Comedydrama um das Beziehungschaos in L.A., das mit einem beachtlichen Ensemble und einer ansprechenden Optik aufwartet, von der Story her jedoch eher oberflächlich ist. http://images.kino.de/flbilder/max00/bf00/bf20/b0020991/b150x150.jpg Leben und Lieben in L.A.

Filmdetails

Leben und Lieben in L.A.

Comedydrama um das Beziehungschaos in L.A., das mit einem beachtlichen Ensemble und einer ansprechenden Optik aufwartet, von der Story her jedoch eher oberflächlich ist.


Leben und Lieben in L.A.
Start: 29.06.2000

Originaltitel: Playing by Heart

Komödie / Drama

USA 1998
Laufzeit: 121 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Gillian Anderson
Angelina Jolie
Madeleine Stowe

Regie: Willard Carroll
Verleih: Buena Vista

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Humor
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Inhalt

Hannah und Paul stecken nach 40 Jahren Ehe in einer Krise. Roger und Gracie machen sich in ihrer rein sexuellen Beziehung gegenseitig etwas vor, während Gracies Mann Hugh seinen abendlichen Barbekanntschaften herzerweichende Storys auftischt. Auf episodenhafte Weise erzählt der Film von elf Menschen in Los Angeles und ihrer Suche nach Liebe und persönlichem Glück.


Kritik

Leben und Lieben in L.A.

Ursprünglich sollte Willard Carrols Ensemblefilm "Dancing About Architecture" heißen, was von Protagonistin Angelina Jolie in der Eröffnungssequenz als Umschreibung dafür erklärt wird, daß "über Liebe zu reden, tanzen über Architektur gleichkäme". Bezeichnenderweise tänzelt der Regisseur und Drehbuchautor in seiner mosaikhaft strukturierten Zelluloid-Konstruktion manchmal ein wenig geziert, wenn auch optisch formvollendet um die Kernthemen von Liebe und Vertrauen. Die episodenhafte Erzählweise des Comedydramas, das sechs lose miteinander verwobene Beziehungskonstellationen betrachtet, erinnert an "Short Cuts" - und wie dessen Regisseur Robert Altman hat auch Carroll das Privileg, mit einer stargespickten Besetzung arbeiten zu können.

Das beachtliche Ensemble umfaßt immerhin Sean Connery und Gena Rowlands als seit 40 Jahren verheiratetes Ehepaar, das sich wegen seines Gehirntumors und einer lange zurückliegenden Affäre in einer schweren Krise befindet. "Akte X"-Agentin Gillian Anderson ist als beziehungsphobische Theaterregissseurin zu sehen, die von einem Zu-gut-um-wahr-zu-sein-Architekten in Gestalt von Jon Stewart umworben wird. Angelina Jolie porträtiert einen selbstsicheren Nachtfalter, der sich zunächst am introvertierten Clubkid Ryan Phillippe die Zähne ausbeißt. Madleine Stowe vergnügt sich mit ihrem Lover (Anthony Edwards), während ihr Gatte Dennis Quaid jeden Abend Barbekanntschaften (darunter Nastassja Kinski) eine neue herzerweichende Story auftischt. Ellen Burstyn und Jay Mohr (trotz mitleidserregendem Totenbett-Makeup wirkt er eher hohl als herzzerreißend) spielen Mutter und Sohn, die erstmals kurz vor seinem bevorstehenden Aids-Tod wirklich intime Gespräche miteinander führen. Zwischen den einzelnen Paaren wird in relativ kurzen Szenen hin- und hergependelt, wobei häufig Tag/Nacht-Überblendungen von der Los-Angeles-Skyline die Überbrückung bilden. Die Dialoge wirken gerade in ihrer präzisen Geschliffenheit ein wenig artifiziell und affektiert. Inbrünstig erklärte "I love you"-s zwischen Partnern, die sich kaum kennen, wollen in ihrer emotionalen Dringlichkeit nicht immer so recht mitreißen. Dank stilvoller Kameraarbeit und einem eleganten Produktionsdesign ist die visuelle Umsetzung dieses Gefühlskaleidoskops ansprechend, und auch der relativ unaufdringliche Score geht gut ins Ohr. Zum Schluß werden die Verbindungen zwischen den einzelnen Beteiligten offenbart, auch wenn mit sonderlich unerwarteten Überraschungen kaum aufgewartet wird. Insgesamt sind die Vignetten allesamt amüsant und anrührend genug, um das Publikum auf seinem Beziehungs-Parcours kurzweilig zu unterhalten. ara.

Leben und Lieben in L.A.

Darsteller:  Gillian Anderson   als Meredith
  Angelina Jolie   als Joan
  Madeleine Stowe   als Gracie
  Anthony Edwards   als Roger
  Ryan Phillippe   als Keenan
  Gena Rowlands   als Hannah
  Sir Sean Connery   als Paul
  Dennis Quaid   als Hugh
  Ellen Burstyn   als Mildred
  Jay Mohr   als Mark
  Jon Stewart   als Trent
  Nastassja Kinski   als Melanie
  Patricia Clarkson   als Allison
 
Regie:  Willard Carroll  
Produzent:  Willard Carroll  
  Meg Liberman  
  Thomas L. Wilhite  
Koproduzent:  David Witz  
  Kurt Albrecht  
Ausf. Produzent:  Harvey Weinstein  
  Bob Weinstein  
  Guy East  
  Nigel Sinclair  
  Paul Feldsher  
Kamera:  Vilmos Zsigmond  
Schnitt:  Pietro Scalia  
Musik:  John Barry  
Produktionsdesign:  Melissa Stewart  
  Charlie Daboub  
Kostüme:  April Ferry  
Ton:  Art Rochester  

Angelina Jolie jagt Ethan Hawke

Ermittelt im Dienste des FBI: Angelina Jolie

Ermittelt im Dienste des FBI: Angelina Jolie

Angelina Jolie ist eine vielseitige Schauspielerin - das weiß man nicht erst seit ihrem Auftritt als Actionheldin in "Lara Croft: Tomb Raider".

Die Rolle der Monster killenden Computerschönheit hatte herzlich wenig mit ihren Leinwandauftritten beispielsweise in "Leben und Lieben in L.A." oder "Durchgeknallt - Girl, Interrupted") gemeinsam: Hier glänzte Jolie im Charakterfach.

Jetzt wagt die Ex-Frau von Schauspiel-Kollege Billy Bob Thornton den Sprung zum FBI. In "Taking Lives" wird Jolie eine Agentin spielen. Sie bekommt den Auftrag einen Serienkiller dingfest zu machen, der seine Opfer sorgfältig auswählt und dann ihre Identität annimmt. Die Rolle des Killers spielt Ethan Hawke, der zuletzt in "Training Day" zu sehen war.

Auch der Regisseur steht mittlerweile fest: D.J. Caruso ("The Salton Sea") inszeniert den Psychothriller, der auf dem gleichnamigen Roman von Michael Pye basiert.

Star

Gillian Anderson

* 09.08.1968

Star

Angelina Jolie

Sie ist in jeder Beziehung ein scharfes Kaliber: Angelina Jolie, Shooting Star des Jahres 2000 und Oscar-Preisträgerin für die beste...

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