Thriller-Lovestory zwischen einem von der Polizei gejagtem Profikiller und einer geheimnisvollen Schönen. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz16/z0416600/b150x150.jpg Lautlos

Filmdetails

Lautlos

Thriller-Lovestory zwischen einem von der Polizei gejagtem Profikiller und einer geheimnisvollen Schönen.


Lautlos
Start: 29.04.2004

Thriller / Drama

Deutschland 2004
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Joachim Król
Nadja Uhl
Christian Berkel

Regie: Mennan Yapo
Verleih: X Verleih (Warner)

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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lau

Inhalt

Auftragsmörder Viktor (Joachim Król) hat sich auf das schwere Gebiet der Kronzeugenbeseitigung spezialisiert und weiß, wie man Observationstechniken der Polizei ins Leere laufen lässt. Womit er sich noch nicht so toll auskennt, ist die Liebe. Als ihm bei seinem neusten Auftrag Nina (Nadja Uhl) in die Quere kommt und er ihr nicht augenblicklich den hübschen Schädel wegbläst, ist es um ihn geschehen. Ein schlechter Zeitpunkt für eine Romanze, zieht doch gerade ein nur für ihn eingerichtetes Sonderkommando die Schlinge um seinen Hals immer enger.

Mal keine spröde Beziehungskiste aus deutschen Landen, sondern ein Killerthriller nach Hollywood-Vorbild. Gute Gelegenheit für Król, mal seine physischen Qualitäten auszuspielen. Tom Tykwer produzierte.


Kritik

Ein Profikiller, gejagt von einem genialen Profiler, begeht den Fehler seines Lebens: Er verliebt sich in eine geheimnisvolle Frau. Und ist bereit, alles zu riskieren...

Großansicht Joachim Król, wie man ihn noch nie gesehen hat: als Killer! (Foto: X Verleih (Warner))

Joachim Król, wie man ihn noch nie gesehen hat: als Killer! (Foto: X Verleih (Warner))

Vor den Augen der Polizei dringt der Auftragskiller Viktor (Joachim Król) in eine überwachte Wohnung ein und tötet sein Opfer - ohne jedes Geräusch.

Doch diesmal ist das Opfer nicht allein: Nina (Nadja Uhl), eine junge Frau, schläft in seinem Bett. Ihre Unschuld rührt den Killer und er lässt sie am Leben. Der Auftragsmörder und sein erster Fehler, das ist die klassische Ausgangsposition für einen guten Thriller.

Viktors bisherige Welt gerät ins Wanken. Das erkennt auch der hartnäckige Polizei-Profiler Lang (Christian Berkel), der seine Spur aufnimmt und seine Auftrageber, die ihn liquidieren wollen. Und Viktor selbst, der aber noch einen letzten Auftrag ausführen muss.

Großansicht Nina macht eine schreckliche Entdeckung (Foto: X Verleih (Warner))

Nina macht eine schreckliche Entdeckung (Foto: X Verleih (Warner))

Die Schöne, das Biest?

Nur Eines hat Viktor dabei nicht eingeplant - die Liebe. Er heftet sich an Ninas Fersen, lernt sie kennen, und allmählich entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen dem Killer und der vermeintlichen Zeugin. Doch kann er ihr trauen?

Victor ist bereit, alles zu riskieren, doch die Schlinge zieht sich immer enger um ihn zusammen.

Mit fesselnden Bildern erzählt Regisseur Mennan Yapo diese Geschichte um Vertrauen und Verrat. Ein packender, intelligent gemachter Thriller über einen Killer, der alle Sympathien auf seiner Seite hat.

Lautlos

Darsteller:  Joachim Król   als Viktor
  Nadja Uhl   als Nina
  Christian Berkel   als Lang
  Rudolf Martin   als Strassmann
  Lisa Martinek   als Gerwin
  Peter Fitz   als Hinrich
  Mehmet Kurtulus   als Sicherheitschef
  Wilhelm Manske   als "Russe"
  Jale Arikan   als Die Kettenraucherin
  Michael Rast   als Georg
 
Regie:  Mennan Yapo  
Drehbuch:  Lars-Olav Beier  
Produzent:  Stefan Arndt  
  Tom Tykwer  
Ausf. Produzent:  Alexander Stigler  
  René Richter  
Kamera:  Torsten Lippstock  
Schnitt:  Dirk Vaihinger  
Musik:  Gary Marlowe  
  Ben Mono  
Produktionsdesign:  Simon Boucherie  
Kostüme:  Katharina Ost  
Ton:  Alexander von Zündt  
Casting:  Annette Borgmann  

"Zeigen, was hinter dem Film steckt"

Mit der Thriller-Lovestory "Lautlos" gibt Mennan Yapo sein Regiedebüt. Für die DVD hat er noch mal ganze Arbeit geleistet.

Großansicht "Lautlos": Regiedebüt für Mennan Yapos (Foto: Pressefoto)

"Lautlos": Regiedebüt für Mennan Yapos (Foto: Pressefoto)

» Wie wichtig ist Ihnen die DVD?

MENNAN YAPO:

Extrem wichtig. Die DVD soll widerspiegeln, wie aufwändig unser Film gemacht ist, obwohl uns kein üppiges Budget zur Verfügung stand. Gleichzeitig soll sie ein Tribut an alle Beteiligten sein. Deshalb haben wir uns für die DVD sehr viel Zeit genommen.

Mir war es auch wichtig, dass das Making-of zum Film - der ja doch schwerer und ruhiger ist - ein bisschen dagegen hält. Natürlich war es sehr konzentrierte Arbeit, aber trotzdem hat man seinen Spaß gehabt.

Großansicht Joachim Król als eiskalter Profikiller Victor (Foto: X Verleih (Warner))

Joachim Król als eiskalter Profikiller Victor (Foto: X Verleih (Warner))

» Wie lange haben Sie für die Zusammenstellung des sehr umfangreichen Bonusmaterials gebraucht?

Ein halbes Jahr hat mich die Zusammenstellung schon in Anspruch genommen. Um die Aufnahmen, den Schnitt und die Interviews hat sich Valentin Werner aufopfernd gekümmert.

Ich wollte, dass die Beteiligten, vor allem die Hauptdarsteller Joachim Król, Nadja Uhl und Christian Berkel, über den fertigen Film sprechen. Es ist einfach etwas anderes, ob man während dem Dreh über seine Arbeit spricht oder wenn man den fertigen Film vorliegen hat.

Wir hatten am Schluss 60 Stunden Material. Über Monate hinweg haben wir dann daraus das Essentielle gefiltert. Mir war es wichtig zu zeigen, was hinter dem Film steckt. Ich wollte dem DVD-Käufer die Idee des Films transparenter machen und nicht nur Anekdoten erzählen. Und die Deluxe-Ausgabe wird dem Projekt absolut gerecht.

Großansicht Perspektivenwechsel: Wenn eine Tötungsmaschine Gefühle entwickelt (Foto: X Verleih (Warner))

Perspektivenwechsel: Wenn eine Tötungsmaschine Gefühle entwickelt (Foto: X Verleih (Warner))

» Haben Sie sich bereits beim Drehen Gedanken über die DVD gemacht? Wie war die Vorgehensweise?

Ja, absolut. Ich habe Valentin von Anfang an unterstützt. Er war jeden Tag beim Dreh dabei und konnte sich so richtig in das Material vertiefen. Ich finde, dass man das auch sieht.

Für mich ist die große Chance bei der DVD, dass man das Filmemachen dem Zuschauer ein Stückweit näher bringen kann. Deshalb war es mir schon wichtig, dass wir von Anfang an auf die DVD achten, dass wir für die DVD alles haben, was man nur haben kann. Von Aufnahmen des Storyboards bis zum Final Grading.

Großansicht Der Killer hinterlässt seine Spuren und macht sich verwundbar (Foto: X Verleih (Warner))

Der Killer hinterlässt seine Spuren und macht sich verwundbar (Foto: X Verleih (Warner))

» Welche Spezialbereiche wollten Sie unbedingt covern?

Schnitt, Musik und Szenenbild waren mir sehr wichtig. Außerdem wollte ich die Vorbereitung zur Arbeit mit den Waffen zeigen. Nicht, weil das etwa 'ne Jungssache ist, sondern weil ich zeigen wollte, dass wir in diesem Bereich wirklich akkurat und mit Profis gearbeitet haben.

» Wie war es, den Film nach längerer Zeit wieder zu sehen? Entdeckt man Fehler?

Klar entdeckt man Fehler. Vom Buch bis zum Schnitt. Nichts Konkretes. Manchmal beim Schnitt, manchmal bei der Umsetzung. Dann denkt man sich, da hätte ich schneller inszenieren können, da hätte ich mit der Kamera anders arbeiten können...das sind viele Kleinigkeiten, die mir auffallen. Aber das ist normal. Das spiegelt den Wissensstandpunkt des Drehens wider. Es wäre eher traurig, wenn man sagen könnte: Mein Film ist rundum perfekt.

Großansicht Mennan Yapo zusammen mit Hauptdarstellerin Nadja Uhl (Foto: Norbert Kesten, André Poling)

Mennan Yapo zusammen mit Hauptdarstellerin Nadja Uhl (Foto: Norbert Kesten, André Poling)

» Finden Sie, man darf seinen Film auf der DVD in einer anderen Fassung - z.B. Director's Cut - zeigen, oder sagen Sie, der Film ist so wie er ist und basta.

Das kommt meiner Meinung nach auf die Konstellation an. In meinem Fall war die Kinofassung der Director's Cut. Die Deleted Scenes auf der DVD sind Szenen, die ich selbst gekürzt hatte. Der Film ist so, wie er ist. Ich würde ihn nicht mehr ändern wollen. Ich hatte das Glück, den Film so abliefern zu können, wie ich wollte.

In Amerika ist es natürlich anders. Da kann es schon passieren, dass das Studio so einen Druck ausübt und der Regisseur Szenen herausnehmen muss, die er eigentlich gar nicht herausnehmen will. Also geben sie dir dort die Chance, die eigentliche Fassung auf der DVD in Form eines Director's Cut zu verwirklichen. Das ist in Ordnung, finde ich. Wenn ein Regisseur meint, er wollte das ursprünglich schon immer anders haben, dann kann er das auch auf der DVD so zeigen.

Großansicht Den Mörder im Visier: Christian Berkel als Profiler Lang (Foto: X Verleih (Warner))

Den Mörder im Visier: Christian Berkel als Profiler Lang (Foto: X Verleih (Warner))

» Aus der Distanz betrachtet, welches Fazit würden Sie über "Lautlos" ziehen?

Es war eine einzigartige Erfahrung und eine riesige Herausforderung. Die Truppe ist durch Dick und Dünn gegangen und hat alle Schwierigkeiten bravourös gemeistert. Wir haben von allen Seiten viel Lob erhalten.

Der Film funktioniert auch über die deutschen Grenzen hinaus. Das war mein Ziel. In vier Wochen sind wir noch auf dem AFI-Festival und erst kürzlich haben wir auf dem internationalen Polizei-Filmfestival in Weinheim den ersten Preis gewonnen. Filmemachen muss meiner Meinung nach eine Herausforderung sein. Sowohl filmisch als auch inhaltlich.

Star

Joachim Król

Der bewegteste Mann des deutschen Films, seit er 1994 in Sönke Wortmanns Komödienhit durch die Liebe völlig aus dem Gleichgewicht gebracht...

Star

Nadja Uhl

Deutsche Schauspielerin. Vielseitig, wandlungsfähig, intelligent und natürlich, gehört Nadja Uhl zu den herausragenden deutschen Schauspielerinnen,...

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