Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Nachfolger: eine mit gewaltigem Aufwand realisierte Neuverfilmung des Monsterfilm-Klassikers von 1933 über einen Riesenaffen, der sich in eine schöne Frau verliebt. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz46/z0546502/b150x150.jpg King Kong

Filmdetails

King Kong

Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Nachfolger: eine mit gewaltigem Aufwand realisierte Neuverfilmung des Monsterfilm-Klassikers von 1933 über einen Riesenaffen, der sich in eine schöne Frau verliebt.


King Kong
Start: 14.12.2005

Abenteuer / Fantasy

Neuseeland/USA 2005
Laufzeit: 187 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Naomi Watts
Adrien Brody
Jack Black

Regie: Peter Jackson
Verleih: UIP

Bogey - Box Office Germany Award

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Spannung
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Inhalt

Im depressionsgebeutelten New York der frühen 30er Jahre muss Filmemacher Denham (Jack Black) nicht lange nach Mitstreitern und Mimen für seine Kino-Expedition auf die mysteriösen Skull Islands im Südpazifik suchen. Vor Ort entdeckt die Crew zwischen allerhand unheimlichem Getier einen haushohen Riesenaffen, den der geborene Schausteller Denham umgehend vermarkten will. Sein Plan, das mittlerweile in Hauptdarstellerin Anne Darrow (Naomi Watts) verliebte Monster nach New York zu schaffen, endet in einem Desaster.

"Pianist" Adrien Brody trifft auf seinen Lebensretter Thomas Kretschmann, Comedian Jack Black gibt den exzentrischen Regisseur, und Naomi Watts tritt in die Spuren von Fay Wray im Big-Budget-Remake des Horrorklassikers von Peter Jackson ("Der Herr der Ringe").


Kritik

Nach seiner "Herr der Ringe"-Trilogie schlägt Peter Jackson erneut alle Rekorde und setzt mit seiner spektakulären Neuverfilmung wieder Maßstäbe in Sachen modernes Kino.

Großansicht Carl Denham wittert den Film seines Lebens (Foto: UIP)

Carl Denham wittert den Film seines Lebens (Foto: UIP)

Wenn einer wie Ausnahme-Regisseur Peter Jackson sich seinen Kindheitstraum erfüllt, ist einiges zu erwarten. In Zeiten der Superlative, in denen alles größer, teurer, aufwändiger, bombastischer wird, kommt mit dem absoluten Kino-Highlight des Jahres 2005 zu dessen Ende - und grad recht zur beschaulichen Weihnachtszeit - tatsächlich Großes auf uns zu.

Ein Remake zwar, aber was für eines! Schließlich geht es um jenen legendären Riesenmenschenaffen, der sich unsterblich in eine schöne Frau verliebt und nicht zuletzt dadurch Anlass für jede Menge Turbulenzen gibt. Peter Jackson, der seit seiner unverschämt erfolgreichen "Herr der Ringe"-Trilogie als Regisseur so etwas wie totale künstlerische Freiheit in Hollywood besitzt, hat weder Kosten noch Mühen gescheut, um sein Traumprojekt zu verwirklichen.

Großansicht Autor und Regisseur haben unterschiedliche Ansichten über das Drehbuch (Foto: UIP)

Autor und Regisseur haben unterschiedliche Ansichten über das Drehbuch (Foto: UIP)

Schlafzimmer mit Skyline

Denn schon als Neunjähriger hat der gebürtige Neuseeländer die Skyline von New York auf die Bettlaken seiner Mutter gemalt. Jetzt schöpft er alle Möglichkeiten modernster (Computer-)Tricktechnik aus und haucht dem Original aus dem Jahre 1933, "King Kong und die weiße Frau", neues Leben ein.

Eine Gruppe von abenteuerlustigen Filmemachern begibt sich in den 30ern auf die mysteriöse Insel Skull Island, um nach einem monströsen Affen zu suchen. Das Team findet ihn tatsächlich inmitten anderer prähistorischer Wesen und verschleppt den Neun-Meter-Hünen nach New York. Dort soll Kong der Weltöffentlichkeit präsentiert werden. Doch niemand hat mit den schier übermenschlichen Kräften eines hoffnungslos verliebten Primaten gerechnet ...

Großansicht King Kong findet Gefallen an Miss Darrow (Foto: UIP)

King Kong findet Gefallen an Miss Darrow (Foto: UIP)

Nicht nur groß, sondern auch lang

"King Kong" hat nicht nur 32 Millionen Dollar mehr gekostet - inzwischen sind es 207 Millionen - er ist auch eine halbe Stunde länger geworden als ursprünglich geplant. Jetzt darf man sich auf ein drei Stunden langes Fantasy-Abenteuer freuen - mit exquisiten Effekten, grandiosen Sets und hervorragenden Darstellern, allen voran Naomi Watts ("The Ring") als Kongs Love Interest Ann Darrow, Top-Comedian Jack Black als durchgeknallter Regisseur Carl Denham, (Adrien Brody) gibt Autor Jack Driscoll und der deutsche Hollywood-Import Thomas Kretschmann als sarkastischer Captain Englehorn.

Der ist völlig hingerissen von Peter Jacksons aktuellem Geniestreich: "Als ich den fertigen Film angeschaut habe, habe ich gedacht: Es gibt keinen, der diesen 'King Kong' nicht sehen will. Der kommt so klasse daher und es sieht alles so spannend aus. Das ist einfach Kintopp für jeden!"

King Kong

Darsteller:  Naomi Watts   als Ann Darrow
  Adrien Brody   als Jack Driscoll
  Jack Black   als Carl Denham
  Thomas Kretschmann   als Captain Englehorn
  Colin Hanks   als Preston
  Andy Serkis   als King/Lumpy Kong/der Koch
  Jamie Bell   als Jimmy
  Evan Dexter Parke   als Hayes
  Lobo Chan   als Choy
  Kyle Chandler   als Bruce Baxter
  John Sumner   als Herb
  Craig Hall  
 
Regie:  Peter Jackson  
Drehbuch:  Fran Walsh  
  Philippa Boyens  
  Peter Jackson  
Produzent:  Jan Blenkin  
  Carolynne Cunningham  
  Fran Walsh  
  Peter Jackson  
Kamera:  Andrew Lesnie  
Schnitt:  Jamie Selkirk  
Musik:  James Newton Howard  
Produktionsdesign:  Grant Major  
  Dan Hennah  
Kostüme:  Terry Ryan  
Ton:  Hammond Peek  
  Christopher Boyes  
  Michael Semanick  
  Michael Hedges  
  Mike Hopkins  
  Ethan van der Ryn  
Casting:  Liz Mullane  
  Victoria Burrows  

"The Hobbit": Martin Freeman spielt Bilbo Beutlin, Peter Jackson besetzt Zwerge

Von Null auf Mittelerde ...

Großansicht Martin Freeman ist Bilbo Beutlin in "The Hobbit" - und falls ihm noch nicht klar ist, was das für seine Zukunft bedeutet, braucht er nur Viggo Mortensen zu fragen ... (Foto: Buena Vista)

Martin Freeman ist Bilbo Beutlin in "The Hobbit" - und falls ihm noch nicht klar ist, was das für seine Zukunft bedeutet, braucht er nur Viggo Mortensen zu fragen ... (Foto: Buena Vista)

Martin Freeman hat das ganz große Los gezogen: Regisseur Peter Jackson hat den Briten als Hauptdarsteller des Bilbo Beutlin in den beiden "Hobbit"-Filmen besetzt. Damit tritt der Star aus "Per Anhalter durch die Galaxis" und "Hot Fuzz" in die Fußstapfen von Sir Ian Holm, der die Rolle in der "Herr der Ringe"-Trilogie gespielt hat.

Freeman ist so einer der wenigen, der von den ständigen Drehstart-Verschiebungen wegen der Finanzprobleme beim Studio und des Ausstiegs von Guillermo Del Toro profitiert. Hätten die Dreharbeiten zu "The Hobbit" wie geplant begonnen, wäre Freeman mit einem andern Projekt gebunden gewesen, deswegen hatte er ursprünglich abgesagt. "Mir blutete das Herz", sagt Martin Freeman darüber.

Entsprechend begeistert ist Freeman jetzt. "Das ist absolut großartig", so der Brite. Den Part als Bilbo traut er sich problemlos zu: "Einen jüngeren Ian Holm kriege ich ganz gut hin. Bilbo ist ja auch keine 20 mehr." Damit spielt Martin Freeman auf sein eigenes Alter an, denn der 39-Jährige erschien vielen Kennern stets zu jung für den Part, als es um verschiedene Kandidaten ging.

Als Hobbit geboren!

Peter Jackson war dagegen immer von Martin Freeman überzeugt, er war sein Wunschkandidat: "Trotz aller Gerüchte und Spekulationen um die Rolle gab es für uns immer nur einen Bilbo Beutlin", erklärt Jackson. "Es passiert einem im Verlauf einer Karriere nicht oft, dass man einem Schauspieler begegnet, von dem man weiß, dass er für eine Rolle geboren wurde - aber bei Martin wusste ich das sofort, als wir uns das erste Mal begegneten. Er ist intelligent, witzig, voller Überraschungen und mutig - genau wie Bilbo! Ich bin unglaublich stolz, verkünden zu dürfen, dass er unser 'Hobbit' ist."

Außerdem hat Peter Jackson auch schon viele Darsteller der Zwerge besetzt, mit denen Bilbo zu Smaug und dem Einsamen Berg reist. Den Anführer Thorin Eichenschild spielt Richard Armitage, der in der britischen Agentenserie "MI-5" brilliert und demnächst auch in der Comic-Verfilmung "Captain America" zu sehen ist.

Dazu spielen die Jungstars Aidan Turner und Rob Kazinsky Thorins Neffen Kili und Fili, die jüngsten und feierfreudigsten Zwerge der Gemeinschaft, die fürs Geigenspiel und Erkundungsaufträge zuständig sind. Graham McTavish aus "John Rambo" mimt den blaubärtigen Dwalin, John Callen ist der Feuerspezialist Oin. Stephen Hunter spielt Bombur, der im Düsterwald in den verzauberten Fluss stürzt und in einen magischen Schlaf fällt.

Mark Hadlow, der schon in Peter Jacksons "King Kong" eine kleine Rolle hatte, stellt Dori dar, der Bilbo auf der Flucht vor den Orks im Nebelgebirge auf seinen Schultern trägt. Peter Hambleton schließlich gibt Gloin, der Bilbos angeblichen Fähigkeiten als Dieb höchst skeptisch gegenübersteht. Damit fehlen nur noch die Darsteller von Balin, Bifur, Bofur, Dori und Nori.

Obwohl einige der schon gefundenen Zwergen-Schauspieler wenig bekannt sind und lediglich in britischen Fernsehserien erste Meriten verdienten, lobt Peter Jackson seine Mimen in höchsten Tönen: "Sie veredeln unsere Zwergentruppe mit großer darstellerischer Tiefe und Talent!"

Unklar ist weiterhin, ob die Hobbit-Filme wie die "Herr der Ringe"-Trilogie in Neuseeland entstehen können, oder ob die Produktion wegen der Streitigkeiten mit den großen Schauspielergewerkschaften nach Europa verlegt wird.

Bilder zu "The Lord of the Rings: The Motion Picture Trilogy"

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