Dokumentarfilm über eine Koranschule in Bangladesh und deren gesellschaftliche Bedeutung. http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto17/09170259/b150x150.jpg Korankinder

Filmdetails

Korankinder

Dokumentarfilm über eine Koranschule in Bangladesh und deren gesellschaftliche Bedeutung.


Korankinder
Start: 04.06.2009

Dokumentarfilm

Bangladesch/Deutschland 2008
Laufzeit: 86 Min.

Regie: Shaheen Dill-Riaz
Verleih: Mayalok

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Inhalt

Eine sogenannte Madrasa, eine Koranschule in Bangladesh, deren Bildungssystem von der religiösen Erziehung bestimmt wird: Inmitten der weit verbreiteten Armut lernen die Schüler schon in der frühen Kindheit zwölf Stunden täglich über zwei Jahre hinweg die mehr als 6.000 Verse des Koran auf Arabisch auswendig. Eine Sprache, die sie nicht verstehen und die ihnen teilweise im wahrsten Sinne des Wortes eingeprügelt wird. Ihre Kindheit opfern sie dem Ziel, "Hafiz" zu werden, d. h. sich durch die Beherrschung aller Koranverse nach zwei Jahren einen Beruf und gleichzeitig einen Platz im Paradies zu sichern.


Kritik

Dokumentarfilm über eine Koranschule in Bangladesh und deren gesellschaftliche Bedeutung.

Großansicht Schon die kleinen Jungen müssen viel auswändig lernen (Foto: Mayalok)

Schon die kleinen Jungen müssen viel auswändig lernen (Foto: Mayalok)

Eine sogenannte Madrasa, eine Koranschule in Bangladesh, deren Bildungssystem von der religiösen Erziehung bestimmt wird: Inmitten der weit verbreiteten Armut lernen die Schüler schon in der frühen Kindheit zwölf Stunden täglich über zwei Jahre hinweg die mehr als 6.000 Verse des Koran auf Arabisch auswändig.

Eine Sprache, die sie nicht verstehen und die ihnen teilweise im wahrsten Sinne des Wortes eingeprügelt wird. Ihre Kindheit opfern sie dem Ziel, "Hafiz" zu werden, also sich durch die Beherrschung aller Koranverse nach zwei Jahren einen Beruf und gleichzeitig einen Platz im Paradies zu sichern.

Großansicht Vielleicht erwartet die Kinder eine bessere Zukunft (Foto: Mayalok)

Vielleicht erwartet die Kinder eine bessere Zukunft (Foto: Mayalok)

Seltene Bilder

Regisseur Shaheen Dill-Riaz wurde 1969 in Bangladesh geboren und lebt seit 1992 in Berlin, wo er 2008 für seinen Film "Eisenfresser" bereits den "new berlin film award" erhielt. Bei seiner Dokumentation "Korankinder" wagte er sich in riskante Gefilde, da in den Madrasas absolutes Bilderverbot herrscht.

Dennoch darf er in einer dieser Koranschulen filmen und sowohl Lehrer als auch Schüler und Eltern in ihrem Alltag begleiten. Damit gelang ihm ein eindringliches Porträt über die Abhängigkeit von Bildung und Religion.

Korankinder

 
Regie:  Shaheen Dill-Riaz  
Kamera:  Shaheen Dill-Riaz  
Schnitt:  Andreas Zitzmann  
Musik:  Eckart Gadow  
Ton:  Mejbah Uddin  
  Abdus Satter  

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