Rollen in TV-Filmen und im Theater debütierte Penn 1981 in "Die Kadetten von Bunker Hill" an der Seite von Tom Cruise. Der Durchbruch...
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