Originaltitel: Gigli
USA 2003
Ben Affleck
Jennifer Lopez
Justin Bartha
Regie: Martin Brest
Verleih: Columbia Tristar
Gangster Louis und sein Mafia-Partner Starkman (Al Pacino) haben Ärger mit der Staatsanwaltschaft. Also beauftragt Louis seinen unfähigen Hitman Gigli (Ben Affleck) damit, den autistischen Brian, seines Zeichens Bruder des Staatsanwaltes, aus dem Heim zu kidnappen, um auf diese wenig subtile Weise den Ehrgeiz der Ermittler zu dämpfen. Um sicher zu gehen, dass Gigli dabei nicht wieder Mist baut, schickt er ihm die lesbische Killerin Ricki (Jennifer Lopez) hinterher. Es kommt, wie es kommen muss: Gigli verliebt sich in die Lesbe, und beiden tut der behinderte Junge leid. Das bringt Punkte zwar beim lieben Gott, doch über kurz oder lang auch jede Menge Ärger mit dem organisierten Verbrechen.
Schwung, Charme und überraschender Wortwitz kennzeichnen das in Amerika wüst verrissene Kinodebüt des Yellow-Press-Traumpaares Affleck/Lopez. Martin Brest ("Midnight Run") liefert solide Kriminalkomödienkost, und was den hauptagierenden Unterwelt-Todesboten an Glaubwürdigkeit fehlt, gleicht eine exzellent besetzte Co-Darstellerriege (Walken! Pacino!!) mehr als aus.
Latino-Queen Jennifer Lopez und Frauenschwarm Ben Affleck als Traumpaar vor und hinter der Kamera.
Larry Gigli (Ben Affleck), der sich als kleiner Mafia-Handlanger über Wasser hält, sieht sich selbst als den coolsten aller Coolen.
Damit ist er aber auch absolut der einzige, denn bisher war seine Ausführung der Aufträge reichlich unprofessionell.
Weil dem vor Selbstüberschätzung strotzenden Versager niemand zutraut, dass er mit der simplen Entführung eines behinderten Jungen fertig wird, schickt man ihm die aufreizende und wirklich coole Ricki (Jennifer Lopez) zur Unterstützung.
Die smarte Lady spielt eindeutig in einer anderen Liga und Larry hat keine Chance - aber die nutzt er. Obwohl Ricki ihn abblitzen lässt, versucht er immer wieder, bei ihr zu landen - während ihm zugleich der scheinbar harmlose Auftrag über den Kopf wächst.
Martin Brest ("Der Duft der Frauen") mixt die volle Starpower zu einem romantisch-komischen Cocktail, dem die Filmlegenden Christopher Walken und Al Pacino den letzten Schliff geben.
| Darsteller: | Ben Affleck | als Larry Gigli | |
|---|---|---|---|
| Jennifer Lopez | als Ricki | ||
| Justin Bartha | als Brian | ||
| Christopher Walken | als Det. Stanley Jacobellis | ||
| Lenny Venito | als Louis | ||
| Missy Crider | als Robin | ||
| Al Pacino | als Starkman | ||
| Lainie Kazan | als Giglis Mutter | ||
| Regie: | Martin Brest | ||
| Drehbuch: | Martin Brest | ||
| Produzent: | Martin Brest | ||
| Casey Silver | |||
| Ausf. Produzent: | John Hardy | ||
| Kamera: | Robert Elswit | ||
| Schnitt: | Billy Weber | ||
| Julie Monroe | |||
| Musik: | John Powell | ||
| Produktionsdesign: | Gary Frutkoff | ||
| Sue Chan | |||
| Kostüme: | Michael Kaplan | ||
| Ton: | Jeffrey Wexler | ||
| Casting: | Ellen Lewis | ||
And the loser is... Eddie Murphy!
Nicht nur die Qualität, sondern vor allem nackte Zahlen galten als Kriterium für das Rohrkrepierer-Ranking, das die Branchenzeitschrift "The Hollywood Reporter" jetzt veröffentlicht hat. Die Top Ten der größten Filmflops beweisen aber, das fehlendes Niveau und ein schlechtes Ergebnis an den Kinokassen oft Hand in Hand gehen.
Die SciFi-Komödie Pluto Nash, in der sich Eddie Murphy als Nachtclubbesitzer auf dem Mond mit einer Mafiafamilie anlegt, spielte 2002 nicht einmal zehn Prozent ihres astronomischen Budgets von 100 Millionen Dollar wieder ein und rangiert damit unangefochten auf Platz Eins.
Auf den Rängen: John Travoltas schauriges Scientology-Epos "Battlefield Earth" und Will Ferrells erst im Oktober in Deutschland angelaufener Zeitreisen-Nonsens "Die fast vergessene Welt". Nicht wirklich überraschend - schließlich wurde Ferrell erst kürzlich zum unprofitabelsten und überbezahltesten Schauspieler Hollywoods gewählt.
Die komplette Flop Ten:
1. Pluto Nash - Im Kampf gegen die Mondmafia
5. "Stadt, Land, Kuss"
6. "Catwoman"
7. Invasion
8. Rollerball
9. "Grindhouse"
10. The Spirit
Mit seinem Freund Matt Damon gehört Ben Affleck zu den Shooting-Stars der 1990er-Jahre. Das von ihnen verfasste Drehbuch zu "Good Will Hunting",...
Ihre starke sinnliche Präsenz und erotische Ausstrahlung konnte die langhaarige Brünette mit dem legendären Hinterteil im Film und auf der...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.