Miley Cyrus
Demi Moore
Douglas Booth
Regie: Lisa Azuelos
Verleih: Constantin
Damit hat die 16-jährige Lola, von allen kurz Lol genannt, zu Beginn des neuen Schuljahrs nun wirklich nicht gerechnet. Erst betrügt Freund Chad sie mit einer anderen, dann verliebt sich Lol in ihren besten Freund Kyle, und schließlich verwirrt das Mädchen auch ihre Beziehung zu Mutter Anne, mit der sie bisher ein Dreamteam bildete. Kommunikationsstörungen nehmen zu, weil Mutter und Tochter gegenseitig Vertrauensbrüche begehen, und Anne sich wieder mit ihrem Ex, aber auch anderen Männern zu treffen beginnt.

Liebe und die Kommunikationsstörungen unter den Generationen sorgen in Liza Azuelos' US-Remake ihres französischen Hits für unbeschwert romantisch-komisches Entertainment.
Obwohl in der Vergangenheit der Hollywood-Transfer französischer Erfolge selbst mit Rekrutierung der Kreativköpfe durchaus Schmerzen bereitete, garantiert Autorin-Regisseurin Azuelos die Wiederholung der ursprünglichen Seherfahrung. Grund dafür sind Produzenten, die keine Steigerung von Oberflächenreizen forderten und Amerikanisierung vornehmlich auf neue Darsteller beschränkten, und der 2008 gestartete Originalfilm selbst, der eben nicht zu den klamottigen Komödienhits zählte, die Frankreich gelegentlich überrollen, sondern sein Publikum mit Charme eroberte. "LOL", Abkürzung für Netspeak Laughing Out Loud und Teenprotagonistin Lola, folgt der Vorlage und damit seiner jungen Heldin, die zu Beginn des neuen Schuljahrs von ihrem Freund Chad erfährt, dass er seine Erfahrung mit Frauen intim erweiterte. Auf diesen Betrug reagiert Lol (Miley Cyrus) mit der Behauptung, selbst gewildert zu haben, obwohl sie tatsächlich Sex noch nicht als Primärerfahrung kennt. Im Laufe der nächsten Monate kommt die 16-Jährige ihrem besten Freund Kyle (Douglas Booth, neuer Magnet für die "Twilight"-Generation) auch romantisch näher, gibt es Aufregung um die vermeintliche Wanderhure Ashley, die sich an der Schule schamlos zu holen scheint, was die Hormone fordern, und auch eine "Problem"-Front zu Hause, weil sich Lols Mutter (Demi Moore) wieder mit ihrem Ex und anderen Männer trifft und darüber hinaus die Kontrolle über ihre Tochter zu verlieren beginnt, die längst eine andere Sprache spricht und ein anderes Leben entdeckt.
Azuelos' ironisches Statement, das trotz High-Tech-Kommunikationsmitteln Kommunikationsstörungen zwischen den, aber auch innerhalb der Generationen nicht ausbleiben, ist auch im US-Remake amüsant, das viele Szenen des Originals, vom Slow-Motion-Opening bis hin zum Videochat mit Huhn, ja selbst einige Songs übernimmt, wobei Supergrass' Britpop-Hymne "Alright" nun in einer französischen Coverversion zu hören ist, weil der Schulausflug nicht mehr nach London, sondern nach Paris führt. So ist "LOL" eine vergnüglich-charmante, vergleichsweise dezente Komödie geblieben, in dem Moores Mähne eine Hauptrolle und Cyrus den Köder für ein größeres Publikum spielt, obwohl man dem Teenphänomen, verglichen mit ihrem nur zwei Jahre jüngeren Pendant aus dem Original, die Schülerin eigentlich nicht mehr abnimmt. kob.
| Darsteller: | Miley Cyrus | als Lola (Lol) | |
|---|---|---|---|
| Demi Moore | als Anne | ||
| Douglas Booth | als Kyle | ||
| Ashley Hinshaw | als Emily | ||
| Ashley Greene | als Ashley | ||
| George Finn | als Chad | ||
| Adam Sevani | als Wen | ||
| Lina Esco | als Janice | ||
| Tanz Watson | als Lloyd | ||
| Thomas Jane | als Allen | ||
| Jay Hernandez | als James | ||
| Marlo Thomas | als Gran | ||
| Austin Nichols | als Mr. Ross | ||
| Nora Dunn | als Emilys Mom | ||
| Regie: | Lisa Azuelos | ||
| Drehbuch: | Lisa Azuelos | ||
| Karim Aïnouz | |||
| Produzent: | Michael Shamberg | ||
| Stacey Sher | |||
| Tish Cyrus | |||
| Koproduzent: | Nicole Brown | ||
| Kelli Konop | |||
| Walter Latham | |||
| James Powers | |||
| Ausf. Produzent: | Nathan Kahane | ||
| Romain Le Grand | |||
| Jérôme Seydoux | |||
| Lisa Azuelos | |||
| Kamera: | Kieran McGuigan | ||
| Schnitt: | Myron I. Kerstein | ||
| Musik: | Rob Simonsen | ||
| Produktionsdesign: | Happy Massee | ||
| Kostüme: | Hope Hanafin | ||
| Maske: | Sarah Mays | ||
| Casting: | David H. Rapaport | ||
Ihr jüngstes Projekt musste Demi Moore absagen - und nun? Demi Moore ist mit dem Verlauf ihrer Karriere in den vergangenen 18 Monaten äußerst unglücklich
"Ghost - Nachricht von Sam", "Striptease", "Die Akte Jane", "3 Engel für Charlie - Volle Power" - das waren alle große Hits für Demi Moore, aber sie liegen auch schon lange zurück. Nicht eine Hauptrolle, so sagen Insider, hat sie derzeit in Aussicht.
Kein Wunder, dass Demi Moore verzweifelt ist. Ein enger Freund sagt: "Demi ist sehr, sehr unglücklich über den Verlauf ihrer Karriere in den vergangenen 18 Monaten. Es ist lange her, dass mit ihrem Namen ein großer Film vermarktet wurde."
Wenig hilfreich, wieder an attraktive Rollen zu kommen, ist ihre angeschlagene Gesundheit. Nach der Trennung von Ashton Kutcher im November hat Demi Moore stark an Gewicht verloren. In der vergangenen Woche wurde sie dann wegen einer Überdosis von Medikamenten ins Krankenhaus gebracht. Ihre Mitwirkung an dem hochgehandelten Drama "Lovelace" musste sie deshalb absagen, ihre Rolle übernahm "Sex and the City"-Star Sarah Jessica Parker.
Den Hauptgrund für den Karriereknick sieht Demi Moore im eigenen Alter. Die 49-jährige Schauspielerin sei "besessen davon, immer jung zu bleiben", sagt der Freund. "Deshalb lässt sie sich ständig mit ihrer 23-jährigen Tochter und deren Freundinnen in der Öffentlichkeit sehen. So erhofft sie sich, jugendlich zu wirken und jüngeren Kolleginnen gute Rollen abzujagen."
Das klingt nun schon sehr verzweifelt. Demi Moore drehte zuletzt mit Ashley Greene und Miley Cyrus die Komödie "LOL" - ab 31. Mai bei uns in den Kinos.
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