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Filmdetails

Männerpension


Männerpension
Start: 01.02.1996

Komödie

Deutschland 1995
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Til Schweiger
Detlev Buck
Marie Bäumer

Regie: Detlev Buck
Verleih: Delphi

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Die beiden Knackis Steinbock und Hammer-Gerd haben durch die Initiative des jungen Gefängnisdirektors Dr. Fazetti die Möglichkeit zum Hafturlaub mitsamt weiblicher Begleitung. Steinbocks Großvater hat die süße Pflegerin Emilia für seinen Enkel auserkoren, während es bei Hammer-Gerd erst funkt, als er an einer Bushaltestelle Maren trifft.


Kritik

Männerpension

Produzent Claus Boje und Regisseur Detlev Buck legen nach ihren künstlerisch ambitionierten Kinokomödien "Karniggels" und "Wir können auch anders" ihren dritten Streich vor. "Männerpension", eine mit dem typisch staubtrockenen Buck-Humor versetzte Mischung aus frecher Knastkomödie und verträumtem Liebesmelodram, hat denn auch beste Aussichten, an der Kinokasse in ähnliche Dimensionen vorzustoßen wie dies 1993 "Wir können auch anders" (beachtliche 620.000 Besucher) gelang. Das liegt in diesem Fall nicht nur an der immer größer werdenden Buck-Fangemeinde, sondern auch an der breitenwirksam angelegten Story, die das bis dato bei den Zuschauern vorhandene Nord-Süd-Gefälle abschwächen könnte. Die große Popularität des "bewegten Mannes" Til Schweiger und der Viva-Moderatorin Heike Makatsch, die neben Detlev Buck und Newcomerin Marie Bäumer die Hauptrollen spielen, sollte sich am nationalen Boxoffice ebenfalls positiv bemerkbar machen. In "Männerpension" spielt Regisseur Buck, der gemeinsam mit dem knasterfahrenen Autor Eckhard Theophil auch das Drehbuch geschrieben hat, den Kleinganoven Hammer-Gerd, der sich mit seinem Kumpel Steinbock (Til Schweiger) eine Zelle teilt. Dank Dr. Fazetti (Leander Haußmann), dem für seine revolutionären Resozialisierungsprogramme bekannten, jüngsten Gefängnisdirektor Deutschlands, kommen die beiden schon unerwartet früh in den Genuß der Freiheit. Während der einfach gestrickte Steinbock, der kaum lesen und noch weniger schreiben kann, die Chance erhält, bei der attraktiven Altenpflegerin Emilia (Marie Bäumer) Manieren zu lernen, trifft Hammer-Gerd, der immerhin einen Hauptschulabschluß vorweisen kann, per Zufall auf die lispelnde Blondine Maren (Heike Makatsch) und verliebt sich Hals über Kopf in die verkannte Sangeskünstlerin. Steinbock dagegen hat zunächst große Mühe, mit seiner primitiven Anmache bei Emilia zu landen. Doch schließlich werden sogar diese beiden - oberflächlich so grundverschiedenen - Charaktere miteinander warm und später im Hühnerstall von ihren Gefühlen regelrecht übermannt. Obwohl Buck die Geschichte seiner "Männerpension" nicht immer im Griff hat, ab und an den roten Faden zu verlieren scheint und einige Nebenhandlungen nur angedeutet, aber nicht weitergeführt werden, erweist sich das norddeutsche Regie-Unikum einmal mehr als technisch beschlagener Handwerker, der es versteht, Szenen aufzubauen und gekonnt wieder aufzulösen. Obwohl "Männerpension" inhaltlich ganz andere Wege geht, ist der typische Buck-Stil immer wieder deutlich erkennbar - der spröde Humor, der mit dem Tempo einer Weinbergschnecke daherkommt, die banalen Widrigkeiten des Alltags sowie die Sehnsucht des Individuums nach Zärtlichkeit und Geborgenheit. Unter den bis in die Nebenrollen hinein adäquat besetzten Darstellern ragen insbesondere Bühnenschauspieler Ignaz Kirchner als bärbeißiger Schließer Mohrmann und die talentierte Kinodebütantin Marie Bäumer heraus, die den undankbaren und somit schwierigen Part der Emilia bestens zu meistern versteht. lasso.

Männerpension

Darsteller:  Til Schweiger  
  Detlev Buck  
  Marie Bäumer  
  Heike Makatsch  
  Gideon Singer  
  Leander Haußmann  
  Ignaz Kirchner  
  Steffen Schult  
  Christof Wackernagel  
 
Regie:  Detlev Buck  
Drehbuch:  Eckhard Theophil  
  Detlev Buck  
Produzent:  Claus Boje  
Kamera:  Slawomir Idziak  
Schnitt:  Peter R. Adam  
Musik:  Detlef Petersen  

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Bei der Besetzung hat sich hingegen einiges getan. So wurden außer Franka Potente keine Darsteller aus dem Vorgänger übernommen. Die "neuen" können sich aber auch sehen lassen: Barnaby Metschurat ("Julietta"), der die Hauptrolle übernimmt, Heike Makatsch ("Männerpension"), Herbert Knaup ("Lola rennt") und viele andere. Dies hat auch zur Folge, dass die Story wenig mit Teil 1 zu tun hat. Das Sequel wird aber an den bewährten Elementen des ersten Films anknüpfen.

Der Action-Thriller erzählt die Geschichte des jungen Arztes Jo, der nach seinem erfolgreichen Studium enthusiastisch seine AIP-Stelle in einem Großklinikum antritt. Seine Ambitionen verlieren sich im stressigen Krankenhausalltag. Als Jo die Möglichkeit erhält, an einem elitären Forschungsprojekt teilzunehmen, weiss er zunächst nicht, dass er sich dem Geheimbund der Antihippokraten anschließt. Der talentierte Mediziner gerät immer tiefer in den Strudel gefährlicher Experimente und ehrgeizigen Forscherwahns, dem er am Ende nur knapp entkommt. Kinostart ist vorrausichtlich Winter 2002/2003, es produziert, wie beim ersten Teil, die Deutsche Columbia Pictures zusammen mit Claussen + Wöbke Filmproduktion.

Foto: Columbia TriStar Pictures

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