Originaltitel: The Matrix
USA 1999
Keanu Reeves
Carrie-Anne Moss
Laurence Fishburne
Regie: Andy Wachowski, ...
Verleih: Warner
Auf seinen Streifzügen durch das Internet macht Hacker Neo (Keanu Reeves) die Bekanntschaft des geheimnisvollen Morpheus (Laurence Fishburne). Der offenbart ihm, dass die Realität längst von Maschinen beherrscht wird und die Menschen eigentlich im permanenten Dämmerschlaf ruhen - lebendig gelassen nur mehr als Bioenergie-Lieferanten der umgebenden Matrix. Er, Neo, aber sei auserwählt, die Menschheit zu befreien. Als Neo erkennt, dass Morpheus Recht hat, stellt er sich seiner Aufgabe.
Inhaltlich wie handwerklich richtungsweisendes SF-Epos von den Gebrüdern Wachowski. Anlässlich des Starts der Fortsetzung kommt die Eröffnung der insgesamt als Trilogie angelegten Story noch einmal in die Kinos.
Sensationeller Future-Actioner von den Brüdern Wachowski, der mit unglaublichen Spezialeffekten und einer cleveren Geschichte aufwartet.
Bei einem seiner Routine-Streifzüge durch den Cyberspace lernt der Computer-Experte Neo den geheimnisvollen Morpheus kennen.
Der erzählt ihm, dass eigentlich Maschinenwesen die Realität beherrschen - und dass die Menschen in Wahrheit nichts anderes als Energielieferanten in der von diesen Machthabern geschaffenen Welt seien.
Zudem wäre er, Neo, auserwählt, die Menschheit aus dieser falschen Wirklichkeit, der "Matrix", zu befreien. All diese Behauptungen kann Morpheus eindrucksvoll beweisen - und so stellt sich Neo der titanischen Aufgabe.
Mit ihrem zweiten Spielfilm beweisen die Wachowski-Brüder ("Bound - Gefesselt"), dass Unterhaltung und Anspruch durchaus miteinander harmonieren können. Ihr thematisch aufregendes Science-Fiction-Abenteuer ist ein cooles Fun-Spektakel, hinter dessen poppigen Bildern von noch nie gesehener Imaginationskraft sich eine faszinierend-düstere Weltsicht á la George Orwell verbirgt.
Dem visuellen Rausch - hervorgerufen durch Kung-Fu-Akrobatik und sensationelle Special Effects - entsprechen auf schauspielerischer Ebene charismatische Darbietungen von Keanu Reeves und Laurence Fishburne.
| Darsteller: | Keanu Reeves | als Thomas "Neo" Anderson | |
|---|---|---|---|
| Carrie-Anne Moss | als Trinity | ||
| Laurence Fishburne | als Morpheus | ||
| Joe Pantoliano | als Cypher | ||
| Hugo Weaving | als Agent Smith | ||
| Belinda McClory | als Switch | ||
| Julian Arahanga | als Apoc | ||
| Marcus Chong | als Tank | ||
| Robert Taylor | als Agent Jones | ||
| Matt Doran | als Mouse | ||
| Paul Goddard | als Agent Brown | ||
| Anthony Ray Parker | als Dozer | ||
| Regie: | Andy Wachowski | ||
| Lana Wachowski | |||
| Drehbuch: | Andy Wachowski | ||
| Lana Wachowski | |||
| Produzent: | Joel Silver | ||
| Koproduzent: | Dan Cracchiolo | ||
| Ausf. Produzent: | Andy Wachowski | ||
| Lana Wachowski | |||
| Bruce Berman | |||
| Andrew Mason | |||
| Barrie M. Osborne | |||
| Erwin Stoff | |||
| Kamera: | Bill Pope | ||
| Schnitt: | Zach Staenberg | ||
| Musik: | Don Davis | ||
| Produktionsdesign: | Owen Paterson | ||
| Hugh Bateup | |||
| Michelle McGahey | |||
| Kostüme: | Kym Barrett | ||
| Ton: | John Reitz | ||
| Gregg C. Rudloff | |||
| Dave Campbell | |||
| David Lee | |||
Sie schrieben über Nacht Filmgeschichte - und dann zwei unsäglich schlechte Fortsetzungen.
Doppelte Sensation: Rückkehr für Keanu Reeves in der "Matrix"-Saga und Will Smith als SciFi-"Robin Hood" (Foto: Warner, Fox)
Die Wachowski-Geschwister sind in Hollywood legendär: Mit "Matrix" und seinen spektakulären Action-Kämpfen in Bewegungszeitlupe sowie einer unfassbar coolen Optik setzten sie neue Maßstäbe in Sachen Science Fiction - und auch die hintergründige Story gehört zum Intelligentesten, das Hollywood-Kino je bot.
Das galt leider nicht für die beiden Fortsetzungen "Matrix Reloaded" und "Matrix Revolutions", die mit ihren verquasten pseudophilosophisch-transzendentalen Wendungen Fans wie Kritiker verwirrten bis völlig verärgerten. Umso überraschender kommt jetzt die Aussage von Hauptdarsteller Keanu Reeves, er habe sich an den Weihnachtstagen mit den exzentrischen Filmemachern getroffen, um über zwei weitere "Matrix"-Filme zu sprechen.
Platzen ließ Reeves die Bombe bei einem Vortrag an einer Londoner Schauspielschule, wo er angehenden Darstellern Karrieretipps gab. Dabei erwähnte er den ebenfalls geplanten Klamauk "Bill und Ted 3", aber auch zwei neue "Matrix"-Filme, die in 3D umgesetzt werden sollen. Dazu hat sich Keanu Reeves mit den Wachowskis sogar schon bei James Cameron Tipps zum Umgang mit der Technologie geholt, mit der der "Avatar"-Macher einen revolutionären Welterfolg feierte.
Doch die Wachowskis haben laut Keanu Reeves noch eine weitere Sensation in petto: Sie planen einen "Robin Hood"-Film! Allerdings nicht mit Pfeil und Bogen im beschaulichen Sherwood Forest, sondern einen futuristischen Action-Kracher, der laut Aussage der Geschwister visuell und technisch ähnlich bahnbrechend werden soll wie "Terminator 2", der einst mit seinem silbrig-morphenden Cyborg für Furore sorgte. Wem das absurd vorkommt: Die Macher beim Studioriesen Warner haben das Drehbuch bereits gelesen - und waren so begeistert, dass sie sofort die Rekordsumme von fünf Millionen Dollar auf den Tisch blätterten, um sich die Rechte zu sichern.
Auch ein Hauptdarsteller ist angeblich schon gefunden: Will Smith! Laut Keanu Reeves hat der SciFi-erfahrene Held aus "I, Robot", "Men in Black" und "I Am Legend" bereits fest zugesagt. Er wäre damit der erste afroamerikanische Robin Hood. Zuletzt durfte Morgan Freeman in "Robin Hood" neben Kevin Costner lediglich als Sidekick agieren.
Dass die Wachowskis am und jenseits des Sets immer für eine Überraschung gut sind, beweist allein schon die Tatsache, dass man sie nicht mehr "Die Wachowski-Brüder" nennen darf. Denn aus Andys ehemaligem Bruder Larry ist nun Lana Wachowski geworden - wie er/sie sich nun hochoffiziell nennen lässt. Ob dahinter bloß Cross-Dressing oder sogar eine operative Geschlechtsumwandlung steckt, weiß bis heute niemand genau.
Sicher ist dagegen, dass die beiden neuen Projekte der Wachowskis vielversprechender sind als ihr letzter Megaflop "Speed Racer".
UPDATE: Keanu Reeves hat über einen Sprecher mitteilen lassen, dass es sich bei der Information über die zwei "Matrix"-Fortsetzungen um eine Falschmeldung handelt. Wahr sei lediglich der geplante "Robin Hood"-Film, allerdings sei die Summe, die für das Drehbuch bezahlt wurde, deutlich niedriger als 5 Millionen Dollar.
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