Coole Berliner Komödie für Jugendliche, die locker und politisch unkorrekt auch ernste Themen wie Neonazismus einbindet. http://images.kino.de/flbilder/max07/auto07/auto31/07310172/b150x150.jpg Leroy

Filmdetails

Leroy

Coole Berliner Komödie für Jugendliche, die locker und politisch unkorrekt auch ernste Themen wie Neonazismus einbindet.


Leroy
Start: 27.09.2007

Komödie / Drama

Deutschland 2007
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Alain Morel
Anna Hausburg
Constantin von Jascheroff

Regie: Armin Völckers
Verleih: X Verleih (Warner)

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Humor
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Inhalt

Leroy (Alain Morel) ist ein ganz normaler 17-jähriger Berliner Schüler: kultiviert, manierlich, wohlerzogen - und schwarz. Statt Hip-Hop stehen bei ihm Cello-Spiel und Kunstausstellungen auf dem Programm. Das einzig Coole an ihm ist seine ausladende Afro-Frisur. Obwohl er sich dem anderen Geschlecht gegenüber ungeschickt und linkisch verhält, entdeckt ihn die süße Eva (Anna Hausburg) - beide verlieben sich heftig ineinander. Damit fängt der Ärger an: Evas Familie ist rechtsradikal und ihre fünf tumben Brüder verprügeln am liebsten Farbige.

In der vom ZDF produzierten Teenkomödie mit durchaus ernsten Hintergrund und politischen Untertönen greift Armin Völckers mit entschiedener Lockerheit Themen wie Rassismus, Gewalt und deutsche Schuldkomplexe auf - ein leichtfüßiges Black-Power-Revival.


Kritik

Er ist gut erzogen, deutsch und schwarz: das reicht, um kräftig anzuecken.

Großansicht Für Eva legt Leroy sich mit ihren Skinhead-Brüdern an (Foto: X Verleih (Warner))

Für Eva legt Leroy sich mit ihren Skinhead-Brüdern an (Foto: X Verleih (Warner))

Sein Afro-Look ist das Auffallendste an Leroy (Alain Morel). Und den trägt er auch nur, weil sein Vater schon einen hatte. Ansonsten ist der 17-jährige Berliner Schüler kultiviert und brav, spielt lieber Cello statt Basketball, ein netter Langweiler mit einem übernatürlichen Talent für Ungeschicklichkeiten. Völlig unbegreiflich, dass die süße Eva (Anna Hausburg) auf Mr. Uncool abfährt und eine zarte Romanze beginnt.

Damit fangen aber auch die Schwierigkeiten an, denn Evas Familie entpuppt sich als rechtsradikal, ihre fünf humorlosen Skinhead-Brüder verprügeln am liebsten Farbige. Da erwacht der Kämpfer in Leroy: Er trommelt seine Leute zusammen, kämpft um seine Liebe und lässt auf seine Art die Black-Power-Bewegung aufleben, sein Motto "Werdet funky statt fascho".

Großansicht Wer von Leroy was will, muss erst an seinen Freunden vorbei (Foto: X Verleih (Warner))

Wer von Leroy was will, muss erst an seinen Freunden vorbei (Foto: X Verleih (Warner))

Locker angegangen

Locker, leicht und politisch unkorrekt bindet Armin Völckers in seinem Langfilm-Regiedebüt Themen wie Ausländerhass und Neonazismus in eine coole Berliner Komödie für Jugendliche ein. Den passend funkigen Soundtrack liefern unter anderem Afrob und Curse.

Leroy

Darsteller:  Alain Morel   als Leroy
  Anna Hausburg   als Eva
  Constantin von Jascheroff   als Dimitrios
  Eva Mannschott   als Leroys Mutter
  Günther Kaufmann   als Leroys Vater
  Arnel Taci   als Achmed
  Afrob   als Blacula
  Paul Maaß   als Hanno
  Julius Jellinek   als Horst
  Cay Helmich   als Evas Mutter
  Conrad F. Geier   als Evas Vater
  Wilfried Hochholdinger   als Jerome
  Andreas Schulz   als Siegfried
  Raphael Wildt   als Wotan
  Kerem Can   als Zoltan
  Oktay Özdemir   als Achmeds Bruder
 
Regie:  Armin Völckers  
Drehbuch:  Armin Völckers  
Produzent:  Oliver Stoltz  
Kamera:  Tony Mitchel  
Schnitt:  Marty Schenk  
Musik:  Ali N. Askin  
Produktionsdesign:  Christiane Rothe  
Kostüme:  Constanze Hagedorn  
Ton:  Peter Schmidt  

Star

Günther Kaufmann

Deutscher Schauspieler. Sohn eines Besatzungssoldaten und Stammschauspieler in Filmen von Rainer Werner Fassbinder (von "Whity" bis "...

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