Naomi Watts
Adrien Brody
Jack Black
Regie: Peter Jackson
Verleih: UIP
Im depressionsgebeutelten New York der frühen 30er Jahre muss Filmemacher Denham (Jack Black) nicht lange nach Mitstreitern und Mimen für seine Kino-Expedition auf die mysteriösen Skull Islands im Südpazifik suchen. Vor Ort entdeckt die Crew zwischen allerhand unheimlichem Getier einen haushohen Riesenaffen, den der geborene Schausteller Denham umgehend vermarkten will. Sein Plan, das mittlerweile in Hauptdarstellerin Anne Darrow (Naomi Watts) verliebte Monster nach New York zu schaffen, endet in einem Desaster.
"Pianist" Adrien Brody trifft auf seinen Lebensretter Thomas Kretschmann, Comedian Jack Black gibt den exzentrischen Regisseur, und Naomi Watts tritt in die Spuren von Fay Wray im Big-Budget-Remake des Horrorklassikers von Peter Jackson ("Der Herr der Ringe").
Nach seiner "Herr der Ringe"-Trilogie schlägt Peter Jackson erneut alle Rekorde und setzt mit seiner spektakulären Neuverfilmung wieder Maßstäbe in Sachen modernes Kino.
Wenn einer wie Ausnahme-Regisseur Peter Jackson sich seinen Kindheitstraum erfüllt, ist einiges zu erwarten. In Zeiten der Superlative, in denen alles größer, teurer, aufwändiger, bombastischer wird, kommt mit dem absoluten Kino-Highlight des Jahres 2005 zu dessen Ende - und grad recht zur beschaulichen Weihnachtszeit - tatsächlich Großes auf uns zu.
Ein Remake zwar, aber was für eines! Schließlich geht es um jenen legendären Riesenmenschenaffen, der sich unsterblich in eine schöne Frau verliebt und nicht zuletzt dadurch Anlass für jede Menge Turbulenzen gibt. Peter Jackson, der seit seiner unverschämt erfolgreichen "Herr der Ringe"-Trilogie als Regisseur so etwas wie totale künstlerische Freiheit in Hollywood besitzt, hat weder Kosten noch Mühen gescheut, um sein Traumprojekt zu verwirklichen.
Denn schon als Neunjähriger hat der gebürtige Neuseeländer die Skyline von New York auf die Bettlaken seiner Mutter gemalt. Jetzt schöpft er alle Möglichkeiten modernster (Computer-)Tricktechnik aus und haucht dem Original aus dem Jahre 1933, "King Kong und die weiße Frau", neues Leben ein.
Eine Gruppe von abenteuerlustigen Filmemachern begibt sich in den 30ern auf die mysteriöse Insel Skull Island, um nach einem monströsen Affen zu suchen. Das Team findet ihn tatsächlich inmitten anderer prähistorischer Wesen und verschleppt den Neun-Meter-Hünen nach New York. Dort soll Kong der Weltöffentlichkeit präsentiert werden. Doch niemand hat mit den schier übermenschlichen Kräften eines hoffnungslos verliebten Primaten gerechnet ...
"King Kong" hat nicht nur 32 Millionen Dollar mehr gekostet - inzwischen sind es 207 Millionen - er ist auch eine halbe Stunde länger geworden als ursprünglich geplant. Jetzt darf man sich auf ein drei Stunden langes Fantasy-Abenteuer freuen - mit exquisiten Effekten, grandiosen Sets und hervorragenden Darstellern, allen voran Naomi Watts ("The Ring") als Kongs Love Interest Ann Darrow, Top-Comedian Jack Black als durchgeknallter Regisseur Carl Denham, (Adrien Brody) gibt Autor Jack Driscoll und der deutsche Hollywood-Import Thomas Kretschmann als sarkastischer Captain Englehorn.
Der ist völlig hingerissen von Peter Jacksons aktuellem Geniestreich: "Als ich den fertigen Film angeschaut habe, habe ich gedacht: Es gibt keinen, der diesen 'King Kong' nicht sehen will. Der kommt so klasse daher und es sieht alles so spannend aus. Das ist einfach Kintopp für jeden!"
| Darsteller: | Naomi Watts | als Ann Darrow | |
|---|---|---|---|
| Adrien Brody | als Jack Driscoll | ||
| Jack Black | als Carl Denham | ||
| Thomas Kretschmann | als Captain Englehorn | ||
| Colin Hanks | als Preston | ||
| Andy Serkis | als King/Lumpy Kong/der Koch | ||
| Jamie Bell | als Jimmy | ||
| Evan Dexter Parke | als Hayes | ||
| Lobo Chan | als Choy | ||
| Kyle Chandler | als Bruce Baxter | ||
| John Sumner | als Herb | ||
| Craig Hall | |||
| Regie: | Peter Jackson | ||
| Drehbuch: | Fran Walsh | ||
| Philippa Boyens | |||
| Peter Jackson | |||
| Produzent: | Jan Blenkin | ||
| Carolynne Cunningham | |||
| Fran Walsh | |||
| Peter Jackson | |||
| Kamera: | Andrew Lesnie | ||
| Schnitt: | Jamie Selkirk | ||
| Musik: | James Newton Howard | ||
| Produktionsdesign: | Grant Major | ||
| Dan Hennah | |||
| Kostüme: | Terry Ryan | ||
| Ton: | Hammond Peek | ||
| Christopher Boyes | |||
| Michael Semanick | |||
| Michael Hedges | |||
| Mike Hopkins | |||
| Ethan van der Ryn | |||
| Casting: | Liz Mullane | ||
| Victoria Burrows | |||
Von Null auf Mittelerde ...
Martin Freeman ist Bilbo Beutlin in "The Hobbit" - und falls ihm noch nicht klar ist, was das für seine Zukunft bedeutet, braucht er nur Viggo Mortensen zu fragen ... (Foto: Buena Vista)
Martin Freeman hat das ganz große Los gezogen: Regisseur Peter Jackson hat den Briten als Hauptdarsteller des Bilbo Beutlin in den beiden "Hobbit"-Filmen besetzt. Damit tritt der Star aus "Per Anhalter durch die Galaxis" und "Hot Fuzz" in die Fußstapfen von Sir Ian Holm, der die Rolle in der "Herr der Ringe"-Trilogie gespielt hat.
Freeman ist so einer der wenigen, der von den ständigen Drehstart-Verschiebungen wegen der Finanzprobleme beim Studio und des Ausstiegs von Guillermo Del Toro profitiert. Hätten die Dreharbeiten zu "The Hobbit" wie geplant begonnen, wäre Freeman mit einem andern Projekt gebunden gewesen, deswegen hatte er ursprünglich abgesagt. "Mir blutete das Herz", sagt Martin Freeman darüber.
Entsprechend begeistert ist Freeman jetzt. "Das ist absolut großartig", so der Brite. Den Part als Bilbo traut er sich problemlos zu: "Einen jüngeren Ian Holm kriege ich ganz gut hin. Bilbo ist ja auch keine 20 mehr." Damit spielt Martin Freeman auf sein eigenes Alter an, denn der 39-Jährige erschien vielen Kennern stets zu jung für den Part, als es um verschiedene Kandidaten ging.
Peter Jackson war dagegen immer von Martin Freeman überzeugt, er war sein Wunschkandidat: "Trotz aller Gerüchte und Spekulationen um die Rolle gab es für uns immer nur einen Bilbo Beutlin", erklärt Jackson. "Es passiert einem im Verlauf einer Karriere nicht oft, dass man einem Schauspieler begegnet, von dem man weiß, dass er für eine Rolle geboren wurde - aber bei Martin wusste ich das sofort, als wir uns das erste Mal begegneten. Er ist intelligent, witzig, voller Überraschungen und mutig - genau wie Bilbo! Ich bin unglaublich stolz, verkünden zu dürfen, dass er unser 'Hobbit' ist."
Außerdem hat Peter Jackson auch schon viele Darsteller der Zwerge besetzt, mit denen Bilbo zu Smaug und dem Einsamen Berg reist. Den Anführer Thorin Eichenschild spielt Richard Armitage, der in der britischen Agentenserie "MI-5" brilliert und demnächst auch in der Comic-Verfilmung "Captain America" zu sehen ist.
Dazu spielen die Jungstars Aidan Turner und Rob Kazinsky Thorins Neffen Kili und Fili, die jüngsten und feierfreudigsten Zwerge der Gemeinschaft, die fürs Geigenspiel und Erkundungsaufträge zuständig sind. Graham McTavish aus "John Rambo" mimt den blaubärtigen Dwalin, John Callen ist der Feuerspezialist Oin. Stephen Hunter spielt Bombur, der im Düsterwald in den verzauberten Fluss stürzt und in einen magischen Schlaf fällt.
Mark Hadlow, der schon in Peter Jacksons "King Kong" eine kleine Rolle hatte, stellt Dori dar, der Bilbo auf der Flucht vor den Orks im Nebelgebirge auf seinen Schultern trägt. Peter Hambleton schließlich gibt Gloin, der Bilbos angeblichen Fähigkeiten als Dieb höchst skeptisch gegenübersteht. Damit fehlen nur noch die Darsteller von Balin, Bifur, Bofur, Dori und Nori.
Obwohl einige der schon gefundenen Zwergen-Schauspieler wenig bekannt sind und lediglich in britischen Fernsehserien erste Meriten verdienten, lobt Peter Jackson seine Mimen in höchsten Tönen: "Sie veredeln unsere Zwergentruppe mit großer darstellerischer Tiefe und Talent!"
Unklar ist weiterhin, ob die Hobbit-Filme wie die "Herr der Ringe"-Trilogie in Neuseeland entstehen können, oder ob die Produktion wegen der Streitigkeiten mit den großen Schauspielergewerkschaften nach Europa verlegt wird.
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