Originaltitel: City Lights
USA 1928-1931
Sir Charles Chaplin
Virginia Cherrill
Florence Lee
Regie: Sir Charles Chaplin
Verleih: Die Lupe
Als der abgebrannte Tramp Charlie einen betrunkenen Millionär vor dem Selbstmord bewahrt, wird er von diesem reich beschenkt. Später gaukelt er einem kleinem, blindem Blumenmädchen Wohlstand vor und lässt sich auf die skurrilsten Abenteuer ein, um ihre Operation zu finanzieren. Er versucht sich dabei sogar als Preisboxer, trifft erneut auf den Millionär, bekommt 1000 Dollar geschenkt und wird daraufhin als Dieb verhaftet. Als er wieder auf das Mädchen trifft, was dank seines Geldes wieder sehen kann, bleibt das Happy-End dennoch aus.

Charlie Chaplins anrührendster Film ist eine tragikomische Attacke auf die großbürgerliche Gesellschaft und wurde einer seiner größten Erfolge. "Lichter der Großstadt" ist eine ironische und sozialkritische Tragikomödie voller Menschlichkeit, Güte und Optimismus. Obwohl sich zum Produktionszeitpunkt inzwischen der Tonfilm etabliert hatte, blieb Chaplin beim stumm gedrehten und mit musikalischen Effekten untermalten Film.
| Darsteller: | Sir Charles Chaplin | ||
|---|---|---|---|
| Virginia Cherrill | |||
| Florence Lee | |||
| Harry Myers | |||
| Allan Garcia | |||
| Henry Bergman | |||
| Albert Austin | |||
| Hank Mann | |||
| Regie: | Sir Charles Chaplin | ||
| Drehbuch: | Sir Charles Chaplin | ||
| Produzent: | Sir Charles Chaplin | ||
| Kamera: | Roland Totheroh | ||
| Gorden Pollock | |||
| Mark Marlatt | |||
| Musik: | Sir Charles Chaplin | ||
Barack Obama will das Porzellan, das George W. Bush mit seiner Hauruck-Politik allerorts zerschlagen hat, wieder kitten. Doch ob das auf diese Weise gelingt?
Auch wenn der Herr rechts sogar Winston Churchill ähnelt - über dieses Geschenk unter Staatsmännern kann man geteilter Meinung sein... (Foto: Fox)
Als der neue US-Präsident am Donnerstag den britischen Premier Gordon Brown zu dessen erstem Besuch im Weißen Haus empfing, brachte dieser Präsente mit, die symbolträchtig für die britisch-amerikanischen Beziehungen sind. Doch im Gegenzug gab's Ramsch - zumindest nach Meinung der englischen Presse. Brown überreichte Obama einen Stiftehalter aus dem Holz eines Schiffes, das vor der afrikanischen Küste gegen die Sklaverei kämpfte, und die Erstausgabe der Biographie von Winston Churchill, der im Zweiten Weltkrieg die starke Allianz mit den USA einging. Obama "revanchierte" sich mit einer Box mit 25 DVDs - darunter "Star Wars" und "E.T.".
Nun zerreißt sich der gnadenlose britische Boulevard das Maul über Obamas vermeintliche Gedankenlosigkeit. Schließlich sei Brown kein Filmliebhaber und zudem auf dem linken Auge blind, seit sich nach einem Schlag beim Rugby die Netzhaut ablöste. Doch inzwischen wurde bekannt, dass der US-Präsident die Filme vom weltweit renommierten American Film Institute extra für diesen Anlass zusammenstellen ließ. Und tatsächlich finden sich darunter viele Meisterwerke wie "Citizen Kane", "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Schindlers Liste". Hier der komplette Inhalt der strittigen DVD-Kollektion:
Als er 1914 seine ersten Filme drehte, war er schnell so populär, dass die Kinos nur das Schild "Heute Chaplin" aufstellen...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.