Hochkarätig besetztes und perfekt umgesetztes Familiendrama um Liebe, Loyalität und Vergänglichkeit. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz39/z0239186/b150x150.jpg Marvins Töchter

Filmdetails

Marvins Töchter

Hochkarätig besetztes und perfekt umgesetztes Familiendrama um Liebe, Loyalität und Vergänglichkeit.


Marvins Töchter
Start: 04.06.1998

Originaltitel: Marvin's Room

Drama / Komödie

USA 1996
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Meryl Streep
Leonardo DiCaprio
Diane Keaton

Regie: Jerry Zaks
Verleih: Studiocanal

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Action
Humor
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Inhalt

Seit zwanzig Jahren, als man im Streit um familiäre Verantwortung und Selbstverwirklichung auseinanderging, haben sich die Schwestern Bessie und Lee nicht mehr gesehen. Jetzt bringt sie ein neues Familienunglück unter veränderten Vorzeichen wieder zusammen, und ein neuer Annäherungsprozeß beginnt.


Kritik

Marvins Töchter

In dem einfühlsamen Leukämiedrama nach einem Drehbuch des 1992 im Alter von 33 Jahren an Aids verstorbenen Bühnenschriftstellers Scott McPherson bieten Diane Keaton und Meryl Streep in ihrer Porträtierung zweier entfremdeter Schwestern vortreffliche schauspielerische Leistungen. Als dritter im Bunde in dem sentimentalen, dennoch nicht aufdringlichen Kammerspiel um selbstlose Aufopferung und einen allmählichen Versöhnungsprozeß glänzt Leonardo Di Caprio ("William Shakespeares Romeo und Julia") als verhaltensgestörter Teenager. Mit auflockerndem Humor und einem Hauch Ironie wurde die tragikomische Aids-Parabel von dem erfahrenen Broadway-Regisseur Jerry Zaks ("Schwere Jungs - leichte Mädchen") kompetent in Szene gesetzt, der damit sein Kinodebüt absolviert. Trotz einiger Außenaufnahmen - ein Ausflug ans Meer und nach Disneyland - vermittelt er die häufig typische Starrheit und Begrenzung von Theateradaptionen - ein bewußter Schachzug, um die Emotionalität der handelnden Figuren noch zu vertiefen. Bei dem Stück handelt es sich zwar um Fiktion, doch die autobiografischen Erfahrungen des Autors mit seiner eigenen krankheitsgebeutelten Familie und die Themen von aufopfernder Pflege und bedingungsloser Liebe verleihen dem Film ein persönliches und sehr intimes Feeling. Kameramann Piotr Sobocinski ("Kopfgeld", Oscar-Nominierung für Kieslowskis "Rot") kreierte ein stimmiges Licht- und Schattenspiel, das die depressiven wie erfreulichen Momente optisch unterstreicht. Das Leben der beiden Schwestern Bessie (Keaton) und Lee (Streep) gelangte vor 20 Jahren an einen Scheidepunkt: Bessie blieb beim bettlägrigen Vater (Hume Cronyn) und der kranken Tante (Gwen Verdon als kindlich-naives Herzchen), während Lee ihre Freiheit suchte, die in einer Scheidung endete. Seither herrscht zwischen den beiden gegensätzlichen Schwestern völlige Funkstille, bis Bessie von ihrem eigenwillig-zerstreuten Arzt (Robert De Niro zur Abwechslung mal wieder in einem sympathischen Part) mit Leukämie diagnostiziert wird und eine Knochenmarkspende von Nöten ist. Lee packt ihre beiden Söhne Hank (Di Caprio), den sie aus einer psychiatrischen Klinik abholt, und Charlie (Hal Scardino aus "Ein Indianer im Küchenschrank") ins Auto und fährt ins sonnige Florida, wo sie mit ihrem düsteren Familienschicksal konfrontiert wird. Die beiden gegensätzlichen Schwestern, die eine von Pflichtbewußtsein, die andere von ihrem Unabhängigkeitsbedürfnis getrieben, beginnen sich nach diversen Auseinandersetzungen einander anzunähern und gegenseitiges Verständnis füreinander aufzubringen. Der junge Hank, der sich von seiner Mutter ungeliebt fühlt, rebelliert und sich in eine Traumwelt flüchtet, taut bei seiner Tante langsam auf und beginnt einen Heilungsprozeß. Vor allem das superbe Zusammenspiel der drei Mimen ist es, das der Tragikomödie emotionale Transparenz verleiht und sie sehenswert macht: Selten wurde in einer Hollywood-Produktion derart ungeschminkt die Vergänglichkeit allen Seins angesprochen. ara.

Marvins Töchter

Darsteller:  Meryl Streep   als Lee
  Leonardo DiCaprio   als Hank
  Diane Keaton   als Bessie
  Robert De Niro   als Dr. Wally
  Hume Cronyn   als Marvin
  Gwen Verdon   als Ruth
  Hal Scardino  
  Dan Hedaya  
  Margo Martindale  
  Cynthia Nixon  
 
Regie:  Jerry Zaks  
Drehbuch:  Scott McPherson  
Produzent:  Scott Rudin  
  Jane Rosenthal  
  Robert De Niro  
Koproduzent:  David Wisnievitz  
  Bonnie Palef  
Ausf. Produzent:  Tod Scott Brody  
  Lori Steinberg  
Buchvorlage:  Scott McPherson  
Kamera:  Piotr Sobocinski  
Schnitt:  Jim Clark  
Musik:  Rachel Portman  
Produktionsdesign:  David Gropman  

Amanda Peet macht's mit Jack Nicholson

Amanda Peet sieht blendend aus, ist intelligent und auch beruflich läuft es für die schöne 30-Jährige großartig.

Nicholsons Betthupferl: Amanda Peet

Nicholsons Betthupferl: Amanda Peet

Amanda Peet war im letzten Jahr neben Hollywoodgrößen wie Susan Sarandon, Ryan Phillippe und Jeff Goldblum in "Igby Goes Down" zu sehen. An der Seite von Ben Affleck, Toni Collette und Samuel L. Jackson wirkte sie in "Spurwechsel" mit.

Auch das kommende Jahr beginnt gleich mit einem Highlight. Die gebürtige New Yorkerin darf sich mit der lebenden Hollywoodlegende Jack Nicholson in den Laken wälzen. Denn in Regisseurin Nancy Meyers' neuem Film, der bisher noch keinen Titel trägt, schlüpft sie in die Rolle der blutjungen Freundin von Nicholson.

Neben dem altgediehnten Schauspiel-Schlachtross werden weitere Hollywood-Hochkaräter in dem Film mitwirken: Diane Keaton ("Marvins Töchter"), Keanu Reeves ("Matrix") und Frances McDormand ("Almost Famous") haben bereits ihre Zusage gegeben.

Der Film erzählt die Geschichte eines älteren Mannes, der eigentlich alles hat, was man vom Leben erwarten kann: Beruflichen Erfolg, Geld wie Heu und eine Freundin, die so knackig und jung ist, dass sie seine Tochter sein könnte. Doch dann erleidet er einen Herzinfarkt und verliebt sich zu allem Überfluss in die Mutter seiner Freundin. Und schon ist sein bisheriges Dasein auf den Kopf gestellt.

Die erste Klappe wird Mitte Februar nächsten Jahres fallen.

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